KSC will ersten Pflichtspiel-Sieg des Jahres einfahren

Vorberichte 13/14

Nichts anderes als der erste Pflichtspiel-Sieg im Jahr 2014 steht für den KSC im Heimspiel am Samstag (13.00 Uhr) gegen den nordbadischen Ligarivalen SV Sandhausen auf dem Plan. „Wir wollen die drei Punkte mit aller Macht im Wildpark halten“, sagt Cheftrainer Markus Kauczinski.

Von David Ruf
Um gegen den Tabellenachten zum gewünschten Erfolg zu kommen, gelte es vor allem, Geduld zu haben, meint Kauczinski, der am gestrigen Donnerstag seinen 44. Geburtstag feierte. „Sandhausen ist ein sehr unbequemer Gegner, der sehr viel Willen zeigt und viel Ordnung und Struktur in seinen Reihen hat“, so Kauczinski. „Wir müssen schnell spielen und die Lücken, die sich bieten, nutzen.“

Anderes Spiel als vor Wochenfrist
Kauczinski erwartet gegen die Sandhäuser ein anderes Spiel als noch vor einer Woche in Fürth. „Wir werden auf einen Gegner treffen, der anders agiert. Der SVS konzentriert sich auf die Verteidigung und baut darauf, dass einzelne Angriffe zum Erfolg führen.“ Für sein Team sei es deshalb wichtig, Konter des Gegners zu vermeiden. „Herz und Leidenschaft werden von unserer Seite aus notwendig sein. Ich glaube daran, dass es ein gutes Spiel von uns werden wird.“

Peitz für Schwertfeger?
Im personellen Bereich steht vor allem die Frage nach der Besetzung im defensiven Mittelfeld an. Dominic Peitz ist nach abgesessener Gelb-Sperre wieder spielberechtigt und stellt Kauczinski damit vor die Wahl erneut Kai Schwertfeger aufzubieten oder durch Peitz zu ersetzen. „Ich habe mich noch nicht abschließend entschieden“, ließ Kauczinski dazu verlautbaren. „Dominic hat seine Vorteile durch seine Präsenz auf dem Platz und seine Kopfballstärke. Die Jungs im Mittelfeld haben es aber in Fürth nicht so schlecht gemacht.“

Gedanken macht sich Kauczinski nach eigenen Angaben auch über die Besetzung der linken Seite im Mittelfeld sowie die personelle Besetzung im Angriff. „Dabei geht es immer um die richtige personelle Ausrichtung auf den Gegner“, erklärt der Chefcoach der Blau-Weißen.

„Wir können uns noch steigern“
Kauczinski sah sich bei der wöchentlichen Pressekonferenz auch diesmal mit Fragen rund um das Thema Spitzenteam konfrontiert. Er sehe sein Team aber weiter in einer Gruppe, die hinter Mannschaften wie dem 1. FC Köln, Greuther Fürth, dem 1. FC Kaiserslautern und Union Berlin rangiere. „Diese Teams sind bereits einen Schritt weiter als wir“, meint Kauczinski. „Wir haben eine gute Struktur, zeigen Herz und Leidenschaft und spielen guten Fußball.“ Dass sich bei seiner jungen Mannschaft Schwankungen in den Leistungen zeigten, sei aber völlig normal. „Wir müssen sehen, dass es für viele Spieler die erste Zweitliga-Saison ist.“ Nicht nur deshalb sei er sich sicher: „Wir können uns noch steigern.“


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