Philipp Hofmann im Interview

"Die Wertschätzung der KSC-Fans bedeutet mir sehr viel!"

Vorberichte von Jan Hoffmann

Bei unserem Auswärtsspiel in Bochum kommt es zum Wiedersehen mit einem der erfolgreichsten Stürmer der jüngeren KSC-Geschichte: Philipp Hofmann. Bevor es am Sonntag ab 13:30 Uhr um Punkte geht, hat sich ksc.de mit dem Angreifer über seine Zeit in Karlsruhe, badische Freundschaften, die Saison des VfL Bochum und natürlich das anstehende Duell unterhalten. Viel Spaß beim Lesen!

Hofmann vor der Kurve

Beck, Kunkel, Hofmann: So lautet die Reihenfolge der KSC-Torjäger mit der besten Trefferquote bei mindestens 100 Spielen. In 104 Einsätzen für unsere Blau-Weißen erzielte Philipp Hofmann 52 Buden, was einer überragenden Quote von 0,5 entspricht. Zum Vergleich: Nationalspieler Niclas Füllkrug, der aktuell die Torschützenliste der Bundesliga anführt, kommt bei Werder Bremen auf eine Torquote von 0,46. Inzwischen trägt Hoffi zwar immer noch blau-weiß, jedoch das des VfL Bochum. Am Sonntag (8. November, Anstoß: 13:30 Uhr) gibt es somit tief im Westen das Wiedersehen mit seinem alten Arbeitgeber. „Für mich sind die Spiele gegen den KSC immer etwas ganz Besonderes. Ich hatte in Karlsruhe die erfolgreichste Zeit meiner Karriere“, blickt Hofmann gegenüber ksc.de voller Vorfreude auf die Partie.  

Hoffis Zeit bei unserem KSC liegt zwar schon mehr als vier Jahre zurück, das eine oder andere bekannte Gesicht gibt es für den treffsicheren Stürmer aber noch immer in unseren Reihen. „Ich bin mit einigen beim KSC in regem Kontakt. Mit Wanne schreibe ich hin und wieder, außerdem stehe ich mit Zeugwart Toto und unserem ehemaligen Teammanager Burkhard Reich regelmäßig im Austausch“, so Hofmann über seine Beziehungen nach Karlsruhe.

Philipp Hofmann war bei unserem KSC jedoch nicht nur für seine Torgefahr, sondern auch für das gute Verhältnis zu den Fans bekannt. „Ich habe natürlich noch Freunde in Karlsruhe, auch KSC-Fans. Die haben mir schon geschrieben, dass sie am Sonntag nach Bochum kommen werden. Das sind immer schöne Begegnungen“, so der 33-Jährige. Bemerkenswert ist dabei, dass Hofmann zu den wenigen Spielern im deutschen Profifußball zählt, die bei Duellen mit ihrem Ex-Club von den Fans herzlich begrüßt und gefeiert werden. „Die Wertschätzung der KSC-Fans bedeutet mir sehr viel und zeigt, dass ich das in meiner Zeit beim KSC wohl ganz gut gemacht habe“, freut sich der Angreifer über den Support.  

Trotz aller freundschaftlicher Gefühle: Sobald am Sonntagmittag um 13:30 Uhr der Ball rollt, geht es um drei wichtige Punkte! Hoffis VfL sammelte in der laufenden Saison elf Zähler und steht damit punktgleich, aber aufgrund des besseren Torverhältnisses zwei Plätze vor unserem KSC auf Rang elf. „Wir haben nicht schlecht gespielt, die Ergebnisse haben aber nicht gestimmt“, bilanziert Hofmann den Saisonstart der Bochumer. „Mit dem Unentschieden gegen Wolfsburg, dem Pokalerfolg gegen Mainz und dem Auswärtssieg in Cottbus konnten wir uns endlich belohnen. Diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen und mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen“, fügt er anschließend hinzu. „Das gleiche wird der KSC aber auch vorhaben“, merkt Hoffi schmunzelnd an.  

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für deine Karriere, Hoffi! Auf das Toreschießen darfst du am Sonntag aber ausnahmsweise mal verzichten.  


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