KSC vor Rückrundenauftakt

Profis von Andreas Eisinger

"Dort oben hinzukommen, wo wir im Moment stehen, war schwer", sagte Edmund Becker seiner Mannschaft unter der Woche, "aber es wird viel schwerer, dort zu bleiben!" Am Samstag (15.30 Uhr) startet der KSC nach einer starken Halbserie gegen den 1. FC Nürnberg in die Rückrunde.

Von Andreas Eisinger
"Wir müssen die Leistung der Hinrunde bestätigen und uns auf das Besinnen, was uns stark gemacht hat", fordert Becker vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres. Alle in der Mannschaft seien froh, dass es jetzt endlich weitergeht: "Wir haben viele Trainingseinheiten hinter uns, Testspiele, aber eben nichts Zählbares. Da freuen wir uns, wenn wir uns jetzt wieder mit der Elite messen dürfen und wollen gegen Nürnberg natürlich etwas hier behalten."

Die Franken peilen im Wildpark nach einer verkorksten Hinrunde den Sprung aus den Abstiegsrängen an. In der Winterpause hat Trainer Hans Meyer seine Mannschaft mit Angreifer Jan Koller verstärkt, er wird von Anfang an spielen.

Wer beim KSC in der Spitze auflaufen wird, steht dagegen noch nicht fest. In der Hinrunde herrschte bei den Karlsruher Stürmern Flaute, Sebastian Freis traf dreimal, Edmond Kapllani gar nicht. In der Winterpause kam Joshua Kennedy aus Nürnberg, er könnte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen von Beginn an zum Einsatz kommen. "Konkurrenz tut gut, man merkt es Freis und Kapllani an, dass sie sich jetzt besonders ins Zeug legen", findet Becker. Trotzdem sei es möglich, dass Kennedy morgen von Beginn an stürmen darf.

Im Mittelfeld fehlen Massimilian Porcello (Wadenverhärtung) und Bradley Carnell (Achillessehnenverletzung), für sie werden Godfried Aduobe und Alexander Iashvili in die Startelf rücken. Außerdem kehrt Markus Miller nur ein Vierteljahr nach seinem Kreuzbandriss ins Tor zurück.

Derzeit sind 29.200 Eintrittskarten verkauft, an der Tageskasse sind noch einige hundert Tickets für die Kurvenstehplätze erhältlich. Der Gästeblock ist mit 3.300 Franken-Fans allerdings ausverkauft - es lohnt sich also nicht, ohne Eintrittskarte aus Nürnberg anzureisen.


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