Spielbericht zum 3:2

Wildes Derby geht an die Pfälzer

Profis

Ein turbulenter Samstagmittag im BBBank Wildpark! Nach intensiven 90 Minuten gehen unsere Blau-Weißen trotz einer starken Aufholjagd als Verlierer vom Platz. Im Spielbericht könnt ihr das 2:3 nachlesen.  

Christoph Kobald im Zweikampf.

Christian Eichners Taktik

Unser Cheftrainer verließ sich auf seine erste Elf aus dem Dresden-Spiel und nahm keine Änderungen im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel vor. Wie gewohnt startete der KSC mit einer Fünferkette, in der Rafael Pinto Pedrosa und Marcel Beifus für die angeschlagenen Routiniers Marcel Franke und Sebi Jung begannen. Dzenis Burnic lief nach seiner Länderspielreise mit Bosnien-Herzegowina wieder auf der Sechs auf, während Fabian Schleusener und Philipp Förster erneut das Sturmduo bildeten.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Früher Rückstand

Mit ausgelassener Derby-Stimmung und einer stimmungsvollen KSC-Choreo ging es pünktlich um 13 Uhr los in dieses Samstagspiel! Nicht nur die Fans sorgten von Beginn an für gute Stimmung, auch auf dem Platz begannen beide Mannschaften ohne gegenseitiges Abtasten und gaben von Minute Eins Vollgas.

Der erste Abschluss gehörte zwar den Pfälzern, aber unsere Nummer Eins parierte den Abschluss nach Sololauf von FCK-Stürmer Prtajin souverän (2.). Doch in der elften Minute musste Bernat doch hinter sich greifen. Nach einer Flanke von Joly landete der Ball bei Kim, der ihn an Prtajin weiterleitete. Der Torschuss vom FCK-Stürmer wurde noch entscheidend abgefälscht, weswegen unser Torwart chancenlos den Gegentreffer in Kauf nehmen musste (11.).

Doch die Blau-Weißen ließen sich trotz des Rückstands nicht aus der Ruhe bringen und agierten weiter mutig nach vorne, kamen jedoch nicht durch die pfälzische Abwehr. Ein Freistoß von Wanitzek, der Beifus in der Mitte fand (18.), oder auch ein Torabschluss von unserem Kapitän, nach einer Flanke von Egloff, brachten nicht den erhofften Ausgleich (20.).  

Karlsruher Powerplay ohne Erfolg  

Nach gut 25 Minuten intensivierte sich das Derby. Kleinere Fouls, Verwarnungen und Rudelbildung zeichneten diese Phase um die 30. Minute aus. Als dann wieder Fußball gespielt wurde, zeigte der KSC wieder sein offensives Gesicht, und das mit einem Chancenfeuerwerk aufs FCK-Tor.

Zuerst erneut mit einem Freistoß von Wanitzek, Försters Direktabnahme blieb aber in der rot-weißen Abwehr erneut hängen (33). Kurz danach behauptete sich Burnic in einem Zweikampf und kam zum Abschluss. Sein Schuss flog aber Zentimeter am Kasten vorbei (35.). Auch Kobalds sehenswerter Versuch aus dem Sechzehner landete nicht im Netz, sondern in Krahls Armen (36.).  

In der Phase vor der Halbzeit kontrollierte der KSC zwar spielbestimmend die Partie, konnte aber den Rückstand in Hälfte Eins nicht mehr aufholen. Mit lautstarker Unterstützung des BBBank Wildparks ging es für beide Mannschaften nach 45 intensiven Minuten in die Kabine.

Turbulente zweite Hälfte

Auch in Halbzeit zwei wurde wieder munter Fußball gespielt, wobei erst die Pfälzer zum Zug kamen. Nach einem Ballgewinn von Sirch kam Skyttä an den Ball, der das Leder abgefälscht per Lupfer über unsere Nummer Eins einnetzte und die Führung der Gäste ausbaute (53.).

