KSC trauert um Hans-Peter Lamparth
Der KSC trauert um seinen ehemaligen Spieler Hans-Peter Lamparth.

Der aufgrund seiner enormen Schnelligkeit von aller Welt gerufene „Hase“ begann seine fußballerische Grundausbildung am Fuße des Turmberges beim ASV Durlach. Nachdem ihn der umtriebige KSC-Funktionär Helmut Hodel entdeckte, wechselte er mit 15 Jahren in den Wildpark. 1961 und 1962 wurde der talentierte Linksaußen mit der dortigen A-Jugend süddeutscher Meister. Des Weiteren wurde Lamparth in die süddeutsche A-Jugendauswahl berufen. Einer seiner dortigen Mitspieler war niemand Geringeres als Franz Beckenbauer.
Zur Saison 1964/65 bekam er einen Lizenzspielervertrag. In drei Jahren Bundesliga kam Lamparth verletzungsbedingt (schwerer Meniskusschaden) nur zu 15 Einsätzen in der bundesdeutschen Eliteliga. Nach seiner Genesung wechselte er zum damals zweitklassigen SV Arminia Hannover. Mit der Elf vom Stadion am Bischofsholer Damm wurde er auf Anhieb Meister der zweitklassigen Regionalliga Nord und nahm, allerdings erfolglos, an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teil. In seinem zweiten Jahr in der niedersächsischen Landeshauptstadt erlitt Lamparth erneut eine schwere Meniskusverletzung, sodass er mit nur 23 Jahren seine höherklassige Fußballerlaufbahn beenden musste.
Danach war er für den ASV Durlach, den 1. FC Pforzheim und als Spielertrainer beim SV Mörsch und den SV Spielberg am Ball. Als Trainer war er in Muggensturm, bei der SpVgg Söllingen und beim damals noch existierenden VfB Südstadt tätig.
Der ehemalige Angestellte der städtischen Verkehrsbetriebe verstarb nach kurzer schwerer Krankheit in der Nacht des 17. Juni. Der KSC wird seinem ehemaligen Spieler Hans-Peter Lamparth ein ehrendes Gedenken bewahren.











