Gegen Düsseldorf sollen Aufwand und Ertrag stimmen

von David Ruf

Die Vorzeichen vor dem Heimspiel des KSC gegen Düsseldorf (Freitag, 18.00 Uhr) könnten unterschiedlicher kaum sein: Während die Fortuna als morgiger Gegner des KSC die letzten vier Partien gewinnen konnte, warten die Karlsruher bereits seit fünf Spielen auf einen Sieg.

Von David Ruf
Für KSC-Cheftrainer Rainer Scharinger gilt es nach den unglücklichen Niederlagen gegen Augsburg und in Oberhausen, nach dem Spiel gegen die Fortuna, „endlich wieder mit Ertrag aus dem Stadion zu gehen“.

Die von Norbert Meier trainierte Mannschaft aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gehört in Scharingers Augen nach einem „fatalen Start“ inzwischen zu den „stärksten Teams der Liga“. Den Satz, dass es für die auf Tabellenplatz sieben positionierten Düsseldorfer in dieser Saison doch um nichts mehr gehe, lässt Scharinger indes nicht gelten. „Die Jungs spielen um ihre Prämien und der Verein würde gerne noch mehr Fernsehgelder generieren.“

Nach der herben Niederlage in Oberhausen sei die hohe Schlagzahl beibehalten worden, erklärte Scharinger am Donnerstag, auch über Ostern sei durchtrainiert worden. Zudem habe er viel auf Einzelgespräche mit seinen Spielern gesetzt, so der 44-jährige weiter. Jetzt gelte aber: „Köpfe hoch, sich zusammenreißen und zusammenschweißen.“

In Sachen Aufstellung soll es sowohl im taktischen als auch im personellen Bereich zu keinen „erdrutschartigen Änderungen“ kommen. Fest steht bislang nur, dass Gaétan Krebs nach überstandenem Ermüdungsbruch eines Rückenwirbels wieder im Kader stehen wird.


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