Früher Doppelschlag reicht nicht

U23 mit Remis in Göppingen

aKAdemie

Für die U23 der KSC grenke aKAdemie ging es am 26. Spieltag zum 1. Göppinger SV. Beim abstiegsbedrohten GSV kam die Blicker-Elf nach frühem Doppelschlag nicht über ein 2:2 hinaus, muss sich aber auch bei Torhüter Aki Koch bedanken, überhaupt einen Zähler mit nach Karlsruhe zu nehmen.

Die junge Mannschaft von KSC-Cheftrainer Dietmar Blicker reiste am heutigen Samstagmittag um 14:00 Uhr zum 1. Göppinger SV. Cheftrainer Dietmar Blicker veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Normannia Gmünd auf drei Positionen. Blicker konnte dabei wieder auf den Nationalmannschafts-Rückkehrer Jassin Manai in der anfänglichen Dreierkette setzen. Niclas Dühring ersetzte Marius Mahle auf der linken Außenbahn und Bekem Can Bicki stürmte anstelle des verletzten Ali-Eren Ersungurs.

Engel-Bicki-Doppelschlag

Die in weiß gekleideten Karlsruher erwischten im gut besuchten Stadion an der Hohenstaufenstraße einen Blitzstart. Jassin Manai schickte Nico Engel auf die Reise, der seinen Gegenspieler einfach abschüttelte, Schlussmann Matthias Layer locker umkurvte und auch den beiden auf die Torlinie geeilten Verteidigern keine Abwehrchance ließ (3.). Mitten in der Anfangsphase traf dann auch Sturmpartner Bekem Can Bicki. Erneut leitete Manai den Angriff ein, Niklas Behr setzte sich auf rechts durch und bediente den lauernden Bicki, der zu seinem 14. Saisontor einschob. In der Folge verpassten es die Badener, weiter mutig nach vorne zu spielen. Die KSC-Abwehr hatte die Angriffsbemühungen der Gastgeber im Griff, Göppingens Abschlüsse aus der zweiten Reihe stellten Aki Koch vor keine größeren Probleme. Blicker musste noch vor der Pause wechseln und brachte Efe-Kaan Sihlaroglu für den gelb-rot-gefährdeten Jakob Distelzweig. Nach Wiederanpfiff erwischte Göppingen dann den deutlich besseren Start. Dem druckvollen Auftritt hielt die junge KSC-Mannschaft nicht stand und musste die Gegentreffer von Ziesche (49.) und Lübke (58.) hinnehmen. Torhüter Aki Koch verhinderte den Ausgleich zuvor zunächst noch.

Koch-Reflexe halten U23 im Spiel

Blicker reagierte mit einer Systemumstellung, brachte Jakob Weißer in die Viererkette und nahm Stürmer Bicki runter. Die Jungs aus der Fächerstadt fanden wieder besser in die Zweikämpfe und in die Partie, die besseren Chancen hatte aber zunächst weiter der Gastgeber, aber Aki Koch hielt die Blicker-Elf mit einer sehenswerten Flugeinlage und zwei starken Paraden aus kürzester Distanz im Spiel. In der Schlussphase kam der KSC dem Lucky Punch nochmal näher. Nico Engel scheiterte an Layer, dem Freistoß von Niclas Dühring fehlten Zentimeter. Jassin Manai und der eingewechselte Tim Schunck zielten aus aussichtsreichen Positionen jeweils zu hoch, gleiches geschah in den hektischen Schlussminuten auch auf der Gegenseite, sodass es am Ende beim 2:2 blieb. Dietmar Blicker war stolz auf seine „wirklich sehr junge Mannschaft mit einigen 18- und 19-Jährigen, die gegen eine sehr erfahrene Oberliga-Mannschaft mithalten konnte“. Der 55-Jährige will sich insgesamt „nicht beklagen“, hier nur einen Punkt mitzunehmen: „Wenn es dumm für uns läuft, bekommen wir hier noch das 3:2.“ Mit Blick auf die Tabelle bedeutet das Remis nicht allzu viel, der Abstand auf die Abstiegszone beträgt weiterhin sechs Zähler, auch wenn die U23 auf Rang zehn abrutscht. Nächste Woche kommt es für die U23 zu einem Highlight im Badenia Stadion. Um 15:30 Uhr wird der Ligaprimus VfR Aalen zu Gast sein.

KSC-Aufstellung

Koch – Distelzweig (38. Sihlaroglu), Dinger ©, Manai – Dühring, Behr (79. Dettling) – Arbai, Kritzer – Sür (79. Mahle), Bicki (61. Weißer), Engel (79. Schunck)

KSC-Tore

0:1 Nico Engel (3.)
0:2 Bekem Can Bicki (10.)


Match
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