Vier Heimsiege in Serie!

KSC gewinnt auch viertes Heimspiel in Serie!

Profis

Die umkämpfte Partie am Samstagnachmittag ging nach spannenden 90 Minute an den starken KSC! Ein Tor durch Christoph Kobald reichte schließlich aus, um den nächsten Heimdreier zu holen!

Lilian Egloff am Ball.

Christian Eichners Taktik

Gleich drei Veränderungen nahm Cheftrainer Christian Eichner beim Heimspiel gegen 1. FC Magdeburg im Vergleich zur Auswärtsniederlage in Kiel vor. Für die verletzten Abwehrspieler Marcel Franke und Sebastian Jung starteten Rafael Pinto Pedrosa und Marcel Beifus. Ergänzt wurde die Defensive vor unser Nummer Eins Hans Christian Bernat mit Christoph Kobald, David Herold und Nicolai Rapp. Die linke Seite beackerte standardgemäß unser Kapitän Marvin Wanitzek. Auf der Sechs begann zum siebten Mal in dieser Saison Andreas Müller. Für Dzenis Burnic begann dieses Mal Philipp Förster, der meist in der Sturmspitze gemeinsam mit Fabian Schleusener wirbelte. Lilian Egloff rückte dafür etwas defensiver auf die halbrechte Position im Mittelfeld.

Die Zahl des Spiels

4! Vier Heimspiele in Serie gewann der KSC in dieser Saison. Weiter so, Jungs!

 

Das Spiel in der Zusammenfassung

Mutige Anfangsphase der Badener

Pünktlich um 13 Uhr ging es mit vereinzelten Sonnenstrahlen los im BBBank Wildpark! Der KSC startete von Beginn an mutig, presste früh gegen die Magdeburger Defensive und hatte direkt mit Philipp Förster die erste Chance der Partie! Sein Distanzschuss im Nachgang eines Eckballs ging nur knapp übers Tor (6.). Auch Magdeburg näherte sich offensiv mit einem Freistoß an. Der Versuch von Mathisen ging aber rechts am KSC-Tor vorbei (10.). Mehr ließ die starke Defensive der Badener in den Anfangsminuten nicht zu und spielte weiter nach vorne. Wanitzek bediente Egloff auf der linken Seite, der Versuch von Li ging aber rechts vom Tor vorbei (14.).

Mit der lautstarken Unterstützung der KSC-Fans im Rücken spielten die Badener weiter aktiv nach vorne. In dieser Phase funktionierte viel bei den heimischen Blau-Weißen – offensiv wie defensiv. Kombinierte sich Magdeburg einmal in Strafraum durch, war Hansi zur Stelle so wie bei der Chance von Magdeburgs Innenverteidiger Mathisen (29.) oder beim Kopfball von Breunig (33.). Unsere Nummer Eins hielt einmal mehr in dieser Saison herausragend!

KSC verpasst die Führung!

Da war mehr drin! Auf der rechten Seite setzte sich Rafael Pinto Pedrosa stark durch und flankte im Anschluss in die Mitte. Dort verpasste Schleusener nur um Millimeter (37.). In der Phase kurz vor der Halbzeit versuchten auch die Gäste sich noch einmal offensiv anzumelden, kamen allerdings durch das Abwehrbollwerk des KSC kaum durch. Starke Teamleistung unserer Jungs! Doch kurz vor Pause musste der BBBank Wildpark noch einmal tief durchatmen! Magdeburgs Atik lief sich im Strafraum frei und zielte ganz knapp an der langen Ecke des Karlsruher Tors vorbei (45.). Mit einem 0:0 ging es für beide Teams wenig später in die Pause!

