KSC will ‚Matchball’ verwandeln
Zum letzten Auswärtsspiel der Saison gastiert der KSC am Sonntag (13.30 Uhr, SchücoArena) beim Tabellenletzten Arminia Bielefeld. Während die Ostwestfalen bereits als Absteiger feststehen will der KSC möglichst bereits am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt klar machen.

Von David Ruf
Dass die Gastgeber mit 24000 Zuschauern ein nahezu ausverkauftes Stadion erwarten, stört KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger weniger. „Meine Jungs müssen damit umgehen. Wir müssen die Atmosphäre aufsaugen und in unsere Richtung drehen.“
Der 44-jährige erwartet trotz des feststehenden Abstiegs der Bielefelder keinen Selbstläufer. „Die Mannschaft weiß, dass sie ein schweres Spiel erwartet.“ Zudem hätte die Elf von Ewald Lienen das Spiel nicht abgehakt. „Die Spieler spielen um ihre Prämie und um neue Verträge. Sie die letzten Spiele nur knapp verloren.“
Im Kader und in der Startformation wird es wohl erneut nur zu wenigen Änderungen kommen. „Ich sehe keine Notwendigkeit, viel zu ändern“, so Scharinger. Die Torwart-Frage sei offen, er wolle erst kurzfristig entscheiden, ob Luis Robles erneut zwischen den Pfosten stehen wird oder ob Kristian Nicht zu seinem elften Saisoneinsatz kommen wird. Neben dem gelb-gesperrten Timo Staffeldt werden auch Lukas Rupp (Probleme im Halswirbelbereich) und Simon Zoller (Angina) ausfallen. Für Staffeldt gibt es mit Godfried Aduobe, Pascal Groß, Gaétan Krebs und Massimilian Porcello gleich vier personelle Alternativen. Für Zoller könnte außerdem Christopher Nguyen in den Kader nachrücken.
Wie es bei den Spielen der beiden Mitkonkurrenten Oberhausen und Osnabrück zugeht, darüber will er sich nur sporadisch informieren lassen. „Ich werde mir sicher die eine oder andere Information geben lassen. Wesentlich wichtiger ist für mich aber, der Mannschaft meine ganze Zuwendung zu geben.“











