Punktgewinn im Derby: U19 mit 2:2 beim VfB Stuttgart

U19 von Fabian Zimmer

Einen Achtungserfolg landete der älteste Wildparknachwuchs am Samstag beim Baden-Württemberg-Duell in Stuttgart: Beim bisherigen Tabellenführer der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest erkämpfte sich die Bajramovic-Elf ein 2:2-Unentschieden.

Obwohl vor der Partie als klarer Underdog gehandelt, gestaltete der KSC das Kräftemessen beim VfB offen, war über 90 Minuten gesehen sogar die bessere und agilere Mannschaft. Der mutige Auftritt der Blau-Weißen wäre fast schon früh belohnt worden: Nach einer viertel Stunde eroberten die Karlsruher nach einem Fehler im Stuttgarter Spielaufbau den Ball, David Trivunic war auf und davon und konnte von Stuttgarts Schlussmann Patrick Schott nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß konnte Ian Hoffmann nicht zur Führung nutzen, doch drei Minuten später dann doch Jubel bei den KSC-Fans, als Tim Herm seine Farben in Führung brachte (19.). Die Gastgeber stellten in der Folge um, kamen nun besser ins Spiel und erzielten kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Distanzschuss aus 40 Metern den Ausgleich zum 1:1-Halbzeitstand. 

Vom späten Ausgleichstreffer noch etwas angeschlagen begann die zweite Hälfte aus KSC-Sicht denkbar schlecht, fünf Minuten nach Wiederbeginn traf Caciel zum 2:1 für den VfB. Trotz Rückstand zeigte die U19 aus der Fächerstadt eine gute Reaktion und drängte auf den Ausgleich, der Ian Hoffmann zwei Minuten vor Ende der Partie gelang. Die Chance auf den Lucky Punch hatte der KSC in der Nachspielzeit, doch der verdiente Siegtreffer blieb der Bajramovic-Auswahl verwehrt. "Der Punkt ist über 90 Minuten gesehen eigentlich zu wenig. Die Mannschaft hat sich super präsentiert, zur Halbzeit müssen wir eigentlich schon höher führen und bekommen dann ein unglaubliches Gegentor. Im zweiten Durchgang haben die Jungs eine gute Reaktion gezeigt und sich mit dem Punkt am Ende belohnt. Der Zähler ist für den Kopf und auch die Tabelle enorm wichtig, auch wenn der Sieg am Ende verdient gewesen wäre", so Bajramovic nach der Partie.


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