KSC Trainer Kuntz freut sich auf Vergleich mit Aufstiegsaspirant Nummer eins

(eis) "Morgen abend haben wir die Gelegenheit uns mit der absoluten Topp Mannschaft aus der zweiten Liga zu messen." KSC Cheftrainer Stefan Kuntz macht keinen Hehl daraus, dass die Eintracht aus Frankfurt für ihn in dieser Runde der absolute Favorit in Sachen Aufstieg ist.

Die bisherige Bilanz des vor dem fünften Spieltag auf Tabellenposition eins rangierenden Erstligaabsteigers aus dem Hessischen spricht allein schon Bände: Zehn Punkte aus fünf Begegnungen, zuletzt ein 2:0 Auswärtssieg beim 1. FC Saarbrücken, bei sieben erzielten Treffern erst ein Gegentor. Erstaunt ist KSC Coach Kuntz über diese Tatsache nicht: "Das ist eine hervorragende Mannschaft mit vielen bundesligaerfahrenen Spielern, da überrascht solch ein Start natürlich nicht."

Personell muss Kuntz beim Anpfiff nur wenige Einschränkungen in Kauf nehmen. Carsten Birk, der sich erst kürzlich von einem grippalen Infekt erholt hatte, fällt wegen einer überdehnten Kapsel im Knie definitiv aus.
Gabriel Melkam, der seinen Außenbandriss auskuriert hat, kehrt indes zurück in den Kader der Blau Weißen. Dennoch wird es für ihn wohl nur zu einem Kurzeinsatz reichen. Ebenfalls gesund meldete sich Kapitän Thijs Waterink, der nach einem Nasenbeinbruch doch nicht operiert werden muss und ebenfalls auflaufen kann.

Verzichten muss der Übungsleiter allerdings weiterhin auf die Dienste von Jens Boehnke, mit dessen Rückkehr in den Kader frühestens zu Rückrundenbeginn gerechnet werden kann, und Werner Heinzen. Heinzen musste sich in der vergangenen Woche einer weiteren Operation unterziehen und wird am Donnerstag die Fäden entfernt bekommen. Danach wird Heinzen wieder mit dem Reha Training beginnen können.
Die Frage, ob Kuntz sich bei der Wahl seiner "Startelf" an der Taktik des morgigen Gegners orientiert, lässt der Cheftrainer ebenso offen, wie die Frage nach seiner persönlichen Erwartung von der Begegnung: "Das werden wir dann morgen Abend sehen. Am Liebsten spielen wir natürlich immer offensiven und attraktiven Fußball und gewinnen wollen wir natürlich jedes Spiel."

Der Trainer von Eintracht Frankfurt, Martin Andermatt muss morgen auf Stürmer Chen Yang verzichten. Yang laboriert an einer leichten Verletzung im Oberschenkel und wird daher seine Länderspielreise mit der chinesischen Nationalelf nicht unterbrechen.

Morgen Abend wird sich zeigen, wie sich der KSC nach der zweiwöchigen Spielpause präsentiert und ob die Badener ihren, bis auf die Niederlage beim FSV Mainz, gelungenen Saisonstart fortsetzen können.
Anpfiff im Karlsruher Wildparkstadion ist um 20.15 Uhr. Alle Besucher seien nochmals an die Veränderungen, die Zugangsbereiche des Stadions betreffend, erinnert (siehe: "Sicherheitstechnische Änderung der Stadionzugangsbereiche").


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