24. Spieltag
Karlsruher SC
4:2
Hamburger SV
( 3:0 )
Austragungsort: BBBank Wildpark
Spielplan

9 Jahre aKAdemie, 59% Ballbesitz und 183 cm Torwartgenie

Vorberichte

Es ist wieder soweit: Wir empfangen den Hamburger SV in unserer Heimfestung des BBBank Wildpark. Im Vorhinein zur Partie am Sonntag haben wir elf Fakten für euch! 

6: Auf diesem Platz steht der Hamburger SV in der ewigen Bundesliga-Tabelle. Unser KSC steht derzeit auf dem 19. Rang zwischen Fortuna Düsseldorf und dem SC Freiburg.  
Bis zur Saison 2019/20 waren die Hamburger auch noch der Club mit den meisten Spielen in der Beletage des deutschen Fußballs. Diese Liste führt inzwischen aber der Rekordmeister FC Bayern München an.  

9 Jahre lang trainierte HSV-Coach Tim Walter Jugendmannschaften unseres KSC. Der gebürtige Bruchsaler begann seine Trainerkarriere 2006 als Assistent von Markus Kauczinski bei der U19 unserer KSC GRENKE aKAdemie. In den Folgejahren stand Walter als Übungsleiter bei der U15, der U17 und schließlich wieder bei der U19 an der Seitenlinie. Nachdem die Ältesten unseres Nachwuchsleistungszentrum in einer der erfolgreichsten Saisons erst im Halbfinale der deutschen Meisterschaft am späteren Titelträger Schalke 04 scheiterten, zog Walter weiter in die Jugendabteilung der Münchner Bayern.  

10°C und leichten Regen sagen die Wetterdienste für Sonntagnachmittag voraus. Mit unseren Frühjahrsrabatten könnt ihr euch zu stark vergünstigten Preisen wetterfest mit Macron-Artikeln einkleiden.  

33 Abteilungen umfasst der eingetragene Verein des HSV. Der Sportverein ist somit weitaus mehr, als die landesweit bekannte Fußballmannschaft. Die erfolgreichsten Breitensportabteilungen sind Volleyball, Baseball und die ehemaligen Champions League-Sieger vom HSV Handball. 

59 % Ballbesitz haben die Hamburger durchschnittlich in der 2. Bundesliga. Kein anderes Team hat so den Ball am Fuß, wie der HSV. Unser KSC steht mit 49,1 % auf Platz 10 der Statistik-Tabelle.  

66 Pflichtspiele bestritten wir bisher gegen die Rothosen. Die allermeisten davon, 48 an der Zahl, fanden in der Bundesliga statt. Der historische Vergleich spricht dabei für die Hansestädter.  

67 Jahre ist es her, als sich der HSV und unser KSC an einem Sonntag im Finale des DFB-Pokals gegenüber standen. Austragungsort war damals das altehrwürdige Wildparkstadion. Die 25.000 Fans sahen, wie unsere Blau-Weißen die Partie nach einem Gegentreffer der deutschen Fußballlegende Uwe Seeler zu einem 3:1-Sieg drehten. Für unseren Club trafen „Spitz“ Kohn und zweifach „Berni“ Termath. 
Unser KSC war mit den Pokaltriumphen 1955 und 1956 nach dem Dresdner SC erst das zweite Team, dem eine Titelverteidigung in Deutschlands wichtigstem K.O.-Wettbewerb gelang.   

183 cm groß ist einer der besten Torhüter, der je die Raute auf der Brust trug. Hiermit ist aber nicht etwa einer der Torwart-Legenden Rudi Kargus, Uli Stein, Richard Golz oder Martin Pieckenhagen gemeint, sondern der Genzo Wakabayashi aus der Manga-Serie „Captain Tsubasa“. In der TV-Serie spielte das mützentragende „Torwartgenie“ für die Jugend- und Profimannschaft der Rothosen und galt als einer der besten Keeper aller Zeiten.  
Heute erinnert der HSV mit verschiedenen Merchandise-Artikeln an die Serie aus den 1980ern. 

