KSC begrüßt Ausgang des Strafverfahrens um das Fanprojekt Karlsruhe
Der Karlsruher SC begrüßt die heute gegen eine Geldauflage erfolgte Einstellung des Verfahrens gegen die drei Sozialarbeiter, die zum Zeitpunkt des Vorfalls im Fanprojekt Karlsruhe tätig waren.

Die vom Gericht angeregte Lösung führte dazu, dass sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung aufeinander zubewegt haben – ein wichtiges Signal für den künftigen Umgang zwischen Justiz und Sozialer Arbeit.
Die Entscheidung verdeutlicht, dass die von der Staatsanwaltschaft ursprünglich geforderte Strenge zurückgenommen wurde und für die Betroffenen weiterhin die Unschuldsvermutung gilt. Aus Sicht des Karlsruher SC stärkt dieser Ausgang das Vertrauen in den Dialog und die Suche nach gemeinsamen Lösungen.
Gleichzeitig bleibt es wichtig, dass sich die Politik dem Thema grundsätzlich annimmt. Sozialarbeit kann nur auf Basis von Vertrauen funktionieren – ein gesetzlich verankertes Zeugnisverweigerungsrecht ist dafür aus Sicht des KSC weiterhin ein zentraler Schritt.
Der KSC dankt allen Beteiligten, die sich in den vergangenen Monaten mit großem Engagement für die Rechte der Sozialarbeit eingesetzt haben, und sieht die Entscheidung als ersten Schritt in die richtige Richtung für eine zukunftsfähige soziale Arbeit in Deutschland.











