Zengin erlöst die Blicker-Elf per Kopf

Verdienter Heimsieg beim Heimabschluss

aKAdemie

Das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2024 wurde für die U23 zu einem souveränen Erfolg. Die Mannschaft des zufriedenen Cheftrainers Dietmar Blicker ließ sich mit den Toren zwar Zeit, blieb aber cool und belohnte sich schlussendlich.

Weizel, Mahle, Salz und Co bejubeln das Tor zum 2:0 von Julian Gerold
Salz, Gerold, Weizel und Mahle (v. links) bejubeln den Gerold-Treffer zum 2:0

Fast 300 Zuschauer wollten trotz Länderspielpause nicht auf ihre Dosis KSC-Fußball verzichten und besuchten das heimische Arthur Beier-Stadion zum letzten Spiel der Verbandsliga-Hinrunde. Von Beginn an gab es dabei nur eine Spielrichtung: das unmittelbar vor der Nordtribüne des BBBank Wildpark liegende Tor der SG Heidelberg-Kirchheim. Die älteste Mannschaft der KSC grenke aKAdemie kam durch ihre Offensivfreudige Spielweise zu zahlreichen Torchancen. Kapitän Sebastian Weizel, Torjäger Dominik Salz und Rechtsaußen Frederick Recktenwald vergaben in der Anfangsphase jeweils. In einer Phase vieler KSC-Standards boten sich erneut beste Führungsmöglichkeiten, SGK-Schlussmann Gaber blieb aber weiterhin ohne Gegentor. Die Heidelberger selbst sahen ihre Angriffsbemühungen oft an der stabilen KSC-Dreierkette bestehend aus Enes Zengin, Marlon Dinger und Silas Meier scheitern, Aki Koch hatte dennoch die ein oder andere Anwesenheitsprobe.

Badisches Chancenwucher

Nach Seitenwechsel verschärfte sich das Bild des ersten Durchgangs. Es prasselten KSC-Chancen im Minutentakt auf das Tor der Gäste ein. Immer wieder hatte der umtriebige Geller seine Füße im Spiel, aber auch Mahle verpasste per Kopfball zweimal knapp. Die immer mutig werdende Blicker-Elf hatte nach knapp einer Stunde allerdings großes Glück, die Heidelberger spielten einen Entlastungsangriff sehenswert und direkt über vier Stationen aus, beim Abschluss traf der SGK-Stürmer das Kunstleder nicht wie geplant und Aki Koch konnte entschärfen. Eine weitere Großchance mussten die Badener im eigenen Chancenwucher überstehen, ehe die Erlösung folgen sollte: Kapitän Haffa der Moser-Truppe wuchtete das Spielgerät Volley aus wenigen Metern deutlich über das KSC-Gehäuse.

Zengin köpft nach Geller-Ecke ein

Für die Führung benötigte der KSC in der 71. Spielminute eine der vielen Ecken. Die Kombination der beiden Stammgäste im Profitraining Geller/Zengin zog. Der Innenverteidiger köpfte mithilfe des Innenpfostens zur verdienten Führung ein. Getragen von der Euphorie-Welle drängten die Blau-Weißen fortan auf die Entscheidung und sollten dabei auch Erfolg wahren.

Joker Julian Gerold erhöht

Keine drei Minuten später tauchte der zuvor eingewechselte Julian Gerold nach feinem Zuspiel von Robert Geller, der seine zweite Torbeteiligung markierte, frei vor SGK-Keeper Gaber auf. Der 20-jährige ehemalige KSC-Nachwuchsspieler traf zum 2:0-Endstand. Etwas später war Schluss, die Karlsruher brachten den verdienten Heimsieg über die Bühne. Kommende Woche startet bereits die Rückrunde beim VfB St. Leon, Anpfiff des U23-Jahresabschlusses ist am Sonntag, den 24.11.2024 um 14:15 Uhr.

Alle Schnappschüsse gibt es in der Bildergalerie oder auf Instagram:


Match
Center