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Robin Bormuth: "So ist halt manchmal Fußball"

Spielberichte

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den SC Paderborn haben wir hier die Stimmen unseres Kapitäns und des vermeintlichen Unglücksraben Robin Bormuth gesammelt.

Robin Bormuth

Zum Verlauf der Partie:
Du kriegst so ein Tor, dann kämpfst du dich gerade wieder ran und dann bekommst du das zweite Dreckstor. Aber Respekt, dass wir weitergemacht haben, dass wir nach dem verschossenen Elfmeter die vier Minuten noch ordentlich genutzt und uns dann belohnt haben. Das macht Babacar dann natürlich super und wir fahren mit einem 2:2 nach Hause.

Über die beiden Gegentore:
Das waren zwei absolute Dreckstore, die wir bekommen haben. Ich versuche den Ball zu klären, der geht wieder zu einem Paderborner Spieler, der schießt und ich bekomme ihn gegen die Knöchel und von da geht er rein … so ist halt manchmal Fußball.

Über den verschossenen Elfmeter:
Direkt danach hat man natürlich gedacht: ‚Scheiße, jetzt hat er das Ding verschossen.‘ Aber danach waren immer noch vier oder fünf Minuten zu spielen und da denkt man sich dann schon: ‚Jetzt erst Recht‘. Dann hat man ja gesehen, wen wir eingewechselt haben. Da waren nur noch die langen Kerls vorne drin und so haben wir das Ding noch gedreht.

Über den Spielausgang:
Natürlich sind wir froh, dass wir das 2:2 noch gemacht haben, aber aufgrund der ersten Halbzeit hängt es einem dann vielleicht doch etwas nach, dass man heute nicht gewonnen hat. Wobei in der zweiten Halbzeit dann die Paderborner auch nochmal eine Chance hatten, die wir auf der Linie klären – so geht das Spiel eben 2:2 aus.

Punktgewinn unterm Strich?
Schwierige Frage. Das konnte ich eben auch den Anderen gegenüber nicht beantworten, ob das jetzt ein Punkt gewonnen war oder zwei verloren … aber ich denke, wenn man in den letzten Minuten den Ausgleich macht, dann nehmen wir den Punkt mit und dann war es vielleicht eher ein Punktgewinn.

Jerôme Gondorf

Zum verschossenen Elfmeter:
Ich persönlich habe gedacht: ‚Okay, dann holen wir das Tor von Hoffi irgendwie anders rein. Wir haben noch genug Spielzeit‘. Und ich glaube schon, dass das auch ein Stück weit unser Geist ist, den wir entwickelt haben, die Mentalität auf den Platz zu bringen, dass wir kein Spiel abgeben wollen und dass wir wirklich bis wir unter die Dusche gehen, alles dafür geben, um Punkte mitzunehmen. Ich glaube, das haben wir heute auch wieder eindrucksvoll bewiesen.

Zur eigenen Spielweise:
Wir wussten schon, dass Paderborn draufgehen will, dass sie viel Fußball spielen wollen. Dementsprechend wussten wir aber auch, dass für uns Räume entstehen würden. Wobei ich auch sagen muss, dass wir es schon von der letzten Linie heraus, also vom Torwart angefangen, sehr, sehr gut rausgespielt haben und ich glaube, das war im Endeffekt der Erfolg der ersten Halbzeit. Ob wir das weiterhin so abrufen können, ist schwer zu sagen, weil die Liga einfach extrem schwierig ist.

Über den Spielausgang:
Das 2:2 kurz vor Schluss war dann natürlich auf jeden Fall erleichternd. Ich glaube, dass man gesehen hat, dass wir hier nicht als Verlierer vom Platz gehen wollten und wir haben uns dann nochmal mit Allem gewehrt und das vor allem auch fußballerisch. Für mich war dann das 2:2 folgerichtig.

Zu einem möglichen Aufstieg:
Ein Aufstieg hat in dieser Saison nie eine Rolle gespielt. Wir wissen, wo wir herkommen, deshalb ist das ganz einfach zu beantworten. Wir sind alle, und das hat man heute wieder gesehen, nicht realitätsfremd und wir wissen, dass wir uns unsere Punkte durch harte Arbeit und durch viele Körner, die wir auf den Platz bringen müssen, erarbeiten müssen. Also wie gesagt, um den Aufstieg können sich die anderen streiten. Mit Zukunftsvisionen habe ich wenig am Hut und wir als Mannschaft auch nicht. Wir sollten uns auf unsere tägliche Arbeit konzentrieren und die rufen wir glücklicherweise sehr gut ab in einer guten Konstanz und was am Ende dabei rausspringt, werden wir dann wirklich am letzten Spieltag sehen.


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