U23 schlägt Backnang deutlich
Die U23 der KSC grenke aKAdemie konnte ihre erste Pflichtspielaufgabe des Kalenderjahres mit Bravour meistern. Bei der TSG Backnang stand am Ende ein 5:0-Auswärtssieg.

Cheftrainer Dietmar Blicker schickte seine Mannschaft mit der Aufgabe, „die Hinspielniederlage wieder gut zu machen“ im gewohnten 5-3-2-System auf den Kunstrasenplatz. Vor Simon Heering, der weiterhin Aki Koch im Tor vertrat, bildeten Jassin Manai und Jakob Distelzweig das Abwehrzentrum um Kapitän Marlon Dinger. Außen starteten Niklas Behr und Niclas Dühring, der gemeinsam mit Ali-Eren Ersungur und Mateo Kritzer aus dem Profikader dazustieß. Die Offensive komplettierten Houssam Arbai, Devin Sür und Nico Engel. Die erste Chance der Partie gehörte Eigengewächs Mateo Kritzer, der 19-Jährige überlupfte zwar Maurice Brauns im TSG-Tor, zielte dabei aber knapp zu hoch. Auf der Gegenseite waren Heering & Co. im Glück, dass sie nach 13 Minuten nicht in Rückstand gerieten. Lukas Hornek traf aus wenigen Metern nur den Pfosten. Wenig später passte Simon Heering am kurzen Pfosten auf, ehe Ersungur nach Kritzer-Zuspiel knapp danebenschoss. Besser machte es unmittelbar vor dem Pausenpfiff Niklas Behr. Der hochgezogene U19-Akteur stand bei der Dühring-Hereingabe am zweiten Pfosten goldrichtig und brachte seine Mannschaft in Front. Kurz nach Seitenwechsel klärte Dühring einen Eckball auf der Torlinie, ehe die KSC-Offensive nochmal so richtig Fahrt aufnahm.
Joker Bicki mit vier Scorern
Angreifer Nico Engel eroberte den Ball mit erfolgreichem Gegenpressing und stocherte ihn zu seinem frisch eingewechselten Sturmpartner Bekem Can Bicki. Der 21-Jährige verwandelte eiskalt zum 2:0 (71.). Nur fünf Minuten später verlängerte Bicki per Kopf für Devin Sür, der allein auf dem Weg in Richtung Maurice Brauns durchstartete und den Backnang-Schlussmann eiskalt überlupfte. Mit Anbruch der Nachspielzeit fand der eingewechselte Noah Hampp mit seinem Schnittstellenpass Mateo Kritzer. Uneigennützig bediente der Mittelfeldmotor vor Brauns den freistehenden Bekem Can Bicki, der für sein zehntes Saisontor keine große Mühe hatte. Der Joker sollte seinen Tag auch noch mit dem Dreierpack krönen. In der dritten Spielminute der Nachspielzeit legte Niklas Behr für den Angreifer auf, der den Ball erneut im Netz zappeln ließ. Cheftrainer Dietmar Blicker sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg, gestand sich aber ein, dass das Ergebnis am Ende dann doch „etwas zu deutlich ausgefallen“ sei. Der 55-Jährige hat ein „ausgeglichenes Spiel gesehen, in dem wir auch in Rückstand geraten können“. Besonders erfreulich war für Blicker, dass seine Mannschaft „nicht wie öfters in der Hinrunde wie eine Jugendmannschaft gespielt hat, sondern richtigen Herrenfußball zeigte“.
Mit dem Rückenwind geht es kommenden Samstag dann auch zuhause weiter. Um 15:00 Uhr kommt das Tabellenschlusslicht mit unserem letztjährigen Kapitän und Mentor Sebastian Weizel in den Wildpark. Die Südbadener konnten am Wochenende einen 0:3-Rückstand gegen den FSV Hollenbach in einen 4:3-Sieg drehen.
KSC-Aufstellung
Heering - Distelzweig, Dinger ©, Manai - Dühring (79. Mahle), Behr - Arbai (78. Hampp), Kritzer - Sür (83. Weißer) - Engel (75. Gerold), Ersungur (60. Bicki)
KSC-Tore
0:1 Niklas Behr (45.)
0:2 Bekem Can Bicki (71.)
0:3 Devin Deniz Sür (76.)
0:4 Bekem Can Bicki (90.)
0:5 Bekem Can Bicki (90.+3)









