Das ist Heidenheim
Flutlichtspiel im BBBank Wildpark! Der 10. Spieltag der 2. Bundesliga steht an und wir empfangen am Samstagabend, den 31. Oktober um 20:30 Uhr den 1. FC Heidenheim. Vor dem Duell mit dem Bundesliga-Absteiger stellen wir euch unseren Gegner vor! Hier erfahrt ihr interessante Fakten und Geschichten rund um die Schwaben.

Gründung
Der 1. FC Heidenheim 1846 e.V. ist ein Fußballverein aus Heidenheim an der Brenz in Ostwürttemberg. Er entstand im Jahr 2007 durch die Abspaltung der Fußballabteilung aus dem Heidenheimer Sportbund 1846. Am 16. März 1910 wurde der Verein für Bewegungsspiele Heidenheim, kurz VFB Heidenheim, von jungen Ingenieuren der Voith Group gegründet. Die Partnerschaft zwischen dem FCH und der Firma Voith reicht bis heute. Etwas mehr als ein Jahr später entstand innerhalb des großen Turnvereins 1846 Heidenheim, dem Nachfolgeverein der im Jahr 1846 gegründeten Turngemeinde Heidenheim, eine Fußballabteilung. Zahlreiche Abspaltungen, Verselbstständigungen und Zusammenschlüsse führten schließlich zum Heidenheimer Sportbund, aus dem letztlich der 1. FC Heidenheim entstand. Die Vereinsfarben sind rot, blau und weiß, entsprechend denen der Stadt Heidenheim. Der Verein hat derzeit 13.000 Mitglieder, infolge des Aufstiegs in die Bundesliga 2023 war die Mitgliederzahl auf fast das Dreifache angestiegen.
Kontinuität
Seit 2007 bildet Frank Schmidt die Konstante an der Seitenlinie des FCH. Der gebürtige Heidenheimer begann seine Trainer-Karriere in der Saison 2007/2008 als Co-Trainer von Dieter Märkle, ehe er nach zweieinhalb Monaten zunächst nur interimsweise, aber kurz darauf auch offiziell als Cheftrainer übernahm. Der 52-Jährige ist inzwischen seit fast zwanzig Jahren als Coach der Heidenheimer tätig und erlebte mit seiner Mannschaft viele Höhen und Tiefen. Er führte den Club aus der Fünfklassigkeit in die Bundesliga und darüber hinaus sogar in die UEFA Conference League. Seit dem 17. September 2023 ist Schmidt der dienstälteste Trainer der Bundesliga, damals löste er Freiburgs Trainerlegende Volker Finke ab. Es folgten noch einige Jahre und zahlreiche Spiele als Übungsleiter der Schwaben, mittlerweile ist Schmidt 19 Jahre im Amt. Zum Saisonfinale der vergangenen Spielzeit sprach Schmidt erstmals über einen möglichen Abschied, dennoch trat er nach dem Abstieg gemeinsam mit seiner Mannschaft den Gang in die 2. Bundesliga an und saß mit Beginn der neuen Saison abermals auf der Trainerbank. Sein Vertrag läuft noch bis zum nächsten Sommer, dann wären es genau 20 Jahre, die er beim FCH gewirkt hätte.
Vom Dorfklub zum Europapokal
Mit der Trennung vom Heidenheimer Sportbund 2007, die aufgrund der Anforderungen im Lizenzverfahren des DFB für die angestrebte Regionalliga dringend notwendig war, startete der 1. FC Heidenheim ein neues Kapitel. Der FCH übernahm die bestehenden sportlichen und sonstigen Strukturen des Heidenheimer Sportbunds sowie die Startplätze für die jeweiligen Mannschaften. 2008 schafften die Heidenheimer als Tabellenvierter der Oberliga Baden-Württemberg den Aufstieg in die Regionalliga Süd. Außerdem gelang der Mannschaft der Gewinn des WFV-Pokals und somit der Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals. Bereits am vorletzten Spieltag der Saison 2008/09 schaffte die Mannschaft gegen die Zweitvertretung unseres KSC den Aufstieg in die 3. Liga. Dort erreichten sie am Ende der Saison überraschend den sechsten Tabellenplatz. Nach drei Jahren in Liga drei scheiterten die Schwaben 2012/13 denkbar knapp am Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit einem Unentschiedenen am letzten Spieltag verspielte der FCH den Relegationsplatz und wurde am Ende Fünfter. Ein Jahr später war es dann aber soweit und die Elf von Trainer Frank Schmidt besiegelte durch ein 1:1 gegen die SV Elversberg am 35. Spieltag der Saison 2013/14 den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zehn Jahre später fand sich der 1. FC Heidenheim in der ersten Bundesligasaison der Vereinsgeschichte wieder und schaffte prompt den Sprung ins internationale Geschäft. Platz acht bedeutete die Qualifikation zur UEFA Conference League, nach zwei Siegen gegen den BK Häcken aus Schweden durften die Schwaben an der neueingeführten Ligaphase des internationalen Wettbewerbs teilnehmen. Highlight war der vierte Spieltag, als vor heimischer Kulisse der FC Chelsea empfangen wurde.
Bekannte Gesichter
Mit Jonas Föhrenbach, Mikkel Kaufmann und Budu Zivzivadze tragen drei ehemalige Karlsruher das Heidenheimer Trikot und bildeten bereits mehrfach das Sturmduo des FCH. Föhrenbach wurde für die Spielzeit 2017/18 vom SC Freiburg nach Karlsruhe verliehen und bestritt dabei 42 Partien. Kaufmann spielte gleich zwei Mal für unseren KSC. In der Saison 2022/23 und in der Rückrunde 2024/25 lief er für Blau-Weiß auf. Beide Male kam der Däne auf Leihbasis in die Fächerstadt und kehrte am Ende der Saison wieder zu seinem ursprünglichen Arbeitgeber zurück. Insgesamt absolvierte er 46 Spiele für unseren KSC und erzielte dabei elf Tore und gab elf Vorlagen. Sein derzeitiger Sturmkollege Budu Zivzivadze hat ebenfalls KSC-Vergangenheit. Der Georgier kam zur Saison 2022/23 ins Badener-Land und trug 61-Mal das blau-weiße Trikot. Nach der starken Hinrunde der Saison 2024/25, in der er 15 Scorer (12 Tor und drei Vorlagen) in 17 Partien beisteuerte, schloss er sich zur Rückrunde dem damaligen Bundeligisten aus Heidenheim an.
„Bundesliga bewegt“
Ebenso wie unser KSC ist der 1. FC Heidenheim Teil der bundesweiten Initiative „Bundesliga bewegt“, um die Förderung von Bewegungsangeboten in der Region weiterzuentwickeln und mit mehr als 20 teilnehmenden Proficlubs in den Austausch zu gehen. Ziel ist es, Bewegung nachhaltig im Alltag der Kinder und Jugendlichen zu etablieren. Gegründet wurde das Projekt von der Bundesliga-Stiftung, dem SC Freiburg und dem SV Werder Bremen. Ähnlich wie bei unserem KSC, der zusammen mit der Kindertagesstätte „Die Kleinen Giganten“ 2023 den Auftakt für das neue Projekt im Rahmen von „KSC TUT GUT.“ machte, bietet auch der FCH zahlreiche Möglichkeiten zur Bewegung an. Neben den bisherigen Angeboten der Fußball-AGs in Schulen sowie Bewegungsstunden in Kindergärten werden seit diesem Schuljahr in Kooperation mit dem Heidenheimer Sportbund an der Ostschule und dem städtischen Kinderhaus polysportive Angebote geschaffen.










