Mit Leidenschaft, Herz und Motivation die Serie ausbauen

Vorberichte 13/14

Mit breiter Brust und aller Voraussicht nach auch mit seinem zuletzt angeschlagenen Angreifer Koen van der Biezen geht der KSC in sein Auswärtsspiel beim VfR Aalen (Sonntag, 13.30 Uhr / Scholz-Arena).

Von David Ruf
Der Holländer musste im Heimspiel gegen den SV Sandhausen nach einem Schlag auf den Oberschenkel wenige Sekunden vor der Halbzeit ausgewechselt werden. „Es war ein Schlag auf eine ungünstige Stelle, so dass er einige Tage pausieren musste“, erklärte Kauczinski am Freitag. In der Vormittagseinheit am Mittwoch war van der Biezen wieder mit von der Partie, wurde im Nachmittagstraining allerdings geschont. „Koen war noch nicht ganz schmerzfrei, hat aber normal trainiert“, so sein Coach. Die Einheit am Freitag konnte der mit sieben Treffern beste KSC-Torschütze komplett absolvieren. „Ich gehe stark davon aus, dass es für ihn am Sonntag für einen Einsatz reichen wird“, so Kauczinski.

Der 28-jährige dürfte sich für diesen Fall große Hoffnungen machen, erneut von Beginn an aufzulaufen. „Koen hat mich überzeugt bisher“, gab Kauczinski bei der turnusgemäßen Pressekonferenz zu Protokoll. „Er ist immer wach, immer da und hat dies auch im Training gezeigt. Es ist gut, wenn man das Gefühl hat, dass jemand verlässlich ist.“

Konstanz auch auf den Außenbahnen
Keine Änderungen dürfte es auch auf den beiden Außenbahnen im Mittelfeld geben. Selcuk Alibaz und Manuel Torres hätten ihn mit ihren Leistungen in den letzten Spielen zwar nicht restlos überzeugt, dennoch sieht Kauczinski zumindest momentan noch keine gleichwertigen Alternativen. „Es ist immer eine Sache der Konkurrenz. Dennis Mast und Jungbin Park sind mir nicht durch konstantes Spiel aufgefallen“, so Kauczinski. Der wieder genesene Gaétan Krebs werde hingegen immer besser. „Er hat angedeutet, dass man auf ihn zählen kann.“

Positive Vorzeichen

Mit dem Rückenwind von 12 ungeschlagenen Spielen in Serie und unterstützt von etwa 2500 Fans geht der KSC am Sonntag die nächste Hürde in dieser Saison an. Die auf Tabellenplatz zehn positionierten Aalener haben am letzten Wochenende durch ihren 2:1-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern ein Ausrufezeichen gesetzt. „Da haben sie gezeigt, zu was sie in der Lage sind“, hat auch Kauczinski beobachtet. „Das ist ein unbequemer Gegner, der gut verteidigt und Mittel und Wege im Spiel nach vorne findet“, hat der 44-jährige ausgemacht. Der KSC will unterdessen an die zweite Halbzeit des Sandhausen-Spiels anknüpfen. „Dort haben wir Gas gegeben, hier müssen wir weitermachen“, sagt Kauczinski. „Wir werden in Aalen wieder alles zusammenpacken müssen, was uns auszeichnet: Unsere Leidenschaft, unsere Motivation, unser Herz und unseren Willen, das Spiel gewinnen zu wollen.“ Die Vorzeichen stehen nicht nur aufgrund der bereits erwähnten KSC-Serie gut: In den bisherigen drei Duellen beider Teams gab es noch keinen Heimsieg.


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