2:2-Remis beim SC Paderborn
Am 33. Spieltag gastierten unsere Jungs in Paderborn, um das letzte Auswärtsspiel der Saison zu bestreiten. Das 2:2-Unentschieden gibt es im Spielbericht zum Nachlesen.

Christian Eichners Taktik
Nach dem 2:1-Heimerfolg am vergangenen Wochenende sah unser Cheftrainer nur wenig Anlass für Veränderung. Als einzige Neuerung in der Startelf spielte Hyeok-kyu Kwon von Beginn an im zentralen defensiven Mittelfeld und ersetzte dabei Andreas Müller. Somit agierte Nicolai Rapp erneut als Innenverteidiger in der Fünferkette. Die beiden Spitzen hießen auch an diesem Spieltag Shio Fukuda und Louey Ben Farhat.
Das Spiel in der Zusammenfassung
SCP mit viel Ballbesitz
In den Anfangsminuten waren die Gastgeber aus Ostwestfalen darauf bedacht, den Ball in den eigenen Reihen kreisen zu lassen und den Ton anzugeben. In der 9. Spielminute hatte das Team von Ralf Kettemann dann auch den ersten Abschluss der Partie. Nach einem Ballverlust am eigenen Strafraum schalteten die Gastgeber schnell um und schickten den ehemaligen Karlsruher Stefano Marino in die Tiefe. Der junge Stürmer verfehlte allerdings aus spitzem Winkel das Tor von Hans Christian Bernat.
Shio scheitert an Seimen
Kurz darauf meldeten sich unsere Jungs im Spiel an. Im Anschluss an einen Ballgewinn schickte David Herold Shio Fukuda per Steilpass hinter die letzte Kette der Paderborner. Nachdem der junge Japaner erst einen Verteidiger aussteigen ließ, scheiterte er in letzter Instanz an SCP-Schlussmann Dennis Seimen.
Bilbija stochert zur Führung
20 Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball im Karlsruher Tornetz. Die Paderborner kombinierten sich aus der eigenen Hälfte in den KSC-Strafraum, wo Nick Bätzner abzog. Dessen Abschluss konnte zunächst geblockt werden, die Kugel fiel jedoch Filip Bilbija vor die Füße, der den Ball an Bernat vorbeistocherte und die Führung für die Ostwestfalen markierte. Danach waren unsere Blau-Weißen am Zug. In Folge eines Förster-Passes tauchte Louey Ben Farhat vor Seimen auf, der sich allerdings groß machte und den Abschluss des tunesischen Nationalspielers abwehren konnte.
KSC mit Alu-Glück
In der 37. Minute rettete der Pfosten für die Jungs aus der Fächerstadt. Mika Baur eroberte den Ball und zog in die Mitte. Sein Abschluss visierte die kurze Ecke an, verpasste das 2:0 aber haarscharf. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte die Kettemann-Elf erneut das 2:0 auf dem Fuß. Nach sehenswerter Kombination stand Nick Bätzner im Strafraum frei, konnte das Leder jedoch zum Glück für uns nicht im Netz unterbringen. Somit ging es für unsere Jungs nach 45 Minuten mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.
Frische Beine
Zu Beginn des zweiten Durchgangs reagierte unser Chefcoach zum ersten Mal personell. Andreas Müller ersetzte Kwon im zentralen Mittelfeld. Nach dem Seitenwechsel waren es unsere Jungs, die sich aktiver zeigten und mehr Ballbesitz hatten. Jedoch reichte es meist nicht, um sich gefährlich vor das Tor von Seimen zu kombinieren. Nach 64 gespielten Minuten wurde unsere Nummer eins zur Glanzparade gezwungen. Im Anschluss an eine Hereingabe von der rechten Seite landete der Ball bei Laurin Curda, der unverzüglich abschloss und Bernat gerade noch so die Arme hochreißen konnte.
Der Joker sticht
Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte die Eichner-Elf den Ausgleich. Philipp Förster marschierte mit dem Ball am Fuß auf die letzte Kette der Paderborner zu und spielte einen perfekt temperierten Schnittstellenpass auf den eingewechselten Fabian Schleusener, der mit dem ersten Kontakt das Leder ins Tor beförderte.
Fukuda zur Führung
Nur vier Minuten später drehten unsere Jungs den Spielstand auf den Kopf. Eine flache Hereingabe aus dem Halbfeld von David Herold erreichte im Zentrum Fukuda, der aus 16 Metern trocken abschloss und Seimen keine Chance ließ. Wie auch gegen Darmstadt markierte der Japaner die 2:1-Führung für den KSC.
Klaas gleicht aus
Die Führung sollte allerdings nicht lange Stand halten. In der 85. Spielminute glich der SCP in Person von Sebastian Klaas aus. Nach einem langen Einwurf von Curda, schaltete der 27-jährige am schnellsten und traf zum 2:2-Ausgleich. In den Schlussminuten warfen die Ostwestfalen noch einmal alles noch vorne, um den Dreier im Kampf um die Aufstiegsränge einzufahren, letztendlich jedoch ohne Erfolg.
Fazit & Ausblick
Nach 90 Minuten trennten sich die beiden Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden. Zwar hatte das Team von Ralf Kettemann mehr Abschlüsse, ihnen fehlte allerdings die notwendige Effizienz. Für unsere Jungs aus Baden war es der erste Punktgewinn in der Fremde seit Anfang März. Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Saison an, wenn der VfL Bochum im BBBank Wildpark gastiert.
Die Daten zur Partie
Paderborn: Seimen – Hansen, Scheller, Brackelmann – Curda, Baur, Castaneda (73. Klaas), Sticker (83. Mohr) – Bätzner (59. Michel), Bilbija (73. Müller), Marino (83. Okpala)
KSC: Bernat – Jung (58. Pinto Pedrosa), Kobald, Franke, Rapp, Herold – Förster (85. Burnic), Kwon (46. Müller), Wanitzek – Fukuda (90+8. Opitz), Ben Farhat (58. Schleusener)
Ergebnis: 2:2
Tore: Bilbija (20.), Klaas (85.) | Schleusener (75.), Fukuda (79.)
Gelbe Karten: | Förster (10.), Kobald (14.), Müller (48.), Pinto Pedrosa (90+7.), Wanitzek (90+10.)
Schiedsrichter: Dr. Robin Braun
Zuschauende: 14.600
Ort: Home Deluxe Arena











