KSC II bleibt dem SC Klinge Seckach weiter dicht auf den Fersen

Frauen von Alexandra Schüle

…furiose zweite Halbzeit beschert den Karlsruherinnen über Nacht die erneute Tabellenführung…

Mit neuem Selbstvertrauen und der Wut im Bauch aufgrund der Vorrundenniederlage in Sandhofen gingen die Karlsruherinnen dementsprechend motiviert aber respektvoll auf den Platz. Von Beginn an nahmen die Hausherrinnen das Heft in die Hand und bestimmten das Spiel. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Gäste, die sich teilweise nur durch Fouls zu helfen wussten. So kam man dann auch nach einem Traumfreistoß von der linken Seite zur ersehnten und verdienten 1:0-Führung. Dann ließ das Tempo des KSC ein wenig nach und Sandhofen tauchte einige Male gefährlich in Tornähe auf.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeberinnen wieder mit mehr Schwung aus der Pause und drängten, die lautstarken Fans im Rücken, auf das zweite Tor. Doch erst einmal der Schock. Aus heiterem Himmel erzielte Sandhofen den 1:1-Ausgleich. „Kämpfen und Siegen“ schallte es aus der Fanecke über den Platz und die Karlsruherinnen taten es dem nach. Die Einwechslungen brachten frischen Wind ins Spiel nach vorne und in Richtung der Fankurve und dem Tor der Gäste. Man erspielte sich wieder mehr Torchancen und wurde Mitte der zweiten Halbzeit endlich mit dem 2:1 belohnt. Die Karlsruherinnen waren jetzt in Spiellaune und dankten den Einsatz der Fans mit schönen Kombinationen und Spielzügen und den entscheidenden Toren drei und vier. Das schönste Tor des Tages war dann aber das Fünfte. Ein Schuss aus gut 25 Metern flog direkt über die nicht gerade kleine Torfrau der Gäste ins Netz. Mit dem sechsten Tor setzte man in einem über weite Strecken dominant geführten Spiel den Schlusspunkt auf einen verdienten 6:1-Sieg und die vorübergehende Tabellenführung.

Kader: Luisa Diebold, Marie-Christine Dorndorf, Sabrina Hartmann, Lena Brodbeck, Diana Martin-Huber, Blanka Nowak, Halime Demirel, Sophia Brakhage, Gzime Maloku, Elisabeth Cramer, Donata Trautwein, Meike Graf, Katja Spahl, Isa Picot-Guéraud, Christina Marx, Marija Drews


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