Test vier: KSC unterliegt FC Ingolstadt knapp

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Das vierte Testspiel führte den KSC nach Oberbayern zum FC Ingolstadt 04. Dort wartete neben dem Bundesligaabsteiger und Gastgeber als bisher stärksten Gegner noch eine weitere Besonderheit: Die Teams hatten sich vorab auf eine Spielzeit von vier Mal 25 Minuten verständigt. Am Ende stand auf Platz 4 des Audi-Sportparks ein 1:0 (1:0, 0:0; 0:0; 0:0).

Vor rund 400 Zuschauern bei freiem Eintritt hatte Chefcoach Marc-Patrick Meister zu Beginn ein 4-2-3-1 aufgeboten. In den ersten zehn Minuten spielte sich die Partie zwischen den beiden 16-Meter-Räumen ab, ohne dass eine Mannschaft ein nennenswertes Übergewicht für sich verzeichnen konnte. In der 11. Minute gelang es dann den Schanzern, erstmals vor dem Tor von Benjamin Uphoff aufzutauchen. Tobias Schröck verwertete per Kopf eine Flanke, konnte diese aber nicht im KSC-Tor unterbringen.

Die Schanzer konnten nun ein leichtes Übergewicht für sich verbuchen und gingen in der 14. Minute dann durch Leipertz 1:0 in Führung, nachdem Christiansen Kutschke und dieser den Torschützen mit einem feinen Außenrist-Pass in Szene gesetzt hatte.

Der KSC seinerseits kam kurz darauf zu seinem ersten Torabschluss – Camoglu hatte einen Freistoß aus halbrechter Position quergelegt und David Pisot aus rund 20 Metern direkt abgezogen. Sein Schuss landete aber in den Armen von Keeper Martin Hansen.

In der 20. Minute hätte der KSC beinahe das 0:2 hinnehmen müssen, als nach einem Angriff über die rechte Seite zunächst Christiansen und im Anschluss Kutschke zum Abschluss kamen. Stoll war es am Ende, der den Ball gerade noch am Überqueren der Torlinie hindern konnte.

Kurz vor dem Ende des Viertels kamen die Schanzer durch Kutschke per Kopf zu einer weiteren Gelegenheit, Uphoff fischte den Ball aber sicher und ohne Probleme herunter (24.).

Mit kurzer Pause, aber ohne Seitenwechsel ging es im Anschluss in die zweiten 25 Minuten. In der 29. Minute war es der KSC, der über die rechte Seite die erste Chance hatte: Camoglu flankte auf den mitgelaufenen Dominik Stroh-Engel, der aber die ein wenig zu hoch geratene Flanke nicht mehr mit dem nötigen Druck auf das Ingolstädter Tor köpfen konnte, so dass Hansen keine Probleme hatte, den Ball sicher zu fangen.

Ingolstadt blieb in der Folge weiter das Team mit mehr Durchschlagskraft nach vorne, weitere Chancen blieben aber zunächst auf beiden Seiten aus. So wurden nach 50 absolvierten Minuten mit dem Spielstand von 1:0 für den Gastgeber die Seiten gewechselt.

Mit neun neuen Akteuren ging es ins dritte Viertel der Partie. Einzig Gordon und Stoll in der Innenverteidigung blieben noch auf dem Feld. Der erste Torabschluss auf Seiten der Ingolstädter verbuchte dann Lezcano für sich, dessen Schuss Orlishausen sicher parierte. Auf der Gegenseite war es rund 60 Sekunden später Marvin Wanitzek, der sich ein Herz nahm und abzog, aber ein wenig zu hoch gezielt hatte (60.).

Der KSC agierte nun zunehmend beherzter nach vorne und setzte die Ingolstädter unter Druck. Die nächste große Chance jedoch hatte der frühere KSC-Spieler Marvin Matip. Der Ingolstädter Kapitän setzte einen Kopfball aus aussichtsreicher Position aber nicht genau genug und verfehlte so das KSC-Tor.

Im letzten Viertel war es erneut der Paraguayer Dario Lezcano, der gleich zweimal ein Tor auf dem Fuß hatte. Orlishausen tauchte aber reaktionsschnell ab und verhinderte den 0:2-Rückstand (81.). Nur eine Minute später verfehlte Lezcano eine Hereingabe von Hadergjonaj. Und auch acht Minuten vor dem Ende (92.) gelang es dem KSC mit vereinten Kräften, die Ingolstädter nach einer Kombination über rechts abzublocken.

Der KSC spielte: Uphoff (46. Orlishausen) – Föhrenbach (46. Lorenz), Gordon (76. Föhrenbach), Stoll (76. Pisot), Bader (46. Buchta) – Bülow (46. Siebeck; 63. Amamoo; 76. Bülow), Pisot (46. Wanitzek) – Muslija (46. Vujinovic), Amamoo (46. Fink), Camoglu (46. Luibrand) – Stroh-Engel (46. Zawada)


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