Müllers Kopfballtreffer in der Nachspielzeit rettet Punkt

U19 trennt sich mit Kickers Offenbach remis

U19

Einen ordentlichen Auftritt bei den Kickers Offenbach konnte die U19 am Samstag nicht belohnen. Die Kette-Jungs kamen insgesamt nicht an ihr Leistungslimit, nehmen aber dank des verdienten Jokertors von Alexander Müller zumindest einen Punkt mit.

U19 Spieler im Teamkreis

Zum neunten Spieltag der DFB-Nachwuchsliga ging es für den Tabellenführer nach Offenbach. Den besseren Start erwischte der Gastgeber, auch wenn Niklas Behr die Chance zur frühen KSC-Führung hatte. Nach 21 Minuten spielten sich die Kickers über die rechte Seite clever durch, sodass Pistritto schlussendlich am zweiten Pfosten frei zum Abschluss kam. Jannis Bärtl im KSC-Tor konnte den Gegentreffer nicht mehr verhindern. Die Mannschaft von Ralf Kettemann ließ keinesfalls die Köpfe hängen, sondern bemühte sich um die Antwort. Nach maßgenauem Kritzer-Steckpass spielte Stürmer Fanol Lutolli seinen Gegenspieler mit zwei Haken schwindelig und kam zum Abschluss. Lutollis strammer Rechtsschuss verpasste sein Ziel um Zentimeter. Der beste KSC-Torjäger verfehlte auch kurz darauf seinen siebten Streich in der Liga. Nach Flanke von Houssam Arbai scheiterte er per Kopf am Außennetz. Noch vor der Pause durfte Standardspezialist und Kapitän Mateo Kritzer aus knapp 17 Metern sein Glück versuchen. Mit viel Effet streichelte sein Freistoß noch den Querbalken. Nach Seitenwechsel bot sich den Offenbachern nach missglücktem KSC-Eckball die Konterchance, allerdings musste Bärtl im Zwei-gegen-Eins nicht mehr eingreifen. Auf der Gegenseite drangen die Karlsruher A-Junioren in der Schlussphase auf den Ausgleich, es fehlte aber an Effizienz vor dem Tor. Die Kickers trafen wiederum nur das Aluminium, so blieb es zunächst beim knappen Rückstand. Gegen den strammen Abschluss des eingewechselten Bassem El-Dor nach Müller-Zuspiel zeigte OFC-Schlussmann Tatomirovic eine Glanzparade. Diese Kombination sollte bei der darauffolgenden Ecke für den erlösenden Ausgleich sorgen. Die Ecke des Linksfußes köpfte der 1,96 m großgewachsene Yannick Müller in die Maschen. Kurz darauf pfiff Referee Koray Aydin die Begegnung ab.

Cheftrainer Ralf Kettemann resümierte, die „drei bis viert Tore, die es im Hinspiel für seine Elf zu viel gab, hätten heute fallen können“. Insgesamt kamen seine Jungs „nicht an ihr Leistungslimit,“ so der 38-Jährige der weiß, dass es dann „schwer wird, Spiele zu gewinnen.“ Die nächste Chance auf Punkte bietet sich den Wildpark-Kickern kommenden Sonntag um 14:00 Uhr zuhause gegen den 1. FC Nürnberg.


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