630 Kilometer Auto-Strecke liegen zwischen den Heimstätten beider Clubs. Vom im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld gelegenen Stadion bis zum BBBank Wildpark benötigen die blau-weiß-schwarzen Auswärtsfahrer knapp sechseinhalb Stunden.  

1978 und 1979 gewann Kevin Keegan den Ballon d’Or. Der Brite war der erste und bisher einzige Spieler der Hamburger, der in seiner Zeit im Volksparkstadion die renommierte Auszeichnung gewinnen konnte. Rückblickend gilt Keegan als einer der besten HSV-Spieler aller Zeiten.  

2008 eröffnete der HSV einen ganz speziellen Friedhof für verstorbene Fans der Rothosen. Die Grabstätte liegt nur wenige Meter vom Volksparkstadion entfernt und bietet Fans die Möglichkeit, auch nach dem Tod ganz nahe an ihrem Herzensclub zu sein.  

"Wir müssen das Stadion mitnehmen!"

Vorberichte

Volles Haus im BBBank Wildpark! Am Sonntag empfangen wir den Hamburger SV bei einer Rekordkulisse in unserem neuen Fußballtempel. Im Vorbericht blicken wir gemeinsam mit Cheftrainer Eichner auf die kommende Partie gegen den norddeutschen Aufstiegsaspiranten.

Das Spiel 

Unser sonntägliches Kräftemessen mit dem HSV ist die erste Partie seit dem Rückrundenauftakt, dem kein Freitagabendspiel vorausgeht. Christian Eichner begrüßt den Abstand zwischen den beiden Spielen: „Für uns ist es sehr gut, dass wir die vollen sieben Tage zur Vorbereitung haben. Wir konnten uns in der Trainingswoche intensiver mit verschiedenen Aspekten unseres Spiels beschäftigen.“   

Von den Rothosen erwartet unser Übungsleiter eine geballte Offensivpower: „Gegen den HSV gibt es Momente, in denen wir aufgrund des Ballbesitzspiels der Hamburger enorm gefordert werden.“ Mit der aktuellen Form muss sich unser KSC aber keineswegs verstecken! Die vergangenen vier Partien konnten wir allesamt für uns entscheiden. „Die Siege der letzten Wochen tun uns enorm gut! Die Brust ist sicherlich etwas gewachsen.“, äußert sich Eichner zur Erfolgsserie unseres Clubs.  

Für diese anspruchsvolle Herausforderung brauchen wir im ausverkauften BBBank Wildpark erneut die volle Unterstützung. „Wir müssen selbstbewusst auftreten und die Fans mitnehmen. Jeder, der hier schon mal war, weiß, was für eine Wucht bei uns von den Rängen kommt!“ 

KSC-Personal 

Auf unserer Ausfallliste stehen nach wie vor Kyoung-Rok Choi und Tim Breithaupt. Unsere Nummer 11 steht seit dieser Woche aber bereits wieder auf dem Platz und absolviert ein individuelles, dosiertes Training.  

Ob Stephan Ambrosius gegen seinen Stammverein im Kader steht, ist derweil noch nicht sicher. Unser Abwehrhüne, der im Vorhinein zu unserem Auswärtssieg in Rostock kurzfristig ausfiel, kämpft noch mit muskulären Problemen. „Steph leidet noch etwas unter den letzten Nachwehen aus dem Regensburg-Spiel. Wir müssen aktuell noch schauen, inwieweit er am Sonntag einsatzbereit ist“, erklärt Eichner das Fragezeichen hinter der Personalie.  

Ansonsten können wir für die Partie des 24. Spieltages auf alle Spieler zurückgreifen.  

