KSC trifft auf Tabellendritten

(eis) Wenn es um die Marschrichtung und die Einstellung der Mannschaft vor Pflichtspielen geht, gibt sich der KSC Cheftrainer Stefan Kuntz mittlerweile mit nur wenigen Worten zufrieden. Man müsse sehr aufpassen, nicht immer dasselbe zu sagen, rechtfertigt der Übungsleiter seine Wortkargheit. Und in der Tat bestach die Wildparktruppe in letzter Zeit nicht gerade mit der Umsetzung dessen, was Stefan Kuntz ihnen zuvor mit auf den Weg gegeben hatte.

"Wir müssen einfach nur Punkte holen, dann brauchen wir uns gar nicht nach den anderen richten", übt sich Kuntz in Logik. Die Badener rangieren nach dem gestrigen Unentschieden von Rot Weiß Oberhausen bei Tabellenführer Hannover auf Tabellenposition 14, nur noch einen Punkt von einem Abstiegsplatz entfernt. Dass dieser Abstand nur schwer als "Polster" deklariert werden kann, ist auch Kuntz bewusst: "Es ist nun an der Zeit ein Zeichen zu setzen. Ich werde mich morgen Abend auf die Bank setzen, mir die erste Viertelstunde anschauen und dann werde ich sehen, ob die Mannschaft optimal eingestellt ist."
Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Verletztenliste der Blau Weißen vor der Partie gegen den drittplazierten Aufstiegsanwärter vergrößert hat. Neben Marco Grimm, zu dessen Trainingsrückstand in der vergangenen Woche nun auch noch eine Angina hinzukam, fällt auch Stephan Ertl aus, der im Training eine Prellung im Spann erlitt.
Stammtorhüter Thomas Walter wird indes in den Karlsruher Kasten zurückkehren, von seiner Wirbelsäulenprellung hat sich der 35 Jährige erholt, sodass sein Einsatz nicht in Frage steht.

Die Ersatzbank der KSC werden daher einige Spieler aus den Reihen der KSC Amateure verstärken. Innocent Melkam, Nathaniel Lamptey und auch Tilman Sieverling traten die Reise nach Franken an. Nicht mit dabei ist Abwehrspieler Marcel Rapp. Dieser habe am vergangenen Wochenende keine allzu bestechende Leistung abgegeben, zudem sah Kuntz die Notwendigkeit eher in der Komplettierung durch einen Defensivakteur für die rechte Seite, da auch Werner Heinzen nicht zu einhundert Prozent fit ist.


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