KSC empfängt den 1.FC Saarbrücken

(dh) Trainer Stefan Kuntz warnt vor zuviel Optimismus / Einsatz von Danny Fuchs fraglich

Zwar hat der 1. FC Saarbrücken seine beiden ersten Spiele in dieser Saison verloren, trotzdem erwartet KSC Trainer Stefan Kuntz eine kämpferisch und läuferisch starke Saarbrückener Mannschaft. Bei den Blau Schwarzen lief in den letzten Wochen eigentlich nichts so, wie es sich die Verantwortlichen vor der Saison vorgestellt hatten. "Wir wollen nicht so zittern müssen, wie St. Pauli im letzten Jahr" gab Präsident Hartmut Ostermann ganz klar das Saisonziel Aufstieg an. Doch der Saisonstart ging kräftig daneben. Mit 2:5 Toren und 0 Punkten finden sich die Saarländer vor dem dritten Spieltag im Tabellenkeller wieder und das, obwohl vor der Saison 15 neue Spieler verpflichtet wurden. Unter den Neueinkäufen waren auch erfahrene Bundesliga Spieler wie Jonathan Akpoborie, Matthias Breitkreutz oder Sven Scheuer.

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand", schildert Trainer von Heesen die Situation. Gerade deshalb sieht Kuntz einem "sehr, sehr schweren Spiel" entgegen. Die Saarbrückener hätten in den letzten beiden Spielen taktisch sehr diszipliniert gespielt und seien unter Wert geschlagen worden, so die Meinung der KSC Coachs. "Nicht umsonst hat diese Mannschaft letztes Jahr um den Aufstieg mitgespielt", versucht der gebürtige Saarländer Stefan Kuntz, der "dem 1. FC Saarbrücken mehr verbunden ist als anderen Vereinen", die hohen Erwartungen etwas zu dämpfen

Dennoch hofft Kuntz natürlich auf einen Sieg seiner Mannschaft. "Wir sind gut gestartet und das gilt es jetzt zu untermauern". Dabei muss er wahrscheinlich auf Torgarant Danny Fuchs verzichten. Dieser ist mit einer eitrigen Angina für die nächsten beiden Tage ans Bett gefesselt. Am Montag werden die Ärzte über seinen Einsatz entscheiden. Auch die beiden Langzeitverletzten Jens Boehnke und Werner Heinzen werden am Montag noch nicht dabei sein. Dagegen hat Jungstar Carsten Rothenbach gute Chancen am Montag Abend im KSC Kader zu stehen. Bereits diese Woche trainierte er wieder zusammen mit der Mannschaft.
In der Abwehr werden Marco Grimm und Torsten Kracht die Bewachung der gefährlichen Saarbrückener Sturmspitzen Akpoborie und Choji übernehmen. Gute Chancen von Anfang an zu spielen hat auch Spielmacher Tobias Weis, der in Bochum erst in der 79. Minute ran durfte. Keinen "Extra Bonus" werden die Ex Saarbrücker Carsten Birk und Andreas Backmann erhalten. "Wer im Training die bessere Leistung zeigt, spielt", kommentiert Stefan Kuntz nüchtern. Allerdings hat Birk nach seinem klasse Spiel in Bochum sehr gute Chancen wieder in der Anfangsformation zu stehen.
Die anderen Spieler, die in der Startelf stehen werden, wollte Kuntz wie üblich nicht nennen. Auch das taktische Konzept wollte er nicht preisgeben. "Wir werden eine Taktik finden, die zum Gegner passt" ließ er lediglich verlauten.

Ein Wiedersehen mit den Ex Karlsruhern Rainer Krieg und Manfred Bender wird es wahrscheinlich nicht geben. Manfred Bender plagt ein Bandscheibenvorfall, der ihn zu einem Platz auf der Tribüne verdammt und Rainer Krieg hat mit Jonathan Akpoborie und Sambo Choji zwei zu starke Konkurrenten im Kampf um die Stammplätze im Sturm.
So bleibt abzuwarten, ob der KSC an die starken Leistungen der letzten beiden Spiele anknüpfen kann und ob der Aufwärtstrend weiter beibehalten wird.


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