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Hofmann: "Wir können die Musik heute schon laufen lassen"

Spielberichte

Nach dem 0:0-Unentschieden geben unser Kapitän Jerôme Gondorf, Neuzugang Kevin Wimmer und Sturmtank Philipp Hofmann ihre Einschätzung zum Spiel.

Philipp Hofmann:
Über die Laufbereitschaft der Regensburger nach dem Pokalspiel: 
"Überrascht waren wir nicht, dass Regensburg heute so fit war, da hatte uns der Trainer schon gewarnt, dass sie trotz dem Pokalspiel heute reinhauen würden ohne Ende, dafür sind sie auch bekannt. "
Zum Spiel:
"Auf dem schwierigen Rasen hat uns das heute viel, viel Kraft gekostet. Mit ein bisschen Glück können wir vielleicht das Tor machen, aber wir können auch nicht jede Woche in der 90. Minute noch das Tor machen. Wir müssen schauen, wo wir herkommen und deswegen sind wir auch zufrieden heute."
Über die Eckstoß-Variante: 
"Wir wollten ein bisschen was Neues reinbringen ins Spiel und das haben wir zusammen mit unserem Co-Trainer Zlatan bei der Ecke gemacht. Schade, dass es nicht geklappt hat, aber er bringt uns immer neue Dinge bei und die versuchen wir auch mit ins Spiel zu bringen.
Unser Trainer wusste das auch vorher, der war davon nicht überrascht. Ich finde es gut, dass die beiden uns das mit auf den Weg geben und dass wir so auch für Verwirrung sorgen im Strafraum. Das hat in dem Fall gut geklappt, nur schade, dass es kein Tor gegeben hat. Aber wir werden da weiter dran arbeiten!
Ich glaube Zlatan lässt sich da auch nicht lumpen und wird sich bestimmt nochmal etwas Neues einfallen lassen. Und das ist auch gut so."
Die Situation beim KSC:
"Man sieht, dass hier gerade mit dem neuen Stadion etwas entsteht und seitdem Christian uns trainiert, ist die Mannschaft ständig gewachsen und man sieht, dass die Entwicklung nach oben geht. Wir versuchen so lange es geht oben dran zu bleiben und dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen."
Zur Situation nach dem Spiel:
"Wir können die Musik heute schon laufen lassen, aber vielleicht etwas leiser als beim Auswärtssieg letzte Woche. Und dann regenerieren wir und analysieren das in Ruhe und nächste Woche haben wir dann das nächste schwere Spiel, da wollen wir natürlich wieder gewinnen."

Kevin Wimmer:
Zu seinem ersten Spiel:
"Hat sich gut angefühlt heute. Ich bin froh, dass ich heute gleich von Beginn an randurfte. Sicherlich hätte ich mir einen Sieg gewünscht, aber ich glaube, wir haben eine ganz ordentliche Leistung abgerufen. Kämpferisch vor allem, das ist bei den Platzverhältnissen das A und O. Ich glaube das haben wir gut auf den Platz gebracht. Wichtig ist auch, dass wir zu Null gespielt haben. Klar hätten wir vorne aus den Chancen das ein oder andere Tor machen können bei den Chancen, die wir gehabt haben. Aber wir können mit der Leistung grundsätzlich zufrieden sein und hoffentlich klappt es dann nächste Woche auch wieder mit einem Tor."
Zu seinem Einsatz nach nur wenig Training:
"Ich habe es heute Mittag erfahren. Ich habe dreimal mittrainiert und habe mich wohl gefühlt. Ich war auch in England ständig im Training. Die paar Tage Quarantäne bringen einen dann bisschen aus dem Rhythmus, aber ich glaube es hat gut funktioniert. Die Mannschaft hat mich gut aufgenommen, ich habe mich sofort wohl gefühlt. Deswegen war es für mich kein Problem mit den Jungs heute gleich auf dem Platz zu stehen.
Zum Unterschied zwischen England und Deutschland:
"Kämpferisch sagt man ja, dass England richtig gut ist. Aber auch hier in der zweiten Liga geht richtig viel über den Kampf. Vor allem auch jetzt, wenn die Plätze nicht so leicht bespielbar sind. Aber ich glaube die Zweite Liga in Deutschland sucht seinesgleichen. Ich bin froh hier zu sein und, dass ich meine Chance bekommen habe und hoffe natürlich, dass wir in den nächsten Wochen noch bessere Ergebnisse wieder aufzeigen können."
Zu seiner Torchance:
"Ja, die Chance war da. Das wäre ein optimaler Einstand gewesen. Aber ich bin froh, dass wir zu Null gespielt haben, vielleicht klappt es dann nächstes Mal auch mit einem Tor.

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Jerôme Gondorf:
Zum Spiel:
"Ich glaube, wenn man die Torchancen sieht, wäre heute schon mehr möglich gewesen. Aber wir wussten von vorneherein, dass es gegen Regensburg ein schwieriges Spiel wird und, dass es auch egal ist, dass sie unter der Woche ein Pokalspiel hatten. Ich glaube man hat gesehen, sie rennen alle 90 Minuten durch, werfen alles rein. Es war sehr unangenehm, aber ich glaube man kann trotzdem stolz auf die Mannschaft sein. Ich glaube, wir haben es dann doch relativ reif gespielt und wenig zugelassen. Zumindest keine richtig klare Torchance. Von demher ist es auch normal, dass wir mal wieder Unentschieden spielen. Wichtig war, dass wir die Null gehalten haben."
Sein Fazit:
"Ich glaube wir sind bisschen geknickt, aber gleichzeitig auch zufrieden. Die Null stand und wir müssen gucken, dass wir da weiterhin auf dem Boden bleiben und weiter alles abarbeiten. Und dann werden wir die nötigen Punkte holen, damit wir bald die 40 haben und damit sind wir sehr zufrieden derzeit."
Zum KSC-Spielstil heute:
"Ich glaube man hat vor allem in der ersten Halbzeit gesehen, in den ersten 15 Minuten, dass wir da gute Ballpassagen hatten. Nach 20 Minuten hat man das Rutschen aufgefangen. Das ist fast ein bisschen traurig. Man will hier ja die Entwicklung vorantreiben. Das macht so ein Geläuf natürlich sehr, sehr schwierig."
Zu Christian Eichner:
"Christian ist ein Supertyp. Ich glaube er macht es gut, die Verbindung hinzukriegen zwischen respektvoll und autoritär, aber auch immer mal wieder einen lockeren Spruch reinzubringen. Seine Ansprache ist gut, seine Analyse auch. Ich glaube der Umgang tut uns als Mannschaft sehr, sehr gut."


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