KSC-Fan mit dem Rad auf Weltreise

Vom Alpenrand zum Nordseestrand und darüber hinaus!

Club von Jan Hoffmann

Im Bus durch ganz Europa? Jakob Alberti setzt da noch eine Stufe drauf, denn für den KSC-Fan geht es seit über einem Monat mit dem Fahrrad um die ganze Welt! Wir stellen euch den Abenteurer, seine Reise und die besondere Rolle seines Lieblingsclubs dabei vor. 

Jakob Alberti auf seinem Fahrrad
Alberti wird an der Pyramide verabschieder
Familie und Freunde kamen zum Start der Weltreise an die Pyramide, um Jakob zu verabschieden.

Der im Karlsruher Stadtteil Rüppurr aufgewachsene Jakob Alberti ist schon seit Kindertagen ein begeisterter Sportler. Jakob war allerdings nicht etwa in einem Fußball- oder Radsportclub, sondern beim Handballverein. Die Liebe zum runden Leder und unserem KSC entfachte sich dann bei seinem ersten Stadionbesuch, als er zu Bundesliga-Zeiten mit seinem Vater den altehrwürdigen Wildpark besuchte. Trotz einer Niederlage gegen Eintracht Frankfurt war es fortan um ihn geschehen und es folgten regelmäßige Stadionerlebnisse. Seine allerschönste KSC-Erinnerung liegt dabei gar nicht so lange zurück, denn in der DFB-Pokalsaison 2021/22 fuhr er zusammen mit einem Freund und dessen Vater spontan zum Auswärtsspiel nach Leverkusen. Was dort geschah, dürfte allen Blau-Weißen noch bestens bekannt sein! Außerdem erlebte Jakob Highlights wie die Stadioneröffnung gegen Liverpool oder das letzte Spiel im Wildpark 2018. 

Wie kam Jakob auf die Idee? 

Ungefähr zum Zeitpunkt rund um das finale Heimspiel gegen die Würzburger Kickers sah Jakob eine TV-Dokumentation über einen Weltreisenden auf dem Fahrrad. Ab diesem Moment war ihm sofort klar: „Das will ich auch machen!“ In den darauffolgenden Jahren hatte Jakob sein Reise-Ziel stets vor den Augen. Nach dem erfolgreichen Master-Abschluss vor wenigen Monaten war endlich der perfekte Moment für den Start gekommen! Bevor der KSC-Fan am 18. August seine Fahrrad-Tour auf dem Karlsruher Marktplatz startete, musste er noch alles Wichtige vorbereiten. Neben Reiseutensilien, wie Isomatte, Campingkocher und wetterfester Kleidung, brauchte Jakob natürlich allen voran ein geeignetes Fahrrad. Bei der Konstruktion des ultimativen Drahtesels bekam der 25-Jährige hilfreiche Unterstützung von seinem Kumpel Eduard Grune. „Das Rad ist selbst gebaut und zusammengelötet“, erzählt Jakob über sein Zweirad. 

Nachdem Jakob mit seinem nagelneuen Fahrrad von einer Vielzahl an Freunden und Familienmitgliedern bei der Pyramide verabschiedet wurde, ging die Reise los. Bereits nach der ersten Woche war der Radreisende allerdings schon wieder zurück im heimischen Gefilde. Sein Fortbewegungsmittel erlitt an Tag neun einen Defekt, der Jakob zur Rückkehr nach Karlsruhe zwang. Nach kurzer Zeit und Probefahrten konnte Jakob die Tour auf einem neuen Untersatz fortsetzen. Die Zielsetzung der Reise ist nach dem Re-Start unverändert, denn Jakob möchte in erster Linie „Menschen und ihre Kulturen kennenlernen“.  

Inzwischen befindet sich Jakob auf dem Weg zu seinem ersten großen Etappenziel Istanbul. Auf den über 2.000 Kilometern bis an den Bosporus hat Jakob neben seinem freundlichen Grinsen noch ein weiteres Markenzeichen: den KSC-Dress! 

Universalsprache Fußball 

Mit den KSC-Klamotten sei es ein Trikot oder ein Pullover, drückt der Karlsruher Abenteurer mehrere Dinge aus. „Trikots haben beim Sport natürlich einen praktischen Grund und ich kann dadurch meine Heimat repräsentieren. Zudem ist Fußball ein verbindendes Element auf der ganzen Welt, da kommt man schnell ins Gespräch“, erzählt der Weltreisende. Bevor es für Jakob nach Georgien geht, muss aber noch dringend ein Budu-Trikot in den mobilen Kleiderschrank! Es lebe der Sport! 

So eine Fahrradtour um den Globus scheint für Allrounder Jakob aber noch nicht genug Sport zu sein, denn als zusätzliche Challenge möchte er in jedem Land einen Marathon laufen. „Ich möchte herausfinden, wozu mein Körper in der Lage ist“, kommentiert der Sportler seine Pläne. Dreimal lief er auf seiner Tour bereits die berüchtigten 42,195 Kilometer, das vierte Mal möchte er sie in Kroatien absolvieren. 

Kein Heimatbesuch geplant, außer …  

„… bei einer Aufstiegsfeier muss ich eigentlich schon nach Karlsruhe zurückkehren!“ Bei der Reise, die voraussichtlich zwischen zwei und drei Jahre dauern wird, soll die KSC-Kleidung aber nicht die einzige Erinnerung an die Heimat bleiben. „Meine Mama und mein Bruder werden mich in Istanbul besuchen, mit meiner Schwester telefoniere ich außerdem fast täglich. Papa rufe ich immer dann an, wenn es Probleme gibt“, freut sich der 25-Jährige über den Kontakt zu seinen Liebsten. Und was seine Blau-Weißen betrifft, verfolgt er treu jedes Spiel, sofern „das Internet überall mitspielt“. 

Auf seinem Instagram-Kanal berichtet Jakob täglich über seine Reise - Folgen lohnt sich! 


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