Spannendes und leistungsgerechtes 1:1 der C1 gegen den PSK!

Frauen von Jessica Rühl

Das Wetter war kalt, feucht und der Nebel zog herein, als die C1 des KSC und die Gaeste vom PSK sich zum letzten Herbstrundenspiel in der C-Juniorinnen Verbandsliga gegenueber standen.

Ab der ersten Minute waren zwei gleichstarke Mannschaften im Spiel, die sich aber auch gar nichts schenkten. Dabei hatte der KSC in der ersten Halbzeit die besseren Torchancen und musste durch den einzigen wirklich guten Torschuss etwas unnoetig das zu diesem Zeitpunkt für den PSK schmeichelhafte 0:1 hinnehmen. Da war sie wieder die alte Fussballerweisheit, wenn man selbst seine Torchancen nicht nutzt…………….

Der KSC war kurz bedient, aber die Maedels spielten weiter mutig und engagiert nach vorne, bekamen den Ball jedoch nicht ins gegnerische Tor  und so ging es mit 0:1 in die Halbzeit.  In der zweiten Halbzeit ein aehnliches Bild. Der PSK konnte durch zwei drei Standards Torgefahr aufblitzen lassen, das war es dann aber auch. Die unglaublich weiten Abschlaege der Torspielerin des PSK landeten fast immer bei der sicheren KSC Abwehr.

Nach einem Foul an Stina zeigte der Unparteiische sofort auf den Neunmeterpunkt und Fabienne verwandelte sicher fuer den KSC zum 1:1. An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, wie der vor und nach dem Spiel besonnene und sympathische  Betreuer des PSK sein lautstarkes Verhalten an der gesamten Aussenlinie sich selbst erklaert? Der junge Schiedsrichter, der bereits im Hinspiel nicht immer mit dem noetigen Respekt waehrend eines Spiels behandelt wurde, hat dies nicht verdient. Was, wenn der Schiri sein eigener Sproessling waere, ist das Verhalten dann immer noch hinzunehmen? Brauchen wir bei der Jugend etwa Coachingzonen, was fuer ein Zeichen setzen gerade Trainer und offizielle Betreuer so fuer ihre Spielerinnen? 

Auch dadurch und durch ein mehr als unnoetiges Nachtreten gegen die KSC Torspielerin waren kurz auch die zahlreichen Zuschauer emotional bei so einem Derby aufgeladen. Das legte sich dank besonnener Geister auf beiden Seiten schnell wieder und das insgesamt nicht unfaire Spiel wurde dann auch wieder ruhiger. Es war deutlich zu spueren, was Vernunft ausserhalb des Spielfelds auch fuer die jungen Spielerinnen positiv bedeuten kann. Das war wiederum und dann bei so einem Derby von allen Zuschauern richtig gut gemacht.

Zwei gleichstarke Teams bearbeiteten sich nun bis zum Schluss, beide wollten den Sieg, der PSK mit einem Lattenschuss und der KSC mit einer 1 gegen 1 Situation hatten jeweils die Chancen zum Siegtreffer, doch das Unentschieden nach einem tollen Verbandsligaspiel war absolut leistungsgerecht und der PSK sicherte sich so Platz 2 in der Herbstrunde. Gratulation, Zweiter waere der KSC auch gerne gewesen, doch unsere Unentschieden-Koeniginnen (5) hatten einfach zu viele Punkte liegen lassen.

Dank an den  jungen und ruhigen, der sich auch diesmal nicht beindrucken liess.

Jetzt freuen wir uns auf die im Dezember startende badische Hallenmeisterschaft im Futsal. Regeln studieren ist angesagt und in 2012 geht es dann voller Elan  in die Fruehjahrsrunde.


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