2:7-Debakel bei Zinnbauers Heimdebüt

KSC II von David Ruf

Das Heimdebüt des neuen KSC II-Cheftrainers Joe Zinnbauer ist am Ostersamstag gehörig in die Hose gegangen. Die Blau-Weißen unterlagen der Reserve von Eintracht Frankfurt vor eigenem Publikum mit 2:7 (0:3).

Von David Ruf
Der Torreigen für die Gäste begann bereits in der 2. Spielminute, als Ugur Albayrak KSC-Keeper Henning Bortel überwinden konnte. Eila Soriano erhöhte per Kopf in der 14. Minute auf 2:0, für den 3:0-Halbzeitvorsprung der Gäste sorgte dann erneut Albayrak (42.). Der KSC präsentierte sich in einer desolaten Verfassung und hatte Glück, dass Albayrak bei einem weiteren Versuch nur die Latte traf (15.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Kräfteverhältnissen vor 184 Zuschauern wenig. Per Doppelschlag sorgten Albayrak (49.) und Mario Pokar (49.) innerhalb von nur 60 Sekunden für weitere Frankfurter Tore. Beim 0:6 durch Pokar in der 54. Minute half dann auch noch Bortel kräftig mit, als ihm der Distanzschuss des Frankfurters durch die Hände rutschte. Eine kurze Schwächeperiode der Gäste nutzte dann Simon Zoller, um per Doppelpack auf 2:6 zu verkürzen (70., 73.). Zwischenzeitlich hatte Ole Schröder nach einem Freistoß die Latte getroffen (59.). Den Schlusspunkt zum 2:7 setzte Daniyel Ciman in der 81. Minute. Zunächst scheiterte er bei einem von Matthias Fixel verursachten Foulelfmeter an Bortel, traf dann aber doch noch im Nachschuss.

„Das ist natürlich ein brutales Ding“, so Zinnbauer nach dem Abpfiff. „Bei uns war kein vernünftiges System, eine Ordnung oder Siegeswillen zu erkennen.“ Für die kommenden Tage kündigte der 41-jährige Konsequenzen an. „Ab morgen weht hier ein anderer Wind.“

Eigentlich steht in der Regionalliga Süd nun eine englische Woche auf dem Programm. Da das für Mittwoch vorgesehene Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth jedoch auf den 8. Mai verlegt wurde, steht die nächste Partie für den KSC erst am kommenden Wochenende auf dem Programm. Gast im Wildparkstadion ist dann am Samstag (14.00 Uhr) der TSV 1860 München II.

KSC: Bortel - Fixel, Mosch (46. Cambeis), Keusch, Walsh - Schröder (78. M. Müller), Rutz - Zoller, Piossek (46. Haag) - Dulleck, Schoch


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