KSC verliert auf der Ostalb - Serie reißt nach 12 Spielen

Spielberichte 13/14

Am Fastnachtssonntag hat der KSC sein Auswärtsspiel gegen den VFR Aalen mit 0:1 verloren. Auf der Ostalb machten die Mannen von Markus Kauczinski schlussendlich keine gute Figur und mussten sich der Mannschaft der Stunde geschlagen geben. Den Siegtreffer erzielte Benjamin Hübner (50.).

Aus der Scholz Arena berichtet David Horak
Mit der Formation, die am letzten Spieltag den SV Sandhausen geschlagen hatte, ging der KSC auch in die Partie gegen den VFR Aalen. Die Elf hatte ihren erneuten Einsatz den guten Trainingsleistungen und den starken Vorstellungen in den letzten Spielen zu verdanken, wie Trainer Markus Kauczinski im Vorfeld hatte verlauten lassen. Folgerichtig konnte auch Koen van der Biezen wieder mit von der Partie sein, er hatte seine leichte Oberschenkelverletzung überstanden.

Obwohl der KSC sofort druckvoll begann und den Ball gut laufen ließ, verbuchten die Gastgeber die erste Großchance des Spiels. Nach einer Lechleiter-Flanke vom linken Strafraumrand brachte Junglas einen Flugkopfball aufs Tor. Dirk Orlishausen parierte jedoch sehenswert. Danach gehörte die Anfangsphase den Aalenern. Durch frühes Stören hinderten sie die Karlsruher ein ums andere Mal daran, ihr gewohnt gutes Passspiel aufzuziehen. Ihrerseits konnten die Schwaben einige Eckbälle herausspielen, die jedoch allesamt nichts einbrachten. Ab der 20. Minute übernahm dann der KSC das Ruder, die Partie kippte. So kam beispielsweise Dominic Peitz am linken Pfosten nach einer Hereingabe von Klingmann zum Kopfball, konnte den Ball aber nicht richtig drücken (20.). In der Folgezeit wurden die Gäste immer stärker. Koen van der Biezens Flachschuss aus zentraler Position ging knapp am Tor vorbei (30.), ein Alibaz-Volleyschuss wurde in letzter Sekunde geklärt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Gastgeber den besseren Start. Konsequenterweise musste der KSC dann auch den Führungstreffer der Schwaben in Kauf nehmen. Benjamin Hübner, der zuvor von einem Hennings-Freistoß am Kopf getroffen worden war, wuchtete einen Lechleiter-Eckball mit Wut in die Maschen (50.). KSC-Keeper Orlishausen war völlig machtlos. Das Tor schien den Aalenern für kurze Zeit Flügel zu verleihen. In den Minuten 56 und 57 konnte Lechleiter gleich zwei hochkarätige Chancen verzeichnen. Zunächst vergab er eine Direktabnahme nach Flanke von Traut, dann ging sein Linksschuss nach sehenswertem Dribbling am Tor vorbei. Nach der kurzen Schockstarre nahm der KSC das Heft in die Hand und versuchte wiederholt auf das gegnerische Tor anzurennen. Alleine es fehlte den Badenern am Konzept, wie man die Abwehr auszuhebeln hatte. Sowohl Freistoß und folgender Nachschuss von Mast (73.) als auch eine Flanke von Klingmann, die zum Torschuss mutierte (82.), waren vergebens. Auch der eingewechselte Micanski, der vorübergehend Betrieb machte, konnte die Schlappe am Ende nicht verhindern. Die Aalener überstanden also das große Zittern in der Schlussphase und schlugen nach dem Coup gegen Kaiserslautern auch die aufstrebenden Karlsruher, deren beeindruckende Serie ein jähes Ende fand. Zumindest bis morgen kann sich der KSC somit den vierten Tabellenplatz sichern.


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