U19 verliert in Frankfurt, zeigt aber Gesicht
Nach einer desolaten ersten Halbzeit, in der die A-Junioren des Karlsruher SC bereits mit 0:4 bei Eintracht Frankfurt zurücklagen, deutete sich eine regelrechte Demontage an.

Doch die Elf von Trainer Lukas Kwasniok kriegte noch die Kurve und betrieb Ergebniskosmetik. Letztlich verloren die Badener mit 2:5 und stehen nach dem sechsten Spieltag mit einem Sieg auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga Süd/Südwest.
Und genau das ist das Positivste des ganzen Spiels. Die Reaktion nach der verpennten ersten Halbzeit. Denn zuvor lieferten die Karlsruher einen blutleeren Auftritt. Tragischerweise waren es die Blau-Weißen, die die erste Chance des Spiels hatten. Dazu passt es ins Bild, dass diese aus zwei Metern vor dem Tor ungenutzt blieb. Vier Tore bestraften diese Nachlässigkeit, der KSC hatte nichts entgegenzusetzen.
Im zweiten Durchgang bemühten sich der KSC um Schadensbegrenzung und kam durch Nico Schlottenbeck (52.) und Florent Muslija (73.) zu den Ehrentreffern. Für die Gastgeber traf Raffael Cvijetkovic zwischenzeitlich zum 5:1 (65.).
Das Gesicht der zweiten Halbzeit ist ein Fingerzeig, dass es nur so in der Bundesliga laufen kann. Denn nur in diesem Stile sind Erfolge möglich. Wenn Woche für Woche, Tag für Tag, jede Trainingseinheit mit höchstem Willen angegangen wird.
Motiviert sein werden die Karlsruher mit Sicherheit bereits für das nächste Duell. Denn am kommenden Samstag, den 24. September, gastiert der FC Bayern München im Wildpark. Anstoß ist um 11 Uhr.









