KSC und Regensburg trennen sich torlos
Die zeitweise intensive Partie gegen den SSV Jahn Regensburg endete heute torlos. Einige gute Chancen waren zu sehen, doch das Unentschieden geht am Ende in Ordnung und beschert dem KSC den 33. Punkt auf dem Konto.

Christian Eichners Taktik:
Die Gelbsperre von Marvin Wanitzek zwang Christian Eichner am heutigen Tage zu einer Veränderung in der Startelf, eine weitere ergab sich außerdem. Auf der linken Abwehrseite startete nämlich KSC-Neuzugang Kevin Wimmer für den verletzten Philip Heise, damit nahm der zuletzt gegen Bochum für eine knappe Halbzeit im Einsatz gewesene Jannis Rabold zunächst auf der Bank Platz. Jerôme Gondorf besetzte die Sechserposition vor der Abwehr, die Viererkette im Mittelfeld setzte sich aus Marc Lorenz, Alexander Groiß, Benjamin Goller und Kyoung-Rok Choi zusammen.
Unsere Szene des Spiels:
Na klar – unsere Eckballvariante in der 16. Minute! Auch wenn ein Treffer dabei nicht heraussprang, sorgte sie doch für Verwirrung beim Gegner und Begeisterung bei Sky-Kommentator Jörg Dahlmann. Sechs Blau-Weiße starteten dabei von der rechten Strafraumkante erst, als der Eckball freigegeben war. Wieder mal eine gute, kreative Idee von Co-Trainer Zlatan Bajramovic, der sich bei den Karlsruhern den Standardsituationen annimmt.
Das Spiel in der Zusammenfassung:
Für die erste interessante Szene der heutigen Partie sorgten die Hausherren. Bei ihrer ungewöhnlichen Eckstoß-Variante kam Christoph Kobald zum Kopfball, setzte das Leder allerdings über den Kasten (16.). Auch danach waren im Wildparkstadion ein paar schöne Kombinationen zu sehen. So zum Beispiel nach gut 20 Minuten, als Lorenz von links in die Mitte gab und Goller mit der Hacke zurück auf Choi legte, allerdings sprang bei seinem Abschluss nur eine Ecke raus (22.).
Meyer, Meyer, Meyer
Drei Mal blieb bei guten Chancen für den KSC in Halbzeit eins außerdem Alexander Meyer Sieger gegen Philipp Hofmann und Lorenz. Die Nummer 33 versuchte es in der 26. Minute aus etwa 12 Metern von der linken Seite, der SSV-Schlussmann konnte parieren. So auch in der 34. Minute, als Lorenz vom linken Fünfereck abschloss und kurz vor dem Halbzeitpfiff, als Hofmann einen Ball von Choi stark annahm und auf das Tor brachte (42.). Allerdings kamen auch die Regensburger zu Chancen, vor allem nach etwa einer halben Stunde zeigten sie sich offensiv. Auch sie kamen allerdings nicht zum Torerfolg, demnach ging es mit dem 0:0-Unentschieden in die Halbzeit.
Karlsruhe mit den besseren Chancen
In den zweiten 45 Minuten wurde es nach knapp einer Viertelstunde gleich zwei Mal gefährlich vor dem Regensburger Kasten. Nach schönem Passspiel kam Wimmer zum Abschluss, verpasste seinen ersten Saisontreffer im ersten Einsatz aber. Nur eine Minute später kam Goller vor dem Tor mit viel Platz knapp nicht mehr an den Ball, die Platzverhältnisse spielten hier eine nicht unwesentliche Rolle. Die beste Chance der zweiten Halbzeit gab es dann zunächst wieder in Person von Hofmann. Einen schönen Drehschuss von der Strafraumkante konnte Meyer gerade noch um den Pfosten lenken (71.).
Gueye artistisch
Die Karlsruher ließen nun in der Defensive wenig zu und stärkten mit den Einwechslungen von Babacar Gueye, Malik Batmaz und Dominik Kother zusätzlich die Offensive. Außerdem schwächten sich die Regensburger selbst. SSV-Kapitän Benedikt Gimber sah nach knapp 80 Minuten nämlich die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiel. Kurz vor Schluss bekam Gueye dann seine Chance und packte einen schönen Fallrückzieher aus zehn Metern aus, doch Meyer im Tor der Regensburger hielt dem SSV den Punkt gerade so fest (90.+2). Denn kurz darauf war Schluss im Wildparkstadion!
Fazit und Ausblick:
Der KSC hatte die Regensburger am heutigen Tag gut im Griff und ließ die Oberpfälzer nur selten wirklich gefährlich werden. Eigene Chancen hatten die Blau-Weißen einige zu verzeichnen, doch für einen Treffer reichte es an diesem Sonntagnachmittag einfach nicht. Damit behalten die Karlsruher gegen den SSV einen Punkt im Wildparkstadion und halten damit zunächst den fünften Tabellenplatz. Weiter um Punkte geht es für den KSC nächste Woche im Nachbarschaftsduell gegen den SV Sandhausen. Anpfiff der Partie am Samstag ist um 13:00 Uhr.
Die Übersicht:
Karlsruher SC: Gersbeck – Wimmer, Kobald, Bormuth, Thiede – Gondorf – Lorenz (86. Kother), Groiß (68. Gueye), Goller (81. Batmaz), Choi – Hofmann
VfL Bochum: Meyer – Kennedy (66. Beste), Elvedi, Gimber, Saller – Opoku (46. George), Moritz, Besuschkow, Vrenezi (79. Palionis) – Becker (66. Albers), Otto (86. Stolze)
Tore: -
Gelbe Karten: Gondorf (55.), Thiede (76.) | Kennedy (4.), Becker (27.), Gimber (61.), George (70.)
Gelb-Rote Karte: Gimber (78.)
Ort: Wildparkstadion Karlsruhe
Zuschauer: -
Schiedsrichter: Robert Kampka