Die Lage in Liga 2 

Den Auftakt zum 24. Spieltag machen heute Abend ab 18:30 Uhr die Partien Braunschweig (15.) - Nürnberg (13.) und Kaiserslautern (6.) – Sandhausen (17.). Am Samstag tritt zur Mittagsstunde Arminia Bielefeld (16.) am Böllenfalltor beim Tabellenführer Darmstadt (1.) an, der FC St. Pauli (7.) empfängt die SpVgg Greuther Fürth (11.) und der SC Paderborn (4.) reist zum 1. FC Magdeburg (12.). Das Zweitligatopspiel bestreiten in dieser Woche Fortuna Düsseldorf (5.) und der 1. FC Heidenheim.  
Während unser KSC (9.) am Sonntag dann gegen die Rothosen (2.) um den Sieg kämpft, spielt Holstein Kiel (8.) gegen Regensburg (18.) und Hannover 96 (10.) gegen Hansa Rostock (14.).   

Spieltagsinfos zu #KSCHSV

Vorberichte

Am Sonntag  (13:30 Uhr, Stadionöffnung 11:30 Uhr) ist der Hamburger SV im Karlsruher BBBank Wildpark zu Gast. Wir haben im Vorfeld alles Wichtige für den Stadionbesuch zusammengefasst.

Ticketsituation

Der BBBank Wildpark ist zum ersten Mal seit dem Neubau ausverkauft. Wir freuen uns auf mehr als 23.000 Zuschauer*innen am Sonntagmittag! Die Tageskassen am Stadion werden demnach nicht öffnen. Darüber hinaus lohnt sich auch immer mal wieder ein Blick online unter ksc.de/tickets in unseren einzigen offiziellen Ticketzweitmarkt, den KSC-Marktplatz, ob hier eventuell kurzfristig noch Steh- oder Sitzplatzkarten zum Verkauf angeboten werden.

Tribünen & Zugang

Am Sonntag sind alle Tribünen des BBBank Wildparks geöffnet, aufgrund des hohen Fanaufkommens gibt es eine Sektorentrennung zwischen der Ost- und Südtribüne. Das bedeutet: Inhaber*innen mit Tickets für die Osttribüne (O1-O5) sowie den Block SO können ausschließlich die Zugänge der Osttribüne nutzen. Inhaber*innen mit Tickets für die Südtribüne (S1-S5) können ausschließlich die Zugänge der Südtribüne nutzen. Inhaber*innen mit Tickets für die Nordtribüne (N1-N3) können wie bereits in der Vergangenheit ausschließlich die Zugänge der Nordtribüne nutzen.

Da sehr viele Gästefans erwartet werden, sperrt die Polizei den Adenauerring für den Verkehr auf Höhe des Stadions ab 11.30 Uhr – eventuell aber schon früher. Ein Teil des Birkenparkplatzes ist für die Fans des Hamburger SV reserviert.

Aus der Richtung Willy-Brandt-Allee erfolgt am Beginn der einspurigen Verkehrsführung (Baustelle) eine Zufahrtskontrolle. Die Zufahrt ist nur für Fans des HSV möglich. Auch aus Richtung Durlacher Tor und Theodor-Heuss-Allee ist der Eingang „Nordtribüne“ dann für Autofahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer nicht mehr erreichbar.

Besucher*innen der Nordtribüne (N1-N3) empfehlen wir daher dringend die Anfahrt in die Karlsruher Innenstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und den anschließenden Fußweg durch den Schlossgarten zum Stadionzugang „Nordtribüne“.

Generell wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

Sonstige Infos

In den Blöcken N1-N3 sowie auf der Ost- und Südtribüne dürfen keine Fan-Utensilien des HSV getragen oder präsentiert werden. Dies ist nur in den Gästeblöcken N4 und NO gestattet.

Aufgrund der Sicherheitseinstufung (Stufe 2) wird Alkohol ausschließlich im Heimbereich ausgeschenkt. Im Gastbereich findet kein Alkoholausschank statt.

