Spielbericht

1:1 gegen Rostock: KSC muss sich mit Remis begnügen

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Der Karlsruher SC muss sich gegen den F.C. Hansa Rostock im heimischen Wildparkstadion mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Die Hausherren gingen im ersten Durchgang in Führung, mussten aber Mitte der zweiten Halbzeit den Ausgleich hinnehmen.

Cheftrainer Alois Schwarz war aufgrund der Gelbsperre von Marc Lorenz gezwungen, die Elf aus der Vorwoche auf einer Position zu verändern. Für Lorenz rückte Sercan Sararer auf die linke Außenbahn. Kyoung-Rok Choi kehrte auf die Ersatzbank zurück.

Beide Mannschaften starteten engagiert in die Anfangsphase, in der der KSC leichte Vorteile hatte. In der 8. Minute tauchten die Badener erstmals gefährlich im Strafraum der Gäste auf. Marvin Wanitzeks flache Hereingabe konnte aber Marvin Pourié mit dem Rücken zum Tor nicht verwerten. Auch seine Direktabnhame nach Weiterleitung von Fink fand ihr Ziel nicht (17.). Nach einer Ecke, die an Freund und Feind im Sechszehner vorbeifolg, kam Fink von links zum Schuss, Gelios konnte aber zupacken (18.).

Nach der vierten KSC-Ecke war es dann soweit: Wanitzek brachte das Leder von der linken Seite, am kurzen Pfosten schraubte sich Kapitän David Pisot nach oben und köpfte den Ball zur 1:0-Führung in die Maschen (22.). Die Gelegenheit nachzulegen hatte Pourié fünf Minuten später: Nach steilem Zuspiel von Fink tauchte der Toptorjäger der Liga vor Gelios auf, scheiterte aber per Direktschuss am Keeper. Die erste Halbzeit neigte sich ihrem Ende zu, der KSC verpasste es das beruhigende zweite Tor nachzulegen.

Ohne Änderungen bei Blau-Weiß ging es in den zweiten Durchgang, beim F.C. Hansa ersetzte Bischoff Cros. Mit einer strittigen Situation sah sich in der 56. Minute Schiedsrichter Koslowski konfrontiert: Pourié war auf und davon, wollte einen Haken um Torhüter Gelios schlagen, wurde aber knapp vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Es gab die Gelbe Karte für den Schlussmann und einen Freistoß, den Wanitzek aber in die Mauer trat. Auf der Gegenseite musste der KSC, der sich in der zweiten Halbzeit deutlich schwerer tat als noch in der ersten Hälfte, dann den Ausgleich hinnehmen: Nach einer Ecke von Bischoff landete der Ball bei Lukas Scherff, der ihn aus kürzester Distanz ins Karlsruher Tor bugsierte (61.). Der Schuss von Öztürk rauschte wenig später am Katen vorbei (66).

In der 70. Minute wechselte Cheftrainer Alois Schwartz zum ersten Mal und brachte Burak Camoglu für Sercan Sararer, dessen Position er auf der linken Außenbahn übernahm. In der Folge erhöhten die Hausherren nochmal den Druck, mussten sich letztenendes dann aber mit dem leistungsgerechten Unentschieden begnügen.

Für den weiterhin zweitplatzierten KSC geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr, BRITA-Arena) beim SV Wehen Wiesbaden weiter, der mit einem Sieg gegen Verfolger Halle auf den dritten Rang rücken konnte.


Das Spiel im Stenogramm:

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Kobald, Wanitzek, Sararer (70. Camoglu) – Fink, Pourié. Bank: Kaiser, Sané, Kircher, Möbius, Groiß, Choi. Trainer: Alois Schwartz.

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Rieble, Cros (46. Bischoff) – Hilßner, Öztürk, Wannewetsch, Scherff – Pepic, Biankadi. Bank: Sebald, Hildebrandt, Berger, Donkor, Evseev, Williams. Trainier: Jens Härtel.

Tore: 1:0 Pisot (22.), 1:1 Scherff (61.).
Gelbe Karten: Camoglu - Hilßner, Rieble, Cros, Gelios
Zuschauer: 13.498
Schiedsrichter: Lasse Koslowski (Berlin)

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