Nach dem Bochum-Spiel verabschiedet

KSC verabschiedet Christian Eichner und mehrere Spieler

Profis
Die scheidenden Spieler mit der Vereinsführung

Als Schiedsrichter Patrick Alt in seinem letzten Einsatz seiner aktiven Laufbahn das KSC-Heimspiel gegen den VfL Bochum abpfiff, gestaltete sich der Ablauf nach dem Spiel ein wenig anders als üblich. Nach dem obligatorischen Mannschaftskreis, in dem Christian Eichner seine letzten Worte als Cheftrainer an sein Team formulierte, ging es nicht wie gewohnt direkt vor die Gegengerade zu den Fans. Vor diesem Gang betraten der Beirat und die Geschäftsführung den Rasen und nahm unter der Moderation von Stadionsprecher Martin Wacker und Stadionsprecherin Lara Zell und vor den auch nach Abpfiff bestens gefüllten Tribünen die Verabschiedungen vor.

Den emotionalen Anfang machte Christian Eichner, dessen Zeit nach sechseinhalb Jahren als Cheftrainer mit Ablauf dieser Saison bekanntermaßen endet. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christian für seine Arbeit für unseren KSC. Er hat sich über die Jahre zu einem echten Aushängeschild unseres Clubs entwickelt. Sein Name wird immer in enger Verbindung mit dem KSC stehen. Wir wünschen Eiche privat wie beruflich nur das Beste für seine Zukunft“, erklärt Mario Eggimann zum Abschied des langjährigen Übungsleiters, der zuvor bereits als Co-Trainer der Profis und Nachwuchstrainer bei den Blau-Weißen war. Neben dem Coach wurde auch Spielanalyst Sebastian Saglimbeni verabschiedet, der vor zwei Jahren von Eintracht Frankfurt in die Fächerstadt gewechselt war und dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft.

Abschied von Koch, Ambrosius, Simic, Förster, Burnic und Schleusener

Auf Spielerseite wurden sechs Akteure verabschiedet. Torwart Aki Koch, der in den vergangenen zwei Spielzeiten bei den Profis trainierte und bei der U23 in der Oberliga zum Einsatz kam, verlässt unseren Club nach zwei Jahren. Zudem kehren die ausgeliehenen Stephan Ambrosius nach einem halben Jahr und Roko Simic nach einer Saison zu ihren Stammvereinen FC St. Gallen bzw. Cardiff City zurück. Ebenfalls für eine Runde spielte Philipp Förster für den KSC. Dabei kam der 31-Jährige in 28 Partien zum Einsatz und steuerte drei Torvorlagen bei. Der auslaufende Vertrag zum Saisonende wird nicht verlängert. Selbes Szenario tritt bei Dzenis Burnic ein, der in den vergangenen drei Spielzeiten zum blau-weißen Stammpersonal zählte und in allen drei Saisons jeweils die 30-Spiele-Marke geknackt hat. So kommt der 27-Jährige, der in diesem Sommer mit der bosnischen Nationalmannschaft an der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA teilnehmen wird, auf insgesamt 97 Einsätze (fünf Tore, sieben Vorlagen) für unsere Fächerstädter. „Ob nur ein halbes Jahr wie bei Steph oder drei Jahre wie bei Dzenis: Alle diese Jungs haben in ihrer Zeit für den KSC ihr Herz auf dem Platz gelassen. Diesen Einsatz und Engagement wissen wir entsprechend wertzuschätzen. Wir wünschen Aki, Steph, Roko, Pipo und Django für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, erklärt Direktor Profifußball Timon Pauls zum Abschied des Quintetts.

Kratzte Burnic mit seinen 97 Einsätze an der 100-Marke, überbot Fabian Schleusener diese Statistik in seinen insgesamt sechs Spielzeiten beim KSC eindrucksvoll. Wettbewerbsübergreifend schnürte der 34-Jährige in insgesamt 220 Partien seine Schuhe für unseren Club. Mit seinen 73 Treffern steht Schleusener auf dem sechsten Platz der ewigen Torjägerliste unseres KSC. Zudem gelangen dem Stürmer 25 Vorlagen. Seit Ende April ist bekannt, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird und sich die Wege nach der Saison somit trennen werden. „Die insgesamt sechs Jahre beim KSC waren eine ganz besondere Zeit für mich – voller Intensität, Leidenschaft und Energie. Ich habe das KSC-Trikot immer sehr gerne und voller Stolz getragen. Diese Zeit werde ich immer in positiver Erinnerung behalten“, sagt Fabian Schleusener zu seinem Abschied. In dieselbe Kerbe schlägt auch Timon Pauls. „Schleuse war in seiner Zeit nicht nur Stamm- und Führungsspieler, sondern hat sich zu einer wahren Identifikationsfigur des KSC entwickelt. Er war mit seinem Torjägerinstinkt und seinen Abschlussqualitäten ein wichtiger Eckpfeiler unserer Mannschaft. Wir danken Schleuse für seinen Einsatz und seine Leistungsbereitschaft für unseren Club und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste“, erklärt unser Direktor Profifußball abschließend.

Weitere Personalentscheidungen wie bei Leihspielern Leon Opitz, Paul Scholl und Shio Fukuda sind zum jetzigen Zeitpunkt noch offen und werden in naher Zukunft geklärt.


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