Intensiver Start in die Heimspielwoche
Am heutigen Dienstagnachmittag startete unser KSC in die Trainingswoche vor dem ersten Spieltag. Im Nachbericht gibt es die Einheit zum Nachlesen.

Nachdem die zweifache Darbietung von „Happy Birthday“ für die beiden Geburtstagskinder Max Senft und Zeugwart Torsten „Toto“ Merkel verklungen war, kamen unsere Blau-Weißen zum Auftakttraining in die erste Zweitligawoche der Saison 2026/27 auf den gut besuchten Rudi-Wimmer-Platz.
Fragezeichen hinter Fukudas Einsatzchancen
Nicht mit dabei waren Shio Fukuda und Andreas Müller. Unser Angreifer mit der Nummer 13 fehlte bereits am vergangenen Wochenende beim Testspiel in Hoffenheim. Grund hierfür sind muskuläre Beschwerden. Die erneuten MRT-Bilder zu Wochenbeginn haben eine Reaktion des Muskels gezeigt. Dementsprechend muss die Belastung bei Shio Fukuda gesteuert werden. Ein Einsatz gegen Bielefeld ist offen. Andreas Müller fehlte derweil aus privaten familiären Gründen. Mit dabei waren hingegen die U23-Torhüter Soufian Hikmat und sein Teamkollege aus der Innenverteidigung, Jassin Manai, der bereits die komplette Vorbereitung bei den Profis absolviert.
Von Anfang an hohe Intensität
Bei Außentemperaturen um die 35 °C, die eher zum Freibadbesuch als zum Fußballtraining einladen, legten unsere Jungs von Beginn an eine hohe Intensität an den Tag. Unter der lautstarken Leitung von Athletiktrainer Mauro Zanoguera machte sich die Mannschaft zunächst in Zweiergruppen mit Fitnessbändern warm, gefolgt von einer Passübung. Der Fokus lag hierbei auf der Schärfe und Genauigkeit der Zuspiele, die mit einem Schuss auf ein Mini-Tor vollendet wurden. Um den Körper danach noch weiter auf Temperatur zu bringen, gab es zum Ende des ersten Trainingsabschnitts einige intensive Läufe, bei denen Athletiktrainer Zanoguera die Zeit stoppte.
Nach einer kurzen Trinkpause teilte das Trainerteam den Kader dann in drei Siebenergruppen ein, die auf je zwei Großtore pro Seite gegeneinander antraten. Eine Besonderheit war, dass Kapitän Marvin Wanitzek als freier Mann fungierte und bei der ballbesitzenden Mannschaft mitspielte. Die Übung wurde in einem sehr hohen Tempo und hoher Lautstärke durchgeführt, was zur Folge hatte, dass die Spieler auf engem Raum schnelle Entscheidungen treffen mussten. Dadurch waren nicht nur die Feldspieler, sondern auch die vier Torhüter mit dem Ball am Fuß gefordert. Viele Torabschlüsse, Defensivaktionen und Paraden später holte unser Cheftrainer Max Senft seine Jungs zu einer Besprechung zusammen, bevor es in der finalen Übung in einer Turnierform zur Sache ging. Erneut in drei Teams aufgeteilt, diesmal jedoch ohne freien Spieler und nur auf ein Tor pro Seite, wurde entweder nach einem Treffer oder nach wenigen Minuten Spielzeit jeweils eine Mannschaft durchgewechselt. Dadurch blieben die Blau-Weißen ständig im Rhythmus, was sich im hohen Trainingstempo zeigte.
Gut 75 intensive Trainingsminuten waren vergangen, als der frisch 37-jährige Senft die Einheit mit den Worten beendete: „Guter erster Tag! So kann es morgen weitergehen!“











