Ehemaliger KSC-Spieler wird 85

Alles Gute, Klaus Günther!

Club von Heiko Räther

Der frühere KSC-Torhüter Klaus Günther wird am 12. Januar 85 Jahre jung. Aus diesem Anlass blicken wir auf seine Laufbahn zurück.

Klaus Günther

Der 1,80 m große Torhüter begann seine Fußballerlaufbahn in der DDR bei der BSG Aktivist Böhlen. Über die BSG Lok Stendal kam der talentierte Torwart zur BSG Chemie Leipzig. Mit den Leipzigern erreichte er 1964 die Meisterschaft und 1966 den Pokalsieg. Somit konnte er mit seinem Team am Europapokal teilnehmen. Nach seinem vierten Einsatz auf europäischer Ebene bei Standard Lüttich nutzte er den Flughafen Schiphol in Amsterdam für die Flucht aus der DDR in die BRD. Da er einen Onkel in Gaggenau hatte, kam er bei diesem unter, und es lag nahe, sich dem Bundesligisten KSC anzuschließen. Der KSC nahm den Keeper als Nummer drei hinter den etablierten Siegfried Kessler und Jürgen Rynio unter Vertrag. Da er vom Verband der DDR gesperrt wurde, war das Talent auf der Torlinie erst ab Februar 1968 für die Elf aus dem Wildpark spielberechtigt. Nachdem der KSC am Ende der Saison 1967/68 den bitteren Abstieg in die damals zweitklassige Regionalliga antreten musste, wechselte Günther, ohne ein Pflichtspiel für die Blau-Weißen bestritten zu haben, in den Kohlepott zu Borussia Dortmund. In den drei Jahren bei den Schwarz-Gelben kam Günther zu 39 Partien in der Bundesliga. Nach seiner Zeit in der Reviermetropole war er noch im Amateurlager beim VfB Gaggenau aktiv. 

Der KSC gratuliert Klaus Günther zum Geburtstag sehr herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


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