KSC will in Hamburg punkten
Der KSC startet am Samstag dort in die neue Auswärtssaison, wo der die alte beendet hat: beim Hamburger SV. Anpfiff in der HSH Nordbank-Arena ist um 15.30 Uhr.

Von David Ruf
Vor der Abreise in die Hansestadt gibt sich Edmund Becker gewohnt selbstbewusst. „Unser Ziel ist es wie bei jedem Spiel in die Punkte zu kommen“, so der Chefcoach des KSC, der aber auch um die Qualitäten der Gastgeber weiß. „Sie haben eine starke Mannschaft und sind in der Offensive sehr gut besetzt.“ Und im Angriff sind die Hamburger mit der Verpflichtung Mladen Petric unter der Woche noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Gleichzeitig verließen mit Vincent Kompany und Ex-Kapitän Rafael van der Vaart zuletzt aber auch zwei wichtige Spieler den Verein. Trotzdem, für Becker muss schon „sehr vieles zusammenkommen, dass wir morgen punkten können“.
Diese Mission kommt für Michael Mutzel, der seine muskulären Probleme noch nicht vollständig auskuriert hat, aber zu früh. Er wird die Reise nach Hamburg ebenso wenig antreten wie der mit Problemen am Oberschenkel kämpfende Massimilian Porcello. Damit wird Godfried Aduobe den Platz neben Timo Staffeldt im defensiven Mittelfeld einnehmen. Zu einer weiteren Veränderung tendiert Becker auf der rechten Außenbahn, hier wird Sebastian Freis mit hoher Wahrscheinlichkeit von Beginn an spielen, während sich Christian Timm wohl mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen muss. Dennoch nimmt der Trainer den gegen Bochum vor dem Tor etwas unglücklich agierenden Timm in Schutz. „Er ist mir in den Kritiken teilweise zu schlecht weggekommen. Ich sehe immer das ganze Spiel und konzentriere mich nicht nur auf vergebene Chancen.“ Da Bradley Carnell und Joshua Kennedy gesund von ihren Einsätzen bei der Nationalmannschaft zurückgekommen sind, plant Becker ansonsten keinerlei Veränderungen in seiner Startelf.











