KSC rutscht nach verpasstem Auswärtssieg auf Abstiegsrang
(eis) Am Freitag Abend kam der Karlsruher SC in der Auswärtspartie bei der Spielvereinigung Greuther Fürth nicht über ein 1:1 (0:1) Unentschieden hinaus. Nach dem Remis vor 6.190 Zuschauern im fränkischen Playmobil Stadion und dem Sieg von Rot Weiß Oberhausen am Sonntag Nachmittag beim SSV Reutlingen, stehen die Schützlinge von Trainer Stefan Kuntz damit zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Abstiegsrang.
Aus personeller Sicht ersetzte Theo Rus den verletzten Werner Heinzen, Aydin Cetin blieb auf der Auswechselbank, der defensivere Carsten Rothenbach lief statdessen von Beginn an auf. Ebenfalls in die Startformation zurück kehrte Mittelstürmer Bruno Labbadia, der den gelbgesperrten Clemens Fritz vertrat.
Nach verhaltenem Beginn der Gäste und zwei Rettungstaten des gut aufgelegten Trohüters Thomas Walter, übernahm der KSC nach etwa einer Viertelstunde die Initiative und erarbeitete sich Chancen, ohne daraus aber Kapital zu schlagen. Erst eine Minute vor dem Pausenpfiff konnte Daniel Graf seine Farben durch einen Kopfballtreffer nach einer Flanke Carsten Rothenbachs in Führung bringen.
Nach der Pause wurde die Spielvereinigung zusehends stärker, die Karlsruher blieben zumeist in der eigenen Hälfte zurückgezogen.
Nachdem Thomas Walter erneut durch mehrere Glanztaten eingreifen gemusst hatte und Daniel Graf mit einem weiteren Kopfball nur die Latte des Fürther Gehäuses traf, gelang den Gastgebern in der Nachspielzeit noch der Ausgleichstreffer zum 1:1 Endstand. Ralf Hasenhüttls Kopfball konnte Keeper Walter zwar noch abfälschen, dennoch landete die Kugel in Sekunden vor dem Abpfiff in den Karlsruher Maschen.
Der KSC rangiert in der Zweitligatabelle nunmehr auf Position 15, einen Punkt von einem Nichtabstiegsrang entfernt. "Wir müssen Punkte holen, dann brauchen wir uns nicht auf andere zu verlassen", gab Cheftrainer Stefan Kuntz am vergangenen Donnerstag die Marschroute im Abstiegskampf aus. Trotz des Vorübergehenden Abrutschens in der Tabelle, ist dies aber immer noch im Rahmen des Möglichen, der KSC trifft nämlich mit Unterhaching, Mannheim und Reutlingen noch auf drei weitere Abstiegskandidaten und könnte sich somit aus eigener Kraft aus den Abstiegsrängen herauskatapultieren.