Berichterstattung

Wie gewohnt halten wir euch im Live-Ticker in der KSC-App für iOS und Android und auf unseren sozialen Netzwerken auf Ballhöhe. Nach der Partie gibt es alle Highlights und Stimmen im Video mit KSC DREI60 bei KSC TV.

Rothosen auf Mission Bundesliga

Vorberichte

Am Sonntag ist der HSV zu Gast im ausverkauften BBBank Wildpark. Anpfiff der Partie gegen die Norddeutschen ist um 13:30 Uhr. Leistungsträger, die schon für beide Clubs aufliefen, sind dabei keine Mangelware. Ihr wollt mehr über Meffert, Ambrosius, Kaufmann und Co., dem Dino sowie der sportlichen Situation erfahren? Dann seid ihr hier bei gegner im Detail genau richtig.

Wer ist Dino Hermann?

Nachdem das erste Maskottchen, eine Hummel, in den 90ern von den Fans abgelehnt wurde, erschuf der Verein ein neues Maskottchen. Sie entschieden sich für einen Dino, der aus dem Spitznamen "Bundesliga-Dino" stammt und für die ununterbrochenen Jahre der Bundesligazugehörigkeit des Gründungsmitgliedes stand. Den Namen Hermann erhielt der Dino zu Ehren des langjährigen Masseurs Hermann Rieger. Dino hermann schlüpfte zum Anlass des 40-jährigen Bundesliga-Jubiläums 2003 aus einem Ei.

Für beide Clubs aktiv

Mittlerweile trägt Jonas Meffert die Raute auf der Brust. Zuvor lief der Mittelfeldspieler von 2014 - 2016 und nochmals 2017 per Leihe für unsern KSC auf. Dem großgewachsenen Sechser gelangen in 62 KSC-Spielen zwei Tore und sechs Vorlagen. Seit seinem Wechsel von Kiel zu Hamburg ist Meffert nicht mehr aus der Startelf wegzudenken. Für die Rothosen verbuchte er in bisher 64 Spielen ein Tor und sechs Vorlagen. Anders ist das bei Xavier Amaechi, der 2021 eine Halbserie von Hamburg nach Karlsruhe geliehen war. Nach einer weiteren Leihe nach England spielt Amaechi nun wieder für Hamburg und kam bisher auf sieben Einsätze und eine Vorlage.

Auch der Trainer der Rothosen, Tim Walter, kann eine KSC-Vergangenheit aufweisen. Er ist einer der zahlreichen Trainer-Talenten, die es aus der KSC Grenke aKAdemie in den Profibereich schafften. Nach vielen Trainerwechseln über die letzten Jahre setzten die Hanseaten diese Saison auf Konstanz an der Seitenlinie, sodass Walter nun schon seine zweite Spielzeit als Trainer bestreitet.

Auf unserer Seite tragen diese Saison mikkel Kaufmann und Stephan Ambrosius das KSC-Trikot. Mikkel war letzte Saison vom FC Kopenhagen an den HSV geliehen, "Amrbo", der aus der HSV-Jugend stammt spielt diese Sasion als Leihspieler für unsere Farben.

Aufschwung im neuen Stadion

Mit Fertigstellung des neuen Volksparkstadions im Jahr 2000 ging es für den HSV zurück an die Spitze des deutschen Fußballs und ins europäische Geschäft. Internationale Topspiele und gute Liga-Platzierungen gehörten damals zum Alltagsgeschäft. Ab 2010 erlitt der mit mittlerweile 90 Tsd. Mitgliedern zählende HSV - Platz 18 weltweit - den sportlichen Bruch. Die Talfahrt schien nicht zu stoppen, auch wenn gegen Fürth und unseren KSC zweimal noch über die Relegation die Klasse gehalten wurde. 2017/18 stieg dann auch das letzte Bundesliga-Urgestein ab. Die Rothosen haben sich davon in den letzten 5 Zweitligasaisons nicht nachhaltig erholt, man verpasste Jahr für Jahr den Wiederaufstieg.

