SV Rohrbach/Sinsheim - KSC

bfv-Rothaus-Pokal: KSC löst Pflichtaufgabe souverän

Profis von David Ruf

In der dritten Runde des bfv-Rothaus-Pokals hat der KSC am Dienstagabend den Landesligisten SV Rohrbach/Sinsheim mit 5:0 (3:0) geschlagen. Die Partie war die Erste unter den beiden Interimstrainern Zlatan Bajramovic und Christian Eichner.

Bajramovic und Eichner hatten die Startelf gegenüber dem letzten Ligaspiel auf gleich sieben Positionen verändert. Dirk Orlishausen rückte ins Tor, in der Abwehr gab es mit dem zuletzt verletzten Matthias Bader sowie Daniel Gordon und Jonas Föhrenbach gleich drei Neue. Davor agierte im Mittelfeld die zweite Viererkette mit Fabian Schleusener, Marvin Wanitzek, Alexander Siebeck und Florent Muslija. Im Angriff durfte Youngster Valentino Vujinovic neben Routinier Anton Fink ran.

Neben Neuzugang Oguzhan Aydogan fehlten auch der noch angeschlagene Kai Bülow und der erkrankte Burak Camoglu. Dominik Stroh-Engel wurde nach seiner Verletzung noch geschont.

Muslija eröffnet Torreigen
Wie erwartet hatten die Karlsruher vor 2.200 Zuschauern im Sinsheimer Helmut-Gmelin-Stadion viel Ballbesitz und waren das klar aktivere Team, kamen vor dem Tor aber zunächst nicht zum Erfolg. Schleusener köpfte den Ball nach Wanitzeks Freistoß über den Querbalken und Vujonovics Schuss ging knapp am Tor vorbei (10., 12.). In der 15. Minute brachte Muslija die Gäste dann aber in Führung: Seinen satten Schuss aus 17 Metern konnte Rohrbachs Keeper Stefan Schoss zwar noch berühren, die Kugel rauschte dennoch in die Maschen.

Nachdem Scholl Siebecks Schuss in der 23. Minute entschärfen konnte und Finks Schuss im Anschluss an Muslijas Freistoß fünf Minuten später gerade noch geblockt werden konnte, brachte erst das Zusammenspiel der beiden Innenverteidiger das 2:0. Pisot bediente Gordon von der linken Seite, der köpfte aus kurzer Distanz ein (32.). Nur fünf Minuten später brachte der nächste KSC-Angriff über Siebeck den dritten Treffer; Vujinovic konnte frei vor Scholl souverän abschließen.

KSC auch in Durchgang zwei souverän
Nach der Pause brachten Bajramovic und Eichner mit Hofmann und Karaahmet zwei frische Kräfte für Siebeck und Fink. Auf dem Platz markierte unterdessen Wanitzek in der 48. Minute mit einem platzierten Flachschuss aus 30 Metern das 4:0.

In der 63. Minute kamen Stoll und Lorenz für Pisot und Muslija, Lorenz stand bei seiner ersten Aktion wenige Minuten später direkt im Mittelpunkt, als Hack eine scharfe Hereingabe des Karlsruhers um ein Haar ins eigene Tor befördert hätte. Auch bei der zweiten Aktion über Lorenz wurde es gefährlich, Karaahmet köpfte den Ball aber um Haaresbreite rechts am Tor vorbei (65.). Aktion Nummer drei schloss Lorenz dann selbst ab, nach Karaahmets Vorlage beförderte er das Spielgerät jedoch über das Tor (69.).

Gordon schnürt den Doppelpack
Den Schlusspunkt beim souveränen Sieg des KSC setzte Gordon mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend in der 81. Minute. Im Anschluss an Wanitzeks Flanke schoss er platziert ins linke untere Eck ein. Ebenfalls positiv aus KSC-Sicht: Schleusener konnte erstmals nach seinem Kreuzbandriss ein Spiel über die gesamte Dauer von 90 Minuten absolvieren.

Im Achtelfinale trifft der KSC nun auf den Verbandsligisten SpVgg Neckarelz. Die Partie wird am 12. oder 13. September in Neckarelz ausgetragen, die zeitgenaue Ansetzung steht noch aus.

Stenogramm:

SV Rohrbach/Sinsheim: Scholl - Heinlein (65. Welker), Münkel (65. Flaig), Unser, Hack - Ziegler (77. Francesca) - Dowali, Authenrieth, Günther, Rohleder – Neuberger (72. Ohlhauser). Bank: Diekmann, Haugh, Hirneth, Agho, Auer, Weber. Trainer: Joachim Heger.

Karlsruher SC: Orlishausen - Bader, Gordon, Pisot (63. Stoll), Föhrenbach - Schleusener, Wanitzek, Siebeck (46. Hofmann), Muslija (63. Lorenz) – Fink (46. Karaahmet), Vuninovic. Bank: Uphoff, Mehlem. Trainer: Zlatan Bajramovic, Christian Eichner.

Tore: 0:1 Muslija (15.), 0:2 Gordon (32.), 0:3 Vujinovic (37.), 0:4 Wanitzek (48.), 0:5 Gordon (82.)

Gelbe Karten: - / Föhrenbach (55.)

Schiedsrichter: Sascha Kief (Hockenheim)

Zuschauer: 2.200

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