Trotz Chancenplus bleibt es beim 0:0

Ohne Veränderungen beim KSC ging es in Halbzeit Zwei mit Blick auf die Süd! Die ersten Chancen im zweiten Durchgang ließen allerdings zehn Minuten auf sich warten. Dann wurde es aber hektischer im Magdeburger Strafraum! Erst versuchte es Egloff wuchtig nach einer Vorarbeit von Wanitzek, doch Reimann parierte stark (56.) Wenige Augenblicke später vergab Schleusener gleich zwei schwer zu nehmende Möglichkeiten vor dem Tor (58.). Die Druckphase des KSC ging weiter, doch Reimann hielt den FCM weiter im Spiel auch nach einem weiteren starken Abschluss von Schleusener (63.).

Die erste Chance der Magdeburger in der zweiten Hälfte hielt Bernat abermals souverän. Nach einer Ecke von Ghrieb versuchte es Geschwill per Kopf, doch unsere Nummer Eins verhinderte den Einschlag (66.).

Umkämpfte zweite Hälfte

Mit ablaufender Uhr wurde das Spiel immer hektischer und intensiver. Kleinere Fouls und harte Zweikämpfe bestimmten die Phase rund um die 70. Minute. Mit der Einwechslung von Shio Fukuda und Roko Simic versuchte Eichner das Spiel wieder mehr in die Hand des KSC zu legen und brachte nochmals Offensivpower auf den Rasen.

Doch der ersehnte Treffer für die Eichner-Elf wollte schier nicht fallen. Dafür fast die Führung für die Gäste: Nach einem Missverständnis in der KSC-Abwehr kam der Ball auf Magdeburgs Nummer 29 Rayan Ghrieb. mutterseelen allein lupfte er das Leder über Bernat. Der freche Versuch ging ganz knapp links am Tor vorbei (76.). Im Anschluss ging allerdings die Fahne hoch. Kurz danach versuchte es der Magdeburger Stalmach aus rund fünf Metern, aber auch dieser Versuch landete im Toraus.

Nach 84 Minuten die verdiente Führung!

Dann endlich der Treffer, auf den der BBBank Wildpark seit der starken Anfangsphase der Blau-Weißen aus Karlsruhe wartete! Nach einem Freistoß von Wanitzek, schraubte sich Christoph Kobald am höchsten in die Luft und versenkte den Ball perfekt per Kopf ins Tor (84.)!

Im Anschluss kam Magdeburg wieder vor Bernats Kasten, doch unser Keeper und die starke Defensive hielten die Null und damit die Führung fest! Und noch ein Grund zur Freude: Mateo Kritzer feierte kurz vor Schluss sein Profidebüt und spielte die restliche Zeit für den starken Lilian Egloff (89.).

Auch in der Schlussphase konnte der KSC mit einer souveränen Teamleistung die Null sicher halten, trotz Magdeburger Chancen von Onaiwu (90.+4) und Hyryläinen (90.+5). Gemeinsam brachte die Eichner-Elf den Sieg über die Zeit!

 

Fazit & Ausblick

Ein intensives Spiel ging am Ende verdient an den KSC! Nach einer umkämpften Partie vor toller heimischer Kulisse gewann der KSC sein viertes Heimspiel in Serie! Nächste Woche geht es dann im Samstagabendspiel gegen Dresden weiter. Dort haben unsere Jungs die Chance den ersten Auswärtsdreier einzufahren!

 

Die Daten zur Partie

KSC: Bernat – Pinto Pedrosa, Beifus, Rapp, Kobald, Herold – Förster (70. Simic), A. Müller (64. Burnic), Wanitzek – Egloff (89. Kritzer) , Schleusener (70. Fukuda)

1.FC Magdeburg: Reimann – Hugonet, Mathisen, T. Müller (46. Geschwill) – Musonda, Gnaka (75. Hyryläinen), Nollenberger, Ulrich – Ghrieb (87. Diawara), Breunig (75. Onaiwu), Atik (64. Stalmach)

Tore: Kobald (84.) 

Ergebnis: 1:0 

Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger 

Gelbe Karten: Beifus (47.), Fukuda (90. + 3) | Gnaka (72.), Hyryläinen (82.), Geschwill (83.), Ghrieb (86.), Musonda (90.+2)

Zuschauende: 28.337

 


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