U23 gewinnt auswärts beim VfB Eppingen
Für das Team um Dietmar Blicker, Daniel Gordon und Marco Kratzer ging es am Samstagmittag in den Kraichgau. Das Auswärtsspiel beim VfB Eppingen konnten die Jungs aus der Fächerstadt nach 1:0-Rückstand drehen und verdient gewinnen.

Cheftrainer „Didi“ Blicker musste beim 1:4-Auswärtssieg auf geballte Erfahrung verzichten. All seine drei Mentoren mussten verletzungsbedingt passen, gleichzeitig gab es aus dem Profi-Kader nur Torhüter Aki Koch als personelle Unterstützung. Die von KSC-Eigengewächs Jakob Weißer auf den Platz geführte Mannschaft zeigte sich davon unbeeindruckt und spielte munter los. In der ausgeglichenen Anfangsphase hatten beide Teams ihre Gelegenheiten. Den ersten Treffer des Tages erzielte dann der Gastgeber, der in der heimischen HWH-Arena seit über einem Jahr kein Spiel mehr verlor. Arnold Luck brachte eine Ablage nach schnellem Gegenstoß an Aki Koch vorbei im Tor unter (31.).
Dreimal erfolgreich über Links
Keine Zeigerumdrehung später konnte Robert Geller die Führung aber bereits wieder egalisieren. Linksaußen Marius Mahle eroberte den Ball nach Einwurf. Arel Demir spielte auf Noah Hampp im Zentrum. Didis jüngster Spieler bediente Robert Geller, der aus 20 Metern platziert ins linke Eck schoss (32.). Kurz darauf gingen die Blau-Weißen in Führung. Wieder eroberte der KSC den Ball auf links und beschleunigte das Spiel per Einwurf. Noah Hampp hatte für seine Hereingabe viel Platz und fand Rechtsverteidiger Frederik Recktenwald am zweiten Pfosten. Per Dropkick ließ der 21-jährige Blabusch im VfB-Tor keine Chance (38.). Noch vor der Pause drangen die Wildpark-Kicker auf das dritte Tor. Mit Anbruch der Nachspielzeit belohnten sie sich für ihren Aufwand. Nach Seitenverlagerung gewann Marius Mahle auf Links sein Eins-gegen-Eins und servierte in den Fünfmeterraum. Blabuschs Parade landete vor den Füßen von Luca Nagelbach. Der KSC-Stürmer nahm das Leder direkt aus der Luft und erzielte sein erstes Pflichtspieltor für Blau und Weiß (45.+2).
Jokertor zum Endstand
Auch nach Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Florian Uhl blieb der KSC die spielbestimmende Mannschaft. Die endgültige Entscheidung durch ein mögliches 1:4 ließ aber trotz einiger Chancen lange auf sich warten. Blicker wechselte das Tor zum Endstand in der Schlussphase schließlich selbst ein. Joker Julian Gerold stach keine zehn Minuten nach seiner Einwechselung. Robert Geller bediente den aktiven Hampp, der mit seinem Zuspiel seine dritte Torbeteiligung verbuchte. Julian Gerold konnte durch seinen ersten Kontakt sein Tempo ausnutzen und vollstreckte platziert im langen Eck. Der Gastgeber verbrachte die letzten Minuten nach erneutem Foulspiel in Unterzahl. Die beste Chance auf einen weiteren Treffer hatte Erik Pop aus der U19. Sein Kopfball verpasste das Ziel um Zentimeter.
Ihm und seinem U19-Teamkollegen Marvin Mutz attestiert der Cheftrainer „hochprofessionelles Auftreten“ in den letzten Trainingseinheiten und in den Spielen. Mit dem Gesamtauftritt seiner Mannschaft ist er „sehr zufrieden“ und ist sich sicher, dass das beim „heimstarken VfB Eppingen der ein oder andere Konkurrent Punkte liegen lassen“ wird. Mit zehn Punkten aus vier Spielen belegt sein Team derzeit Platz drei hinter dem 1. FC Bruchsal und FV Fortuna Heddesheim. Kommenden Samstag gastiert der ASC Neuenheim im Arthur Beier-Stadion. Anpfiff der Partie ist um 15:30 Uhr.









