Wie der KSC Lebensmittel rettet und CO₂ spart
Wie der KSC mit cleverem Foodsharing nicht nur Essen rettet, sondern auch den CO₂-Ausstoß reduziert – ein Blick hinter die Kulissen unseres nachhaltigen Engagements im BBBank Wildpark. Dies ist die erste Ausgabe der KSC TUT GUT.-Zahl der Woche. In der nächsten Woche wird eine weitere Zahl Einblick in die Arbeit von KSC TUT GUT. geben.

Mehr als drei Tonnen Lebensmittel: So viel konnte der Karlsruher SC in der Saison 2024/2025 dank eines durchdachten Foodsharing-Konzepts retten. 3.050 Kilogramm überschüssige Speisen aus den Public-Kiosken und Hospitality-Bereichen des BBBank Wildparks wurden nach den Heimspielen an den Foodsharing e.V. Karlsruhe übergeben – und damit einem sinnvollen Zweck zugeführt.
Die Kooperation mit dem Caterer Levy Restaurants und unserem Konzeptpartner WildparkTaste zeigt, wie professioneller Sport, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Statt überschüssige Lebensmittel zu entsorgen, werden diese durch ein Netzwerk ehrenamtlicher Foodsaver direkt an Menschen in der Region verteilt. Einen Blick hinter die Kulissen des Foodsharings beim KSC gibt es bei Baden TV.
Doch es geht dabei um mehr als nur um volle Teller: Die Maßnahme hat auch messbare ökologische Effekte. Nach Schätzungen werden durch jede gerettete Tonne Lebensmittel rund 2,5 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart. Damit reduzieren wir beim KSC aktiv unseren ökologischen Fußabdruck – bei jedem Heimspiel.
Ein globales Problem – mit lokaler Lösung
Lebensmittelverschwendung ist ein weltweites Problem. Allein in Deutschland entstehen laut Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat jährlich rund 10,9 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Erschreckend: 58 Prozent davon stammen aus privaten Haushalten. Pro Kopf entspricht das etwa 76 Kilogramm weggeworfener Nahrung.
Gleichzeitig hungern weltweit rund 733 Millionen Menschen, obwohl genug Nahrung für alle vorhanden wäre. Diese Diskrepanz unterstreicht, wie wichtig unser Engagement beim KSC ist – wir fördern den bewussten Umgang mit Ressourcen und setzen ein Zeichen gegen Verschwendung.
Wer tiefer in das Thema Hunger, Ursachen und Auswirkungen eintauchen oder helfen möchte, findet weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten bei der Welthungerhilfe.











