U23 unterliegt dem VfR Mannheim
Die U23 der KSC grenke aKAdemie konnte in ihrem Auswärtsspiel beim VfR Mannheim keine Punkte einfahren. Die Blicker-Elf ging am 28. Spieltag der Oberliga Baden-Württemberg trotz ansprechender Leistung erneut leer aus.

Eine Änderung nahm Cheftrainer Dietmar Blicker im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage gegen den VfR Aalen vor und bildete mit Bekem Can Bicki anstelle von Devin Deniz Sür eine Doppelspitze. Offensiv viel Druck machen war der Matchplan beim Tabellenzweiten und den setzte die Blicker-Elf auch mal so richtig um. Erste Torschüsse blieben zwar noch ungefährlich, Kapitän Marlon Dinger verfehlte das Ziel nach Bicki-Hereingabe nur um Zentimeter. Bicki selbst scheiterte wenig später nach Vorarbeit von Jassin Manai an David Nreca-Bisinger im VfR-Tor. Houssam Arbai ließ den Ball dann im Netz zappeln, allerdings ging die Fahne wegen einer möglichen Abseitsstellung vorher hoch. Niclas Dühring probierte sich gleich zweimal, ehe sich der Spielverlauf drehte. Mannheims Luca Stellwage flog nach Tätlichkeit an Niklas Behr vom Platz, der KSC tat sich in Überzahl dann aber deutlich schwerer, Lücken zu finden. Stattdessen musste sich die Mannschaft gleich zweimal bei Aki Koch bedanken, der aufmerksam im Eins gegen Eins die Null hielt. Die Durchschlagskraft fehlte den in weißen Trikots und blauen Hosen auflaufenden Karlsruhern auch in Durchgang Zwei. Zahlreiche Flanken fanden bei viel KSC-Ballbesitz nur selten einen Abnehmer im VfR-Strafraum. Die größte Chance auf den Führungstreffer hatte Nikls Behr nach 66 Minuten. Der 18-Jährige köpfte die Sür-Flanke knapp über das Gehäuse im Rhein-Neckar-Stadion. Wenig später leitete ein Ballverlust im schnellen KSC-Vorstoß einen Konter der Abele-Elf ein, an dessen Ende Pasqual Pander die Führung der Gastgeber herstellte (72.). Während KSC-Schlussmann Aki Koch in der Folge mehrmals seine Vorderleute im Spiel hielt, verpasste die eingewechselte Kombination aus Zuspieler Frederik Recktenwald und Abnehmer Tim Schunck den Ausgleich, in der Nachspielzeit zog der VfR dem KSC durch Lennart Thum dann endgültig den Stecker.
Cheftrainer Dietmar seine Mannschaft habe in dem Spiel „etwas verschenkt.“ Der 55-Jährige betonte: „Wir haben wirklich das Gefühl gehabt, dass wir dort Big Points hätten holen können“ und sprach von einem kuriosen Spiel: „Wir haben es im Elf gegen Elf gegen eine Spitzenmannschaft klasse gemacht, haben viele Chancen in Führung zu gehen aber ab dem Zeitpunkt der roten Karte haben wir uns schwergetan.“ In die Punkte will die Blicker-Elf dann am kommenden Sonntag kommen, wenn um 16:00 Uhr der FSV Hollenbach ins Badenia Stadion kommt.
KSC-Aufstellung
Koch – Scholl, Dinger © (81. Zügel), Manai – Dühring, Arbai (61. Recktenwald) – Wäschenbach (76. Sihlaroglu), Kritzer – Behr (71. Schunck), Engel Bicki (61. Sür)