Doch wenig später die ersehnte Antwort der Blau-Weißen! Nach einem Angriff der Badener kam Wanitzek nach einer starken Vorarbeit von Herold an den Ball, der das Leder aufs FCK-Tor brachte. Krahl parierte zunächst, war beim Nachschuss von Schleusener aber chancenlos. Unsere Nummer 24 schloss zum 1:2 ab und verkürzte damit auf die Pfälzer (58.).

In der Folge blieben die Badener die dominantere Mannschaft und kreierten weitere Chancen. Herold setzte sich auf der linken Seite sehenswert gegen Prtajin durch und steckte auf Wanitzek durch, der aus rund 16 Metern abschloss. Der Distanzschuss ging allerdings nur knapp über das Tor hinweg (70.). Wenig später erneut Wanitzek. Unser Kapitän traf nach Vorarbeit von Schleusener nur den Außenpfosten und verpasste den Ausgleich (75.).

Profidebüt mitsamt Torvorlage

Kurz darauf gab es einen anderen Grund zum Freuen. Eymen Laghrissi feierte sein Profidebüt und wurde in der 77. Minute für Marcel Beifus eingewechselt.

Unsere Blau-Weißen kontrollierten weiterhin das Spiel und ließen dem FCK wenig Raum sich zu entfalten und in Spielfluss zu kommen. Für diese starke Leistung belohnte sich der KSC! Nach einem Konter, eingeleitet von Philipp Förster, kam der gerade eingewechselte Laghrissi an den Ball, der ablegte für Egloff. Unsere Nummer 25 schloss bedingungslos ab und schenkte dem KSC nicht nur den Ausgleich, sondern Laghrissi in seinem ersten Spiel für die Profis prompt die erste Torvorlage – stark Jungs! (83.)

Die Schlussphase gehörte den Fans auf den Rängen! Kein Zuschauer konnte sich mehr auf dem Platz halten. Auch die Spieler auf dem Feld legten noch einmal alles in die Waagschale. Nach einer starken Phase der Badener stach Marlon Ritter mitten ins blau-weiße Herz! Nach einem Konter der Pfälzer kam der FCK-Kapitän frei zum Abschluss und besiegelte die Niederlage für den KSC. Auch in den Schlussminute verlor das Spiel nicht seinen Derby-Charakter: Erhitzte Stimmung auf den Rängen und auf dem Platz!

Fazit & Ausblick

Da war mehr drin! Nach turbulenten 90 Minuten gingen die Badener schließlich doch als Verlierer vom Platz. Trotz einer starken Aufholjagd der Blau-Weißen reichte es diesmal nicht zum Sieg für den KSC. Abhaken und weiter machen! Nächste Woche geht es für die Badener am Freitagabend nach Fürth.

Die Daten zur Partie:

KSC: Bernat – Pinto Pedrosa, Kobald, Rapp, Beifus (77. Laghrissi) , Herold – Egloff, Burnic, Wanitzek – Förster, Schleusener

1.FC Kaiserslautern: Krahl – Sirch, Elvedi, Kim (56. Robinson) – Joly, Kunze, Sahin, Haas (77. Kleinhansel), Alidou (46. Hanslik), Skyttä (84. Ritter)  – Prtajin (77. Wekesser)

Ergebnis: 2:3

Tore: Schleusener (58.), Egloff (83.) | Prtajin (11.), Skyttä (54.), Ritter (90.+3) 

Gelbe Karten: Pinto Pedrosa (26.), Kobald (29.), Egloff (29.), Förster (62.), Miller (90.+3), Bernat (90.+6), Laghrissi (90.+7) | Haas (16.), Alidou (29.), Lieberknecht (37.), Martin (90.+4), Ritter (90.+6)

Schiedsrichter: Dr. Robin Braun

Ort: BBBank Wildpark

Zuschauende: 33.180


Match
Center