Daten & Fakten zu #KSCFCI

Hofis "Angstgegner" ist Schleuses "Lieblingsgegner"

Vorberichte

Unsere beiden Torjäger Philipp Hofmann und Fabian Schleusener haben unterschiedliche Erinnerungen an die Duelle mit dem FC Ingolstadt. Welche das sind und weitere Zahlenspiele gibt es bei unseren "Daten & Fakten".

Aufregende Berg- und Talfahrt
Der FC Ingolstadt, 2004 aus einer Fusion von MTV und ESV Ingolstadt entstanden, war seit seiner Gründung viert-, dritt-, zweit und erstklassig. Neun ihrer 18 Spielzeiten verbrachten die Schanzer in der 2. Bundesliga (wenn man so will, ihre sportliche Heimat). Ein Abstieg 2022 wäre nach 2009 und 2019 (jeweils 2. Bundesliga) bzw. 2017 (Bundesliga) der vierte der Klubgeschichte.

Auftrag: Beseitigung der Restrisikos
Der KSC ist Tabellenzehnter und das personifizierte Zweitliga-Mittelfeld, nach oben und unten geht praktisch nichts mehr; in grauer Theorie kann der KSC noch auf Platz 16 landen. Die Badener haben aber bereits zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang und können am 31. Spieltag die letzten Restzweifel selbst beseitigen.

Kontrollierte Konstanz des KSC
Der KSC steht 2022/23 vor seiner vierten Saison in Folge in der 2. Bundesliga. Beim KSC ist in dieser Saison viel im Lot: Siege und Niederlagen halten sich die Waage (je neun), 50 Tore stehen 47 Gegentore gegenüber, der Ballbesitzanteil beträgt über die Saison 50,1 Prozent, die Zweikampfbilanz 50,9 Prozent. Beklagen darf sich beim KSC über das Abschneiden in dieser Saison niemand, es wurden sieben Tore mehr erzielt als zu erwarten waren und zehn weniger kassiert!

Das FCI-Schreckgespenst
Fabian Schleusener schnürte seinen einzigen Doppelpack in der 2. Bundesliga gegen den FCI (im Oktober 2018 beim 4:0 mit Sandhausen) und schockte die Schanzer am 11. Juli 2020: Sein sehr später Treffer zum 3:1 für Nürnberg im Relegationsrückspiel in Ingolstadt verhinderte den Aufstieg des FCI, nach dem Ingolstädter 2:0-Erfolg im Hinspiel in Nürnberg blieb der FCN dank der Auswärtstorregel zweitklassig.

Gordon kann es nicht richten
Die Zweitliga-Bilanz zwischen beiden Vereinen ist komplett ausgeglichen: In neun Duellen gab es drei Siege für den KSC, drei Remis, drei Siege für den FCI und 13:13 Tore. In diesen neun Zweitliga-Duellen gab es doppelt so viele Auswärtssiege (vier) wie Heimerfolge (zwei). Karlsruhe gewann nur eines seiner vier Heimspiele gegen Ingolstadt, zuletzt waren die Schanzer im September 2014 im Wildpark zu Gast und siegten durch ein Eigentor von Daniel Gordon mit 1:0! Diesmal fehlt Gordon wegen einer Gelb-Rot-Sperre.

Aus alter Verbundenheit
Philipp Hofmann hat in seinen sechs Zweitliga-Spielen gegen Ingolstadt (für Fürth, Braunschweig, Kaiserslautern, Paderborn und den KSC) nie gewonnen (zwei Remis, vier Niederlagen) und auch nie getroffen. Sehr ungewöhnlich für den ausgewiesenen Zweitligatorjäger (70 Tore in 206 Spielen). In der Saison 2013/14 kickte Hofmann selbst für die Schanzer, war mit acht Toren in 31 Zweitliga-Partien bester Ingolstädter Torschütze in jener Saison.


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