Gegner im Detail: FC Erzgebirge Aue

Dima, Baba und Dirk vor Rückkehr in den Wildpark

Vorberichte

Am kommenden Samstag treffen unsere Jungs auf den FC Erzgebirge Aue. Beim Duell mit dem Tabellenvorletzten kommt es auch zu einem Treffen mit drei ehemaligen KSC-Spielern. Welche das sind, erfahrt ihr bei dieser Ausgabe von "Gegner im Detail".

Dimitrij „Dima“ Nazarov, Babacar „Baba“ Gueye und Dirk Carlson haben eines gemeinsam. Alle drei haben eine Vergangenheit beim KSC. Carlson spielte von 2019 bis 2021 zwei Jahre für unseren KSC, Gueye für anderthalb Jahre von Januar 2020 bis Juni 2021. Auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung wechselten die Beiden in diesem Sommer ins Erzgebirge und wurden dort auf Anhieb Stammspieler. Nun kehren beide das erste Mal mit neuem Trikot zurück in den BBBank Wildpark. Diese Situation kennt Nazarov nur zu gut, er spielt seit mehr als fünf Jahren in Aue und hat dort in mittlerweile 161 Spielen 34 Tore geschossen. Wir kennen den Mann aus Aserbaidschan natürlich noch aus seiner KSC-Zeit zwischen 2013 und 2016.

Die aktuelle Ausgangslage

In der aktuellen Spielzeit ist Aue noch sieglos (vier Unentschieden, fünf Niederlagen) und steht auf dem 17. Tabellenplatz. Nach der Entlassung von Aleksey Shpilevski am 7. Spieltag (nach dem 1:4 gegen Paderborn) übernahm Interimstrainer Marc Hensel zunächst allein, wegen fehlender Lizenz wurde ihm vor der Länderspielpause der erfahrene Carsten Müller zur Seite gestellt. Mit dem neuen Duo wollen die Veilchen, wie die Mannschaft wegen ihrer lilafarbenen Trikots genannt wird, die Wende schaffen und aus dem Tabellenkeller herauskommen. Schon im letzten Spiel gegen den HSV war die Mannschaft nah dran am ersten Saisonsieg. Erst in der 4. Minute der Nachspielzeit beförderte ausgerechnet Dirk Carlson den Ball unglücklich ins eigene Tor und verhinderte damit den dreifachen Punktgewinn.

Gerade gegen Aue sah unsere Mannschaft in den letzten Begegnungen nicht immer gut aus. Der letzte Sieg datiert vom 24.09.2016 – ein 2:0 im heimischen BBBank Wildpark. Damals stand Nazarov schon in der Startelf von Aue. Insgesamt gab es in den letzten zehn Vergleichen nur zwei Siege für den KSC, unvergessen natürlich auch der verpasste Aufstieg in der Relegation 2018. Am Samstag wird es nun Zeit, diese Serie gegen den „Angstgegner“ zu beenden und die drei Punkte in Karlsruhe zu behalten.


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