HSV dieses Jahr auf Kurs?

Unter Walter zeichnet den Hamburger Fußball vor allem eine offensive Spielweise mit viel Ballbesitz (60%) und einer hohen Passqualität (über 85%) aus. Beim Spiel mit viel Konterrisiko soll der Gegner in der eigenen Hälfte festgesetzt und regelrecht bespielt werden, bis sich eine Lücke aufgibt oder die Chance, auf Zielspieler Robert Glatzel zu Flanken. Der Angreifer, der letzte Saison die 20 Tore-Marke knackte, traf auch dieses Jahr schon 14-mal. Besonders die letzten Spiele der Hamburger haben aber gezeigt, dass auch andere Spieler das Tor treffen können. Die defensive Absicherung wird dabei nicht vernachlässigt, sodass der HSV in dieser Saison schon bereits in 15 Spielen als Sieger vom Feld ging. Das trägt dazu bei, dass es diese Saison also endlich zu klappen scheint mit dem Aufstieg.
Den Rothosen ist aber bewusst, dass der Aufstieg noch lange nicht in trockenen Tüchern ist und ihnen noch einiges abverlangt werden wird. Auswärts gab es für die Hanseaten zuletzt zwei Unentschieden, man muss aber auch betrachten, dass die Gegner Darmstadt 98 und der FC Heidenheim hießen, die sich als Spitzen-Trio womöglich um die begehrten Direktaufstiegsplätze streiten werden.

KSC-Express überrollt den HSV

Spielberichte

Im ausverkauftem BBBank Wildpark gelang unserem KSC der fünfte Coup in Folge. Christian Eichners Mannschaft schlug den Aufstiegsanwärter aus Hamburg mit 4:2. In der ersten Halbzeit sorgten Nebel, Jensen und Schleusener für eine 3:0-Führung, die gemessen an der Chancenanzahl unseres KSC höher ausfallen hätte können. Der HSV kam im zweiten Durchgang auf ein Tor heran, bis Schleusener den Rothosen kurz vor Schluss den Zahn zog.

Christian Eichners Taktik

Unser Cheftrainer Christian Eichner wechselte in der Startelf im Vergleich zum Sieg in Rostock vergangene Woche. Sebastian Jung fiel aufgrund von muskulären Problemen aus, für ihn rückte Marco Thiede in die Viererkette neben Heise, Franke und Kobald. Hinter unserem kongenialen Sturmduo Schleusener/Kaufmann formierte sich wieder die zentrale Viererkette mit Wanitzek und Nebel über die Flügel. Neben Gondorf feierte Jensen sein Heim-Startelf-Debüt in der Zentrale.

Das Spiel in der Zusammenfassung

Pünktlich um 13:30 pfiff Sascha Stegemann im ausverkauften BBBank Wildpark die Partie an. Die Hanseaten hatten von Anpfiff an mehr Ballbesitz, ohne jedoch in die gefährliche Zone vorzudringen. Unsere blau-weißen Jungs setzten wieder auf frühes Stressen des Gegners und wurden beinahe dafür belohnt. Jedoch konnte Schleusener dem Schlussmann der Hanseaten, Daniel Heuer Fernandes, nicht entscheidend den Ball abluchsen. Die nächste Attacke wurde dann aber belohnt! Nach Zuspiel von Kaufmann war dann Nebel durch, der rechts im Strafraum nicht lange fackelte und nach zehn Spielminuten den Ball oben rechts unter die Latte zimmerte und den BBBank Wildpark das erste Mal zum Jubeln brachte.

