KSC tritt Spekulationen über dramatisch leere Kassen entgegen
Der KSC tritt Spekulationen über dramatisch leere Kassen beim Zweitligisten entschieden entgegen und verwahrt sich gegen einige falsche Darstellungen, wie sie in Artikeln des Autors Peter Putzing in verschiedenen Medien publiziert wurden.
Tatsache ist, dass der KSC sich derzeit durch die für den Club unglückliche Spielplangestaltung (vier der fünf letzten Zweitligaspiele des Jahres finden auswärts statt) in einem Liquiditätsengpass befindet. Dass die finanzielle Situation des KSC nicht rosig ist, hat das Präsidium schon zum Abschluss des Geschäftsjahres 2000/2001 (Stichtag 30.06.2001) mitgeteilt. Schlichtweg falsch ist jedoch der geschätzte Schuldenstand von 8 Millionen DM. Richtig ist: Die finanzielle Situation hat sich gegenüber dem 30.06. in keiner Weise verschlechtert. Das Minuskapital des Clubs hat sich sogar reduziert und beläuft sich derzeit auf rund 2 Millionen DM gegenüber 2,5 Millionen DM zum 30.06.2001.
Daher ist auch die Behauptung, die Verantwortlichen hätten in zwei Jahren 15 Millionen DM mehr ausgegeben als eingenommen wurden, falsch.
Außerdem wurde für den Torhüter Simon Jentzsch eine erheblich geringere Ablösesumme als die kolportierten 2 Millionen DM erzielt.
Weiter behauptet der Autor, "fast ein Dutzend Mitarbeiter der Schmider Ära" seien gegen Abfindungszahlungen "entsorgt" worden. Der KSC hat sich seit dem Amtsantritt des derzeitigen Präsidiums, der im übrigen am 02.05.2000 und nicht schon am 30.06.1999 erfolgte, von fünf Mitarbeitern getrennt. Derzeit steht nur noch eine dieser Personen auf der Gehaltsliste, und an diese sind nicht "mehrere hunderttausend Mark jährlich" zu überweisen.
Abschließend tritt der KSC der Darstellung entgegen, Motiv für das vor kurzem stattgefundene Gespräch zwischen ehemaligem und amtierenden Präsidium sei die Beschaffung von finanziellen Mitteln gewesen. Vielmehr ging es darum, die Vergangenheit aufzuarbeiten und eine Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit in der Zukunft zu schaffen. Alle Beteiligten haben nach diesem Gespräch ihren Willen zur Zusammenarbeit bekräftigt. Daher begrüßt das amtierende Präsidium die Absicht Roland Schmiders, sich zu engagieren.
Detlef Dietrich
Präsident











