Projekt „Fußball macht satt“ auf lange Sicht angelegt
In den zurückliegenden Monaten hieß es für die gesamte KSC-Familie trotz nötigem Abstand „zusammenstehen“. Auf Initiative der aktiven Fanszene hin wurden zielgerichtete Corona-Projekte ins Leben gerufen, die sich im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil des KSC-Alltags entwickelt haben. Das Projekt „Fußball macht satt“, bei dem Einrichtungen für Wohnungslose mit täglichen Essenslieferungen unterstützt werden, wird nun langfristig fortgeführt.

KSC-Einkaufsservice läuft aus
Über knapp drei Monate hinweg haben das Fanprojekt, der Supporters Karlsruhe 1986 e.V., ULTRA1894 und KSC TUT GUT. gemeinsam die KSC-Nachbarschaftshilfe organisiert. Hierbei konnten Angehörige von Personen der Corona-Risikogruppen täglich Bestellungen beim KSC aufgeben, die dann von den Mithelfenden bei Supermärkten und Apotheken in der Region eingekauft und im Anschluss an die Betroffenen ausgeliefert wurden. Mit vereinten Kräften wurde hier vielen Menschen in und um Karlsruhe geholfen. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die vielen Freiwilligen, die den Einkaufsservice möglich gemacht haben. Aufgrund der zunehmenden gesetzlichen Lockerungen wurde das Angebot mit der Zeit weniger genutzt, weshalb die Nachbarschaftshilfe nun vorerst ausläuft.
„Fußball macht satt“ langfristig angelegt
Während der Corona-Zeit richtete sich der Blick aller Beteiligten allerdings auch auf die Wohnungslosen in Karlsruhe, die die enormen Einschränkungen vor besondere Probleme stellten. Unter dem Namen „Fußball macht satt“ stellte die KSC-Familie deshalb ein Projekt auf die Beine, bei dem warme Speisen an Einrichtungen für Wohnungslose geliefert werden.
Mit der Rückkehr zur Normalität in den Einrichtungen endet „Fußball macht satt“ nun aber nicht, sondern wird dank der großen Spendenbereitschaft von Unternehmen und Privatpersonen noch längerfristig fortgeführt. „Wir haben schnell erkennen müssen, dass die Probleme, die durch die Corona-Situation in unser Blickfeld gerückt sind, schon lange davor vorhanden waren und mit Ende der Einschränkungen auch nicht wieder verschwinden. Deshalb wollen wir weiterhin mit unserem Projekt unterstützen und helfen“, so Volker Körenzig vom Fanprojekt Karlsruhe. An vier Wochentagen werden mittlerweile jeweils 44 Essen an Einrichtungen für wohnungslose Frauen ausgeliefert.
Der Dank der KSC-Familie geht dabei an Judith Conlon, Besitzerin des Restaurants „Judy’s Pflug“ in Durlach, die die Speisen zu einem Sonderpreis fast täglich zubereitet. Außerdem kann in „Judy’s Pflug“ jeder Gast freiwillig eine Spende entrichten, wenn er „Fußball macht satt“ unterstützen möchte. So konnten bereits über 300 Essen finanziert werden.
„Wir sind sehr froh über die Initiative unserer Fans, durch die so ein großartiges Projekt entstanden ist. Wir danken allen Beteiligten und hoffen, dass das Projekt noch auf lange Zeit fortgeführt werden kann“, zeigt sich KSC-Geschäftsführer Michael Becker begeistert.
Das Fanprojekt Karlsruhe hat für die Essenslieferungen ein spezielles Spendenkonto eingerichtet und freut sich weiterhin über Zuschüsse. Denn um das Projekt „Fußball macht satt“ langfristig finanzieren zu können, sind alle Beteiligten auf Spenden angewiesen. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier
Spendenkonto:
Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe
DE 59 660501010009016809
Verwendungszweck: „Fußball macht satt“












