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Gegner im Detail: Der FC Carl Zeiss Jena

Vorberichte

Das vorletzte Spiel des Jahres 2017 führt den Karlsuher SC am Samstag zum FC Carl Zeiss Jena. Anpfiff ist aufgrund des mangelnden Flutlichts im Ernst-Abbe-Sportfeld bereits um 13.00 Uhr. Wir haben den Aufsteiger vor dem 18. Spieltag genauer unter die Lupe genommen.

Der Verein aus Jena wurde im Jahr 1903 gegründet. Er diente jedoch zunächst ausschließlich als Firmenverein, sodass das Team nur aus Mitarbeitern von 'Carl Zeiss' bestand. Nach diversen Namenswechseln und strukturellen Änderungen wurde der DDR-Meister 1966 als FC Carl Zeiss Jena wiedergegründet.

Für die Ostdeutschen waren die letzten Jahre sehr turbulent. Am Ende der Saison 2011/12 stieg Jena von der Dritten Liga in die damals neu formierte Regionalliga ab. Nach einigen durchwachsenen Spielzeiten schaffte das Team unter Trainer Mark Zimmermann nach der fünften Saison 2016/17 den Wiederaufstieg in die dritthöchste Profiliga.

Aktuell steht der Verein nach fünf Siegen, fünf Unentschieden und acht Niederlagen mit zwanzig Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Während der KSC seit 1. Oktober ((0:2 in Meppen) nicht mehr verloren und seit sieben Partien in Serie ungeschlagen ist, kann dem der FCC eine Serie von zuletzt acht Ligaheimspielen ohne Niederlage (4 Siege, 4 Unentschieden) entgegensetzen. Nur die erste Heimpartie gegen Fortuna Köln ging am 29. Juli mit 0:2 verloren. Jena ist vor der Partie am Samstag somit seit 133 Tagen ohne Niederlage im heimischen, 12.630 Zuschauer fassenden, Ernst-Abbe-Sportfeld.

Viermal standen sich der FC Carl Zeiss Jena und der Karlsruher SC bisher im Rahmen eines Pflichtspiels gegenüber. Die Bilanz hieraus spricht mit drei KSC-Siegen und einer Niederlage klar für die Badener. Sowohl in der Saison 2000/2001 in der Regionalliga Süd, als auch in der Spielzeit 2006/2007 in der 2. Bundesliga verlor der FCC jeweils sein Heimspiel. Beim bis dato letzten Aufeinandertreffen mit Jena vor mehr als zehn Jahren siegte der KSC vor 10.394 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld mit 1:3. Der heutige Zeiss-Coach Mark Zimmermann erzielte damals den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Nun an der Seitenlinie aktiv, muss Zimmermann am Samstag auf einige Akteure verzichten. Guillaume Cros kassierte in Unterhaching die fünfte Gelbe Karte in der laufenden Saison und ist damit beim Duell gegen den KSC zum Zuschauen gezwungen. Justin Schau (Muskelverletzung), Maximilian Schlegel (Muskelfaserriss) und Niclas Erlbeck (Adduktorenprobleme) stehen für einen Einsatz ebenfalls nicht zur Verfügung.

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