KSC überrollt den HSV

Von der frühen Führung beflügelt gehörte auch die nächste Szene unserem KSC. Eine Kaufmann-Hereingabe, der einen langen Ball erlief und diesen scharf vor das Tor spielte, konnte Wanitzek nicht veredeln.
Die nächste Chance gehörte Schleusener, der eine Kopfball-Vorlage von Wanitzek aber quer durch den Fünfmeterraum, spielte, ohne einen Abnehmer zu finden. Wenig später spielten sich Kaufmann und Nebel nach Balleroberung rechts vorne durch, unser dänischer Angreifer bediente dann den einlaufenden Leon Jensen zu seinem ersten KSC-Tor. Zwei zu Null nach 17 Minuten!

Chancenwucher bei blau-weißem Powerplay

Angepeitscht vom bebenden BBBank Wildpark war Schleusener nur Minuten später mit Kaufmann auf und davon zu Treffer Nummer drei, der Däne verzog aber aus wenigen Metern. Das 3: 0 war spätestens nach der nächsten Szene fällig, als Kaufmann eine Hereingabe von Schleusener verpasste und der wieder einlaufende Leon Jensen Heuer Fernandes zu einer Glanztat zwang. Mithilfe des Querbalkens konnte der Schlussmann der Hanseaten gerade noch zur Ecke abwehren.

Wenig später verpasste auch Paul Nebel den nächsten Treffer, als ihn der Kaufmann-Turbo nach eigener Balleroberung im Rückraum bediente.

Schleusener zündet die dritte Stimmungsrakete

Nach 32 Minuten fiel dann das überfällige dritte Tor. Paul Nebel hielt zunächst den Ball am Strafraumeck gegen Heuer Fernandes und dann den Kopf oben, um den einstürmenden Fabian Schleusener zu bedienen. Die auch in der Höhe verdiente Führung sorgte für beste Jubelstimmung in unserem Fußballtempel.

Doch auch das 3:0 war unseren Jungs noch nicht genug. Trotz Doppelwechsel der Hanseaten gehörte auch die nächste hundertprozentige Chance unserem KSC, der Abschluss des mit viel Tempo anrasenden Paul Nebel war aber zu zentral. Das war es dann aber an mit dem ersten Durchgang. Schiedsrichter Stegemann bat beim Stand nach einer fünfminütigen Nachspielzeit zum Pausentee.

Wiederanpfiff und Anschlusstreffer

Mit dem Seitenwechsel nahm Gäste-Coach Tim Walter erneut einen Doppelwechsel vor, unser KSC startete unverändert. Im Anschluss an einen Eckball gab es dann die erste heikle Situation, bei der Glatzel die Übersicht behielt und zum Anschluss traf. Der Gegentreffer brachte unsere Mannschaft aber keineswegs aus der Verfassung. Die erste Gelegenheit, den alten Abstand wiederherzustellen, hatte Schleusener, der nach Balleroberung sein Ziel um Haaresbreite verfehlte. Kurz darauf parierte Heuer Fernandes gegen Kaufmann stark. Bei der anschließenden Wanitzek-Ecke köpfte Franke knapp am zweiten Pfosten vorbei.

HSV-Offensive drückt auf das nächste Tor

In der Folge flachte die Partie etwas ab. Der HSV fand keine Lücken und der KSC berief sich auf sein Umschaltspiel. Mit Anbruch den finalen 15 Minuten erhöhte der HSV nochmals das Tempo. Ein Abstimmungsfehler zwischen Franke und Gersbeck zwang unsere Nummer 35 dann zu seiner ersten Glanzparade gegen Glatzel. Eine Minute später traf der Hamburger Top-Torjäger per Kopf zum 3:2-Anschluss. Es bahnten sich hochintensive Schlussminuten an. 
Für Entlastung sorgte der eoingewechselte Batmaz, der Schleusener bediente. Unser Torjäger agierte aber zu uneigennützig, sodass die blau-weißen Fans auf den Rängen weiter zittern mussten.
Nach einem langen Gersbeck-Ball enteilte Schleusener der HSV-Abwehr, die ihn in Person von Javi Montero nur per Notbremse stoppen konnte.

Schleusener mit der Entscheidung

In der 90. Minute war es dann endlich soweit! Schleusener umkurvte den Keeper der Rothosen und schob vor der explodierenden Südtribüne ins leere Tore ein. Das Tor, das für Unruhe inklusive Tim Walter Platzverweis sorgte hielt auch dem VAR-Check stand. Dabei blieb es dann auch, sodass unser KSC den ersten Sieg gegen HSV seit über 10 Jahren feiern konnte.

Fazit & Ausblick

Besonders dank der überfallartigen Angriffe im ersten Durchgang, gewinnen wir unser fünftes Spiel in Folge. Als der HSV die Spannung wiederherstellte, gelang unserem Top-Torschützen Fabian Schleusener die Entscheidung. Der Sieg sorgt beim Aufstiegsanwärter aus Hamburg für einen herben Dämpfer, der nun auswärts seit drei Spielen sieglos ist.
Nach dem heutigen Dreier gegen die Hanseaten wartet am kommenden Freitag das nächste Schwergewicht der Liga auf uns: Es geht um 18:30 Uhr nach Heidenheim! 

Die Übersicht

KSC: Gersbeck – Heise (81. Brosinski), Franke, Kobald, Thiede – Wanitzek, Gondorf, Jensen (68. Cueto), Nebel – Kaufmann (68. Batmaz), Schleusener (Gordon 90.+2)

HSV: Heuer Fernandes – Muheim, Heyer, David (38. Mikelbrencis), Katterbach (38. Javier) – Benes (45. Nemeth), Meffert, Reis – Dompe (45. Königsdörfer), Glatzel, Jatta

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

Tore: Nebel (10.), Jensen (17.), Schleusener (32., 90.), | Glatzel (48.)

Gelbe Karten: Kaufmann (45.), Gondorf (61.)

Gelb-Rote Karte: Javier (43. + 86.)

Rote Karte: Tim Walter (90.+2)

Ort: BBBank Wildpark

Zuschauende: 23.532

24. Spieltag

Begegnung Ergebnis Datum/ Uhrzeit
:
2:0 10.03.2023 18:30h
:
2:2 10.03.2023 18:30h
:
3:1 11.03.2023 13:00h
:
2:1 11.03.2023 13:00h
:
1:1 11.03.2023 20:30h
:
0:0 11.03.2023 13:00h
:
1:2 12.03.2023 13:30h
:
1:1 12.03.2023 13:30h
:
4:2 12.03.2023 13:30h
Tabelle
Platz Verein Spiele g. u. v. Tore Diff. Punkte
1.
SV Darmstadt 98
24 14 7 3 38:21 17 49
2.
Hamburger SV
24 15 3 6 46:30 16 48
3.
1. FC Heidenheim
24 13 8 3 46:26 20 47
4.
SC Paderborn 07
24 12 4 8 47:29 18 40
5.
Fortuna Düsseldorf
24 12 3 9 38:30 8 39
6.
1. FC Kaiserslautern
24 10 9 5 39:32 7 39
7.
FC St. Pauli
24 10 8 6 34:28 6 38
8.
Karlsruher SC
24 10 4 10 39:35 4 34
9.
Holstein Kiel
24 8 9 7 41:40 1 33
10.
Hannover 96
24 8 7 9 33:32 1 31
11.
1. FC Magdeburg
24 8 4 12 31:42 -11 28
12.
1. FC Nürnberg
24 8 4 12 20:35 -15 28
13.
SpVgg Greuther Fürth
24 6 9 9 30:37 -7 27
14.
Hansa Rostock
24 7 4 13 19:32 -13 25
15.
Arminia Bielefeld
24 7 3 14 34:39 -5 24
16.
Jahn Regensburg
24 6 5 13 24:40 -16 23
17.
Eintracht Braunschweig
24 5 7 12 29:43 -14 22
18.
SV Sandhausen
24 5 6 13 26:43 -17 21

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Match
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