B1-Juniorinnen verlieren deutlich
Munderkinger Effektivität und zweifelhafte Schiedsrichterleistung stellen Spielverlauf auf den Kopf
Von Lena Trentl
Mehr als deutlich klingt das Ergebniss der B1-Juniorinnen am vergangenen siebten Spieltag der EnBW B-Juniorinnen Oberliga. Mit einer 0:5 Niederlage mussten die Karlsruherinnen den Rückweg aus Munderkingen antreten. Dass es im Fußball fürs Schönspielen keinen Preis gibt musste das KSC Team beim Tabellenführer am eigenen Leib spüren. Die Gäste beganen das Spiel mit viel Offensivbemühungen, welche über die Verunsicherung in der Abwehr allerdings nicht komplett wegtäuschen konnte; KSC-Keeperin Luisa Diebold konnte das Spiel krankheitsbedingt nur von der Seitenlinie aus verfolgen und so sprang C-Jugend Keeperin Janine Schlindwein in ihrem ersten Spiel auf´s große Tor für die Oberligaerfahrenste Spielerin in die Bresche.
Zurück zum Spielverlauf: Nach knapp 5 Minuten wurde KSC Stürmerin Jacqueline Goutier mustergültig durch die Abwehrschnittstelle angespielt und lief alleine auf Munderkingens Schlußfrau zu, diese kam aus dem 16Meterraum und konnte Goutier nur durch ein Foulspiel stoppen, diese Notbremse ahndete Schiedsrichter Gerhard Oppelz lediglich mit der gelben Karte. 4 Minuten später kam es auf der Gegenseite zu einem Freistoss aus ca. 22 Metern, der Ball flog in hohem Bogen aufs KSC Tor zu und der Ball senkte sich hinter der Debütantin ins Gehäuse. Die Gäste zeigten sich verunsichert von diesem Treffer und fingen sich in der 15.Minute den zweiten Treffer. Der KSC versuchte weiter sein Glück, musste allerdings auch noch den 0-3 Rückstand einstecken. Die Chance auf den Anschlusstreffer bot sich dann als Lale Sert alleine aufs Munderkinger Gehäuse zulief und sich die Szene aus der Anfangsphase wiederholte, Munderkingens Keeperin zog zum zweiten Mal die Notbremse, der Schiedsrichter entschied zwar auf Freistoss ermahnte die Schlussfrau allerdings nicht einmal. Munderkingen glänzte weiterhin durch die Gradlinigkeit im Offensivspiel und bewies ihre Effektivität auch beim 4:0 Treffer.
Karlsruhe imponierte zwar auch in Halbzeit 2 durch spielerisch ansehentlichen Fußball, vor dem Tor fehlten allerdings die Ideen und so blieb eine Aufholjagd utopisch. Das man durch einen Konter auch noch den 5:0 Treffer des ansonsten sehr aufs Defensivspiel bedachten Heimteams einstecken musste, verstärkte das ohnehin zu deutliche Ergebnis zusätzlich. Für das KSC Team gilt nun Mund abwischen und weitermachen! Auf die kämpferische Leistung in Munderkingen lässt sich aufbauen. Diskussionen ob mit der Stammtorhüterin und einer anderen als der völligen inakzeptablen Schiedsrichterleistung beim Tabellenführer mehr zu holen gewesen wäre sind ohnehin müßig.











