Remis in Sindelfingen

Frauen von Walter Buhles

KSC I holt einen Punkt in Sindelfingen

„Ein Fußballspiel besteht immer aus zwei Hälften“, eine Binsenweißheit die beide Teams aus der gestrigen Regionalligabegegnung VFL Sindelfingen II - Karlsruher SC mitnehmen können. Sindelfingen war in der ersten Halbzeit die deutlich engagierte Mannschaft, mit präziserem Passspiel und mehr Laufbereitschaft. Bis zur 32. Minute konnten die Karlsruher die schwäbischen Angriffsversuche noch vom eigenen Tor fernhalten. Dann aber umspielte Sindelfingens Stürmerin im Alleingang die komplette KSC Abwehr und erzielte somit die 1:0 Führung. Auch nach der Halbzeit zeigte sich der KSC nicht wach genug und geriet prompt mit 2:0 in Rückstand. Erst dann war der Schalter beim KSC umgelegt und man spielte zunehmend engagierter. So gelang es mit zunehmender Laufbereitschaft auch endlich den Gastgebern, welche sich zunehmend auf Konter fokussierten, ernsthafte Probleme zu bereiten. Gefährlich wurde es vor allem wenn sich Abwehr-Chefin Jacqueline Renner mit nach Vorne einschaltete, so konnte sie in der 66. Minute für Brigit Bernhart’s 2:1 auflegen und 12 Minuten später durch einen ähnlichen Vorstoß selbst das 2:2 erzielen. Doch dieser zurück erkämpfte Punkt war für die Karlsruherinnen im Aufstiegskampf nicht genug und so spielte man weiter mit gelockerter Defensiv auf Sieg. Sindelfingen konnte die dadurch gegebenen Räume nicht konsequent zum Kontern nutzen.

Doch die Karlsruher Überlegenheit kam deutlich zu spät so dass es beim 2:2 blieb. Im Kampf um den Aufstieg sicherlich zu wenig und so schwanden die Chancen der Karlsruherinnen im Vergleich zu Bayern München II am Sonntag deutlich.


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