11 Fakten zum Derby
Der treue Fritz, eine starke Abwehr und ein Park voller Dinos! Erfahrt in der Fakten-11 alles wichtige zum Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern.

4 Heimspiele, vier Siege: Das ist die Bilanz beider Teams. Sowohl der KSC als auch der FCK haben in der laufenden Saison zu Hause noch nicht verloren und sind überdies derzeit punktgleich. Wegen des besseren Torverhältnisses steht der 1. FC Kaiserslautern auf dem sechsten Platz, der KSC direkt dahinter auf Platz sieben. Der Derbysieger könnte am Samstag auf Platz drei klettern.
5 FCK-Spieler standen in Bern auf dem Fußballplatz als Deutschland 1954 das Wunder erreichte und sich zum Fußball-Weltmeister krönte. Aus Kaiserslautern mit dabei waren Werner Liebrich, Horst Eckel, Werner Kohlmeyer, Ottmar Walter und natürlich dessen Bruder Fritz Walter, der dem FCK seit Kindesjahren treu blieb und nach dem Krieg sogar gleichzeitig als Kapitän, Geschäftsführer und Trainer im Verein tätig war.
Nur 9 Gegentore kassierten KSC und FCK jeweils. Das zeugt von einer starken Defensivleistung beider Mannschaften. Beispielsweise gab es in der aktuellen Saison für beide Teams noch kein Gegentor nach einem Freistoß und für den KSC noch keins durch eine Kontergelegenheit. Auf unsere Abwehr ist Verlass!
20 Jahre war Fritz Walter gerade einmal alt, als er in den Zweiten Weltkrieg eingezogen wurde. In Kriegsgefangenschaft infizierte sich Walter mit Malaria, dessen Spätfolgen ihn in seiner späteren Karriere als Profifußballer immer begleiteten. Bei hohen Temperaturen fiel es dem Kapitän der deutschen Nationalmannschaft schwer seine Leistung abzurufen, weshalb er mildes oder regnerisches Wetter zum Fußballspielen präferierte. So etablierte sich das allseits bekannte „Fritz-Walter-Wetter“.
30 Torabschlüsse verbucht Marvin Wanitzek in der laufenden Zweitligasaison. Damit führt unser Kapitän die Tabelle der Spieler mit den meisten Torabschlüssen an, gefolgt von Kaiserslauterns Prtajin, der auf 27 Abschlüsse kommt. Bezogen auf die Einsatzzeiten schloss der FCK-Stürmer noch häufiger ab, nämlich alle 19 Minuten, während Marvin Wanitzek alle 24 Minuten aufs Tor zielt.
67-mal trafen der FCK und der KSC bisher aufeinander, wobei am häufigsten keine Mannschaft als Sieger vom Platz ging. 27-mal teilten sich die Rivalen die Punkte, daneben gab es bisher 24 Siege für die Pfälzer und 16 für den KSC. Es wird also Zeit, wieder zu gewinnen! Auf geht’s Jungs!
70 originalgetreue Dinosauriermodelle stehen in Kaiserslautern im Neumühlepark auf dem ehemaligen Gelände der ersten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau 2000. Der Dinopark zeigt die Entwicklung der Dinosaurier in den verschiedenen Erdzeitaltern. Mit 47 Metern Länge ist der Seismosaurus das größte Modell der Ausstellung.
125 Jahre 1. FC Kaiserslautern: Diesen Geburtstag feiern die Pfälzer 2025 mit einer interaktiven Ausstellung rund um den FCK, einer Jubiläumsfeier und einem Vereinsfest. Dazu zelebrierte der Verein das 125-jährige Bestehen mit einem Jubiläumsspiel gegen die AS Rom, welches die Roten Teufel knapp mit 0:1 verloren.
220 Spiele für den KSC absolvierte Dirk Schuster von 1991 bis 1997 und war damit unter anderem 1993 am „Wunder vom Wildpark“ beteiligt. Als Trainer stand Schuster nach seiner aktiven Laufbahn in 53 Spielen für den 1. FC Kaiserslautern an der Seitenlinie und schaffte in seinem zweiten Spiel als Trainer den Aufstieg in der Relegation gegen Dynamo Dresden 2022.
Rund 1.770 Quadratkilometer umfasst der Pfälzer Wald. Damit zählt er zu einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Eine Besonderheit des Waldes ist der Pfälzerwald-Verein, der nicht nur Wanderwege ausschildert, sondern auch für die Bewirtung von über 100 Hütten im Wald zuständig ist. In uriger Atmosphäre werden dort Pfälzer Spezialitäten wie „Handkäs mit Musik“ oder auch der „Pfälzer Teller“, bestehend aus Saumagen, Leberknödel, Bratwurst und Sauerkraut angeboten.
Etwa 50.000 amerikanische Soldatinnen und Soldaten leben mit ihren Angehörigen auf und um die US-Air Base nahe Ramstein-Miesenbach bei Kaiserslautern. Der kulturelle Austausch zwischen Deutschen und Amerikanern zeigt sich auch im Stadtbild Kaiserslauterns, sowohl in kulinarischen Angeboten als auch in den Feierlichkeiten um den amerikanischen Unabhängigkeitstages. Aufgrund der vielen Amerikaner ist die Stadt im Pfälzer Wald auch als „K-Town“ bekannt.











