Mit frischem Wind und hochgekrempelten Ärmeln ins Derby

Vorberichte 16/17

Am Sonntag ist Derbyzeit in Baden-Württemberg! Für Marc-Patrick Meister ist die Partie beim VfB Stuttgart (Sonntag, 13.30 Uhr / Mercedes-Benz Arena) gleichzeitig seine Erste als Cheftrainer des KSC.

Von David Ruf
Von seinen Spielern erwartet Meister, der von den Co-Trainern Zlatan Bajramovic und Christian Eichner unterstützt wird, ein aggressiveres Verhalten als zuletzt. "Das Spiel trägt eine große Brisanz in sich. Ich wünsche mir, dass es außerhalb des Stadions ein friedliches Derby wird, bei dem der Fußball im Vordergrund steht", sagte Meister am Freitag. "Wir gehen es so an, dass wir uns vornehmen, dass es auf dem Platz anders sein wird und anders sein muss."

Um 14.30 Uhr findet am Samstag im Wildpark das Abschlusstraining statt, dabei wolle man sich noch einmal einschwören, erklärte Meister. Die Übungseinheit am Samstag wird Meister auch noch einmal Aufschlüsse hinsichtlich seiner Startformation für Sonntag geben. Andeutungen, ob es personelle oder taktische Änderungen geben könnte, vermied der 36-jährige bei der Pressekonferenz am Freitag. Er legte sich lediglich fest, dass Kapitän Dirk Orlishausen auch weiterhin das Tor hüten wird.

Valentini fehlt gelb-gesperrt
Nicht zur Verfügung stehen Meister nebem dem gelb-gesperrten Enrico Valentini auch die verletzten Boubacar Barry (Hüftbeuger), Jimmy Hoffer (Reha nach Innenbandriss), Stefan Mugosa (Hexenschuss), Grischa Prömel (Ödem im Wadenbein), Moritz Stoppelkamp (Muskelfaserriss) und Manuel Torres (Sehnenverletzung im Oberschenkel).

Sowohl der KSC im Kampf um den Klassenerhalt als auch der VfB auf den vorderen Rängen benötigen dringend Punkte. "Mein Fokus liegt auf meiner Mannschaft", sagte Meister. "Wir werden alles dafür tun, dass man von den beiden Drucksituationen auf dem Platz nichts sieht, sondern sich an der einen oder anderen Stelle die Frage stellt, welche Mannschaft im oberen und welche im unteren Tabellendrittel steht. Das ist unsere Aufgabe."

Klartext von Kreuzer: "Sportliche Fragen entscheidet allein die sportliche Leitung"

KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer nutzte die wöchentliche Pressekonferenz, um einige Dinge aus der veröffentlichten Meinung hinsichtlich der Rolle des Präsidiums klarzustellen. "Die Meinung über ein angebliches ständiges Einmischen in sportliche Belange durch das Präsidium oder den Präsidenten kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich findet ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Präsidium und der sportlichen Führung statt und da wird auch mal kontrovers diskutiert. Entscheidend ist aber, dass sportliche Fragen wie Spielerverpflichtungen, Kaderplanung und Anderes ausschließlich durch die sportliche Leitung entschieden werden."

Es könne nicht sein, "dass die Leute glauben, dass das Präsidium einen Spieler verpflichtet", sagte der 51-jährige. "Das gab es während meiner ersten Amtszeit nicht und das wird es auch heute nicht geben. Mit den drei Herren im Präsidium kann man einwandfrei arbeiten."

Die Highlights der Pressekonferenz mit dem kompletten Statement von Oliver Kreuzer gibt es bei 'Wildpark TV